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Datum: 18.02.10
Redaktion Versandhausberater

So erleichtern Sie die Bestellnummern-Eingabe

Arbeiten Sie auch mit Flyern und Katalogen? Sobald Sie Werbung ohne direkte Online-Bestellmöglichkeit verschicken, tun Sie gut daran, Bestell-Nummern anzugeben. Dann können Sie es aber auch den Kunden einfach machen, diese einzugeben.

„Mach den Bestellvorgang nicht zum Intelligenz-Test“ - diese alte Katalogregel ist an einigen Onlineshops vorbeigegangen. Einige Empfehlungen:

  1. Je mehr Werbung „draußen“ ist, um so einfacher sollte die Bestell-Option zu finden sein. Viele verstecken den Link oben in der Zeile, zuweilen ohne Fettung in inverser Schrift, darüber hinaus sehr klein. Otto geht einen anderen Weg, trotz der im Vergleich jungen Zielgruppe:
  2. Etwas Verwirrung herrscht offensichtlich noch bei der genauen Bezeichnung. „Direktbestellung“ oder „Direkt bestellen“ hat sich bei den Versendern durchgesetzt. Organisierte Verwirrung ist es, wenn viele konkurrierende Botschaften auftauchen, wie in diesem Beispiel:Prominent wird der Kunde aufgefordert, Begriff/Bestell-Nr. einzugeben. Damit kommt er im Shop zum Produkt. Links soll er auch „Bestellnummern direkt eingeben“ - wo? Oder er kann etwas weiter unten „direkt bestellen“ - was? „Direkt bestellen“ heißt es auch am oberen Rand.
    "Direkt bestellen“ kann man nur bei einem wirklich: Bei Amazons One-Click-Shopping. Auch hier hat Otto die richtige Formulierung gewählt: „Bestellnummern direkt eingeben“ in Verbindung mit „Online-Bestellschein“.
  3. Die Bestellscheine selbst werden gewöhnlich in den Checkout integriert. Der Kunde erhält dann lediglich eine Eingabe-Maske. Was in der Regel fehlt: Eine Erläuterung. Im Katalog hat man aus gutem Grund die Order-Starter in den Bestellschein eingetragen: Eine implizite Erläuterung, wie der Bestellschein zu nutzen ist. Im Internet suchen Sie diese Erläuterung meist vergebens. Ergänzen Sie daher ein Bild, auf dem Sie die Position der Artikel-Nummer im Werbemittel zeigen. Zumindest geben Sie ein Beispiel der Artikel-Nummern:
  4. Zeigen Sie mehr als eine Zeile - und einen „sprechenden“ Link, um weitere Zeilen hinzuzufügen:
  5. Achten Sie auf eindeutige Eingaben, wenn die Nummer falsch ist. Weisen Sie z.B. darauf hin, wenn Leerzeichen oder Bindestriche nicht mit eingegeben werden müssen.
  6. Zeigen Sie eine bebilderte Bestell-Liste, damit der Kunde auch sicher ist, das richtige geordert zu haben:
  7. Erlauben Sie es, ggf. Farben oder Größen in der Bestell-Liste zu ändern, bevor es zur Kasse geht. Wenn der Kunde Artikel erst löschen und dann neu eingeben muss, ist diese eine unnötige Hürde.
  8. Zu guter Letzt: Bieten Sie dem Kunden an, seinen Bestellschein zu speichern (nicht den Warenkorb!). So kann er bestellfähige Wunschlisten anlegen.

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