Martin Groß-Albenhausen schreibt am Freitag, 13.06.08 18:01:
Fällt mir gerade noch ein: In Deutschland gibt es auch solche guten Dienstleister: Leithner z.B. und MSM Baaima.
Martin Groß-Albenhausen schreibt am Mittwoch, 25.06.08 10:48:
Fällt mir noch ein: Wenn man schon mit hohen Stückzahlen beginnt, dann wäre hier ein e-Mail-"Alarm" eine gute Sache. Sobald die Stückzahl unter einen bestimmten Wert fällt, werden die Abonnenten benachrichtigt. Das würde jeweils den richtigen Push geben.
Martin Groß-Albenhausen schreibt am Freitag, 18.07.08 15:27:
A propos: Vielleicht hätte Nestlé nicht mit Amazon, sondern mit SportScheck kooperieren sollen. Oder meinethalben mit kickz.com. Dann hätte man den Sportlichen Segen.
Tob1as Lampe aus München schreibt am Mittwoch, 23.07.08 13:00:
Klasse, stimme voll überein. Ich denke, diesen Versuchen einer Dynamisierung des Preises liegt auch ein Missverständnis zu Grunde, welche Funktion Preise in der Wirtschaft haben. Sie sind eben nicht nur effiziente Instrumente zum Ausgleichen von Angebot und Nachfrage, sondern eingebettet in einen sozialen Kontext, mit Erwartungen an Fairneß und Stabilität. Wer das nicht beachtet, wird den Durchschnittskunden mit Herumfummeln am Pricing nicht erreichen können.
Martin Groß-Albenhausen aus Bonn schreibt am Montag, 18.08.08 20:42:
Die neuen Features bei rabattschlacht.de, die Jens Kunath jetzt angekündigt hat, bringen tatsächlich mehr Pfeffer in's Liveshopping. Jetzt kommt auch die Interaktion ins Spiel. "Spiel" ist hier das richtige Wort, denn eigentlich ist rabattschlacht.de ja kein "typisches" Liveshopping a la Woot. Deshalb bin ich gespannt, wie sich die Nutzerzahl entwickeln wird...
Alexander von Keyserlingk aus Lembeck schreibt am Montag, 25.08.08 14:50:
Hallo Herr Groß-Albenhausen, mittlerweile hat die Gruppe über 130 Mitglieder, die auch schon ganz rege in den Foren diskutieren. Input ist immer willkommen. Und mein Blog http://slowretail.de berichtet über interessante Slowretail-Beispiele.
Gruss, Alexander von Keyserlingk
Jochen Schepp schreibt am Freitag, 29.08.08 21:38:
Schmuck auf den Hund gekommen :) Was meinen Sie, kommt das bei der Zielgruppe an?
M VH aus Frankfurt schreibt am Dienstag, 02.09.08 19:02:
Die beschriebenen Angebote sind natürlich gar nicht hauptsächlich Verkaufsangebote, sondern Lotterien: man kauft ein Los (für 0,5-0,9 Cent offenbar) und erfährt dann, ob man gewonnen (guter Preis) oder eine Niete (hoher Preis) gezogen hat.
Martin Heim schreibt am Donnerstag, 04.09.08 14:51:
Ich finde der Spot kombiniert beides: Markenbegehrlichkeit und Witz! Ausserdem scheint er einer der beliebtesten bei www.schmuck.tv zu sein..
a a schreibt am Freitag, 26.09.08 19:40:
Wer immer auf die Versandkosten verzichtet hat keinen Verstärker mehr.
Sebastian Friedrich aus Hamburg schreibt am Donnerstag, 06.11.08 11:11:
Das gehörige Buch von Kerstin Plehwe zum US-Wahlkampf ist übrigens wirklich empfehlenswert, auch Abseits von dem ganzen Wahlkampfrummel: http://prodialog.org/content/publikationen/buecher/obama
Markus Kämmerer aus Jena schreibt am Montag, 10.11.08 21:35:
Der Vortrag von Jonathan Macdonald war wirklich beeindruckend. Er hat in kaum noch zu übertreffenden Deutlichkeit seine Prioritäten geäußert. Passend zum "Kleingedruckten" ein Foto aus der Stelle in seinem Referat: http://blog.happyarts.de/wp-content/smallprint.jpg
Martin Groß-Albenhausen aus Bonn schreibt am Dienstag, 11.11.08 10:49:
Stimmt - Großschrift statt Kleingedrucktem...
twive! schreibt am Freitag, 14.11.08 12:15:
Wann kommen die Video-Affiliates?, fragen hierzulande die Shopping-Experten. Und in der Tat mangelt es in Deutschland noch an intelligenten Video-Vertriebslösungen nach US-amerikanischem Vorbild. Einen interessanten Ansatz verfolgt nun das Kölner Sta...
Exciting Commerce, exclus schreibt am Montag, 17.11.08 12:17:
Worin sich Mitglieder in Shopping-Clubs von Online-Kunden der klassischen Versandhändler unterscheiden, hat Martin Groß-Albenhausen (Der Versandhausberater) treffend analysiert:Im normalen Versandhandel haben die Anbieter über Jahrzehnte eine Erwart...
Jochen Schepp aus Hamburg schreibt am Mittwoch, 26.11.08 15:08:
Ich finde auch politische Parteien sollten von der Opt-In Pflicht befreit werden. /ironie aus/
Reiner Rohmann aus Hamburg schreibt am Freitag, 05.12.08 10:11:
Hallo,
Die Firma Phones & More Ltd. ist nicht mit einem neuen Angebot mit der URL mobilefun.de gestartet. Es handelt sich tatsächlich um die 100% Tochter des britischen Onlinehändlers mobilefun.co.uk - Mobile Fun Limited. Mobile Fun Limited hat keinen Bezug zu der Firma Phones & More. MobileFun.de ist seit November in Deutschland aktiv und bietet ausschliesslich Zubehör für Mobiltelefone und Konsolen an.
twive! schreibt am Freitag, 05.12.08 12:55:
Auf der Suche nach spannenden und richtungsweisenden Visual-Shopping-Anwendungen wühlen wir uns Tag für Tag durch weit über 100 (internationale) News-Dienste und Fach-Blogs. twive! listet daher an dieser Stelle wieder eine Handvoll Lesetipps, die un...
Tobias Kopp schreibt am Montag, 08.12.08 12:32:
hmmm ja, und weiter noch die frage, WER den gutschein alles bekommen soll. jeder bundesbürger, also sprich auch jedes baby und kleinkind? wo wird die grenze unten (und oben?) gesetzt, also muss der empfänger bereits kaufverträge abschliessen können dürfen...
Martin Groß-Albenhausen aus Bonn schreibt am Dienstag, 09.12.08 17:13:
Stimmt. Inzwischen habe ich auch verstanden, wie das fiskalisch gehen soll: Nur wer genügend Geld locker hat, um 200 Euro vorzustrecken, erhält dann nachher 500 Euro erstattet. Wann und wie? Keine Auskunft. Das mit der Geschäftsfähigkeit ist tatsächlich ein wesentlicher Punkt. Sonst kassieren die Eltern für den Konsum der Kinder. Alles halb durchdacht. Bei den Branchenverbänden gibt man dem Thema wenig Chancen auf Realisierung
Martin Gross-Albenhausen aus Bonn schreibt am Donnerstag, 18.12.08 16:31:
Genau das ist die Logik, die derzeit in Berlin herrscht...
Pter Oerstedt schreibt am Mittwoch, 24.12.08 13:11:
Das ist die Logik die der Author vertritt. Hier war doch die Empfehlung zu lesen, Facebook zu verbieten.
Martin Gross-Albenhausen aus Bonn schreibt am Dienstag, 20.01.09 17:17:
Und hier lese ich gerade, dass reisen.com seit kurzem einen Twitter-Feed anbietet:
"Wir nutzen seit einigen Tagen testweise Twitter als Social Media Marketingkanal und haben in den wenigen Tagen eine überaus positive Resonanz bekommen. Wenn die positive Tendenz anhält - wovon wir ausgehen - werden wir das Angebot mit Servicedienstleistungen weiter ausbauen. Follower werden derzeit von uns mit einem Rabatt belohnt: http://twitter.com/reisencom"
Vielleicht muss man es nur einfach wollen?
Alexander Graf aus HH schreibt am Mittwoch, 21.01.09 09:05:
Du gehst davon aus, dass die entsprechenden Accounts auch den entsprechenden Firmen gehört. Das ist meistens nicht der Fall. Es gibt auch bei Twitter, ähnlich wie bei Domains, eine Grabberkultur.
VG Alex
Martin Gross-Albenhausen aus Bonn schreibt am Dienstag, 27.01.09 13:21:
Stimmt, aber entweder die sind gar nicht aktiv, oder sie nutzen nicht den eigenen Namen. Beides finde ich ziemlich "mau".
Hans Meier schreibt am Dienstag, 27.01.09 20:53:
Ich gebe Ihren recht! Eine gute Öffnungenquote nutzt nichts wenn der Betreff etwas falsches verspricht?
Albert Warnecke aus München schreibt am Samstag, 07.02.09 23:32:
Twitter und Co sind interessante Tools, aber sie fressen so viel Zeit.. Wir experimentieren auch mit Social Media, nur manchmal denke ich mir: "Kommt da wirklich was bei rum", bzw. "Habe ich wirklich soviel zu sagen, daß es sich lohnen würde das der Menschheit mitzuteilen" Soviel Subtantielles fällt mir dann auch nicht ein ;-) Von daher bin ich mir noch nicht sicher, was von Social Media übrig bleiben wird.
Martin Gross-Albenhausen aus Bonn schreibt am Dienstag, 10.02.09 16:37:
und hier der nachtrag: Twitter will jetzt Marken für die Nutzung von Twitter zur Kasse bitten: http://tinyurl.com/byl9rf
Andreas Illig schreibt am Dienstag, 10.02.09 22:09:
Das Tool Tweetvolume habe ich mal für eine Analyse genutzt, wie oft die Namen der größten Städte Deutschlands bei Twitter genannt werden und dies ins Verhältnis mit den Einwohnerzahlen gesetzt (http://www.machen.de/blog/2009/02/01/twitter-boomt-in-stadten/) Leider ist Tweetvolume völlig intransparent in der Ermittlung seiner Zahlen. Eine gewisse Skepsis ist da angebracht.
Produktmanager von mein.billiger.de aus Karlsruhe schreibt am Dienstag, 17.02.09 13:04:
Bei billiger.de gibt es die Funktion "Meine Preisalarme". Für jedes Produkt, das auf der Preisvergleichsseite billiger.de gelistet ist, kann der Nutzer den Preisalarm mit dem gewünschten Preislimit einrichten und wird dann per E-Mail informiert, wenn der Preis für das Produkt unter das eingegebene Limit fällt.
Da billiger.de viele Shops listet, ist hier die Chance einen wirklich guten Preis zu bekommen groß.
Zur Verifizierung der E-Mail-Adresse (gemäß Telemediengesetz) ist dazu lediglich die Registrierung beim kostenlosen Service mein.billiger.de notwendig.
Martin Reinbek schreibt am Donnerstag, 19.02.09 18:02:
Preisalarme bei billiger. Klasse, das ist ja der letzte Schrei der Innovation. Das machen eVendi.de, preissuchmaschine.de und Konsorten schon seit Jahre. Grundsätzlich wäre das natürlich erst einmal eine Lösung, aber für einige Produkte lässt sich auf den Portalen kein Preisalarm installieren. Zum Beispiel dann, wenn es das Produkt (noch) nicht gibt.
Martin Gross-Albenhausen aus Bonn schreibt am Freitag, 06.03.09 17:26:
Witzig: Genau das erste Foto nutzt H&M im Onlineshop für seine Produktinszenierung. Das gefällt mir wieder ausgezeichnet...
twive! schreibt am Mittwoch, 18.03.09 12:35:
Video-Shopping der sinnlicheren Art: Über den Menüpunkt "Inspiration" können Kunden im Dessous-Shop Lascana ein Dutzend Catwalk-Videos starten. Besonders gelungen: Bei Interesse können Shopper im Video direkt Produktdetails abrufen und Artikel in d...
Valium. schreibt am Donnerstag, 19.03.09 17:14:
Valium drug test. Interresults valium. Valium patient advice including side effects. No prescription valium. Antidote soma valium. Valium producer. Valium.
Yin Yang schreibt am Dienstag, 21.04.09 11:52:
Zunächst sollte einmal klar gestellt werden, dass man die qStores nicht mit Zlio, handeln.de, Smatch-Widgets usw. vergleichen kann, da diese anders als die qStores reine Produktlinklisten sind, die zum einen optisch nur sehr eingeschränkt customizebar sind und zum anderen keinen Warenkorb haben. Nicht nur, dass man bei jedem Klick auf die WebSite des Anbieters gelinkt wird, hat man bei Mischbestellungen mehrere Check-Out-Prozesse zu durchlaufen und mehrere Versandkosten zu tragen. Das Konzept der qStores sind somit ein vollkommen anderes. Ferner „kennen“ die qStores auch die Verfügbarkeiten der Produkte usw. Zu dem Argument, dass bei Quelle gute Marketer sitzen und was die User besser machen können, kann ich nur sagen, dass sich das Thema Wisdom of the Crowds schon mehrfach bewehrt hat und eine bessere Produktauswahl treffen können als wenige Angestellte in einem Unternehmen - es gibt viele Experten da draussen, die sich besser mit den Produkten auskennen - zum einen aus beruflichen oder Hobby-Gründen. Zum anderen evtl. durch den eigenen Besitz der Produkte. Auch der Erfolgsdruck der Produkt-Verantwortlichen ist bei den qStores-Betreibern nicht gegeben - weder, dass sie die Produktauswahl und das Featuren von Produkten aus Deckungsbeitrags-Gesichtspunkten etc. treffen müssen, noch, dass sie dabei auf irgendwelchen politischen Rangeleien Rücksicht nehmen müssen. Die User können empfehlen, was sie empfehlen möchten. Und durch die Standard-Provision pro Sale gibt es auch keinen Grund, möglichst teure Produkte zu empfehlen. Auch das Thema Vertrauen spielt eine große Rolle. Wenn bspw. ein Yoga-Lehrer auf seiner Internet-Seite den qStore mit einklinkt und dort Produkte empfiehlt - bspw. die Grundausstattung, die ein Yoga-Anfänger benötigt, dann glaube ich dieser Empfehlung sicherlich eher, als einem Quelle-Einkäufer oder „Marketer“. Auch das Konzept, dass die User dort abgeholt werden, wo sie sind, ist sehr erfolgsversprechend. Ich muss sie nicht teuer (wenn überhaupt möglich) auf das Portal holen. Viele Menschen haben ein bestimmtes Bild von Quelle im Kopf und würden bspw. nie auf die Idee kommen, bestimmte Sortimente bei der Quelle zu finden. Wenn der besagte Yoga-Lehrer einfach einen Banner nach dem Grundsatz „Tolle Yoga-Klamotten gibt es bei Quelle“ einbinden würde, wer würde da drauf klicken? Dass es sich bei den qStores um die Quelle handelt erkennt man ja nicht sofort. Wer soll zudem die ganzen Themen im Vorfeld erkennen, die Banner dazu produzieren, die Sortimente entsprechend strukturieren und die Links dazu anlegen? Zum anderen hat Quelle - wie viele andere auch - das Long-Tail-Problem. Selbst wenn Quelle die Yoga-Klamotten führt - wer soll die einerseits dort wie finden und wer kennt sich andererseits zu jedem Thema sehr gut aus und strukturiert das gesamte Sortiment in die vielen kleinen Themenbereiche (Yoga ist ja nur ein Beispiel)? Es ist doch genial, wenn man das Wissen der User nutzt und sich sein Sortiment von diesen strukturieren lässt. Und der User bekommt sogar noch was dafür: Befriedigung seines Selbstdarstellungs-Bedürfnisses etc. und vielleicht sogar noch ein paar Euros durch einen Verkauf. Nicht nur, dass man sich dadurch eine Menge Marktforschung spart, sondern hierdurch echte gute Informationen gewinnt, denn wenn ein bestimmtes Produkt bspw. erfolgreich in einem Yoga-Shop verkauft wird, welches ursprünglich gar nicht für diese „Zielgruppe“ gedacht war oder entsprechend kommuniziert wurde, dann bekomme ich auf einmal extrem wichtige Informationen für den eigenen Einkauf und über das eigene Sortiment! Das Produktexperten-Wissen der User in das Unternehmen zu holen ist aus meiner Sicht eine tolle Sache! Auch die Sammelbesteller sind hier ein schlechter Vergleich. Was machen denn die kleinen Sammelbesteller? Die setzen sich mit Freunden und Bekannten zusammen vor den Quelle-Katalog und bestellen gemeinsam aus dem gesamten Sortiment. Die qStores haben auber ein vollkommen anderes Konzept. Sie zielen auf Experten in bestimmten Themen, die nicht nur bspw. einen Blog zu einem Thema schreiben, sondern nun auch ganz spezifische Produkte empfehlen können - ein ganz anderer Ansatz, als das, was die Sammelbesteller machen. Dann noch eine kurze Bemerkung zum Thema „Geld verdienen“ mit den qStores: Ist im Web2.0 schon jemals ein User mit seinem Content und der Preisgabe seines Wissens reich geworden? Verdienen die User, die das Amazon-Sortiment in ihren Lieblingslisten strukturieren einen Cent? Hier geht es doch viel mehr um Selbstdarstellung (diese Produkte finde ich toll,...), Reputation usw. Das Thema Bundling und Sonderpreise spielt aus meiner Sicht keine Rolle. Warum wird eigentlich überall immer nur mit der Preis-Stellschraube argumentiert, als ob es keine anderen Marketing-Instrumente geben würde ;-) Im großen und ganzen bin ich schon sehr auf die qStores gespannt - auch wenn sie nur einen minimalen Teil dessen bieten, was man machen könnte und eigentlich müsste, um das Thema Social-Commerce richtig und wirklich erfolgreich zu spielen. Die Richtung hingegen stimmt aus meiner Sicht...
Martin Gross-Albenhausen aus Bonn schreibt am Dienstag, 21.04.09 13:30:
Diese Argumente sind genau die, die ich selber für solche Lösungen anbringe. Dirk Hess und ich haben das mal bei einer Sitzung des Instituts für Versandhandels-Innovationen (www.ivhi.de) diskutiert. Bei 2 Mio. Produkten im Stock gibt es genug für qStore-Betreiber, um ihr kleines Spezialsortiment aufzubauen. Von daher: Kein Einwand.
Aber ich bin denke halt, dass Quelle am meisten profitiert, wenn ein solches "outlet" es wirklich ernst meint mit dem Verkaufen. Das wissen wir doch alle: Wenn man sich nicht täglich drum kümmert und den Verkauf will, dann tröpfelt es nur.
Die Wette ist, dass viele kleine Tropfen zusammen einen schönen Nachfrage-Strom erzeugen. Genau da habe ich aber noch meine Zweifel.
Ich freue mich aber, dass Quelle die qStores jetzt endlich umsetzt. War lange überfällig. Und alles andere sind dann die learnings der Zukunft!
Yin Yang schreibt am Dienstag, 21.04.09 13:41:
Stimmt allerdings! Ich bin auch sehr gespannt, wie das angenommen wird und ob man das Shop-Bauen über ePages wirklich so hin bekommt, dass es einfach ist und Spaß macht...
Guenther P. Mairoth aus Nürnberg schreibt am Freitag, 24.04.09 11:48:
Gute Idee, lieber Martin Gross-Albenhausen
Blickführung "verfolgt" mich schon seit meiner Jugend. Ob im Mailing, E-Mailing, Katalog und beim Internetauftritt - die Blickführung wird viel zu wenig beachtet.
Dabei kann ich scharfe Blickführung einbauen, wie Sie auf den obengenannten Seiten zeigen.
Doch zum Schluss: Blickführung ist nicht alles. Im web kommt es auf Usability an und auf die messerscharfe Schlagzeile.
Weiter so Herr Gross-Albenhausen
Auf Wiedersehen, -hören, -lesen herzlichst aus Nürnberg
Guenther P. Mairoth
Horst Winkler aus NRW schreibt am Samstag, 25.04.09 01:51:
Vollkommen unverständlich aber typisch für hier. Erst mal kritisch abwarten vielleicht geht der Kelch ja an einem vorrüber. Wir beschäftigen uns seit kurzem mit Twitter, üben zwar noch aber sind total begeistert. Die Anregung für die Social Networks auch über die Tageskorrespondenz zu werben ist gut. Das wird bislang vernachlässigt. Sträflich wenn man das mailaufkommen bedenkt. Danke für den Tip.
Thorsten Wilhelm schreibt am Montag, 27.04.09 12:19:
Ja, da haben wir wieder das gute alte Phänomen der Neugierde, man will halt immer wissen, wo andere hinschauen ... So funktioniert immer, man muss sich ja nur mal in der Fußgängerzone hinstellen und nach oben schauen, jeder 2 Passant wird dann auch nach oben schauen ... biologisch vorprogrammiert quasi. Sicherlich lassen sich solche Verhaltensweise auch auf das Web übertragen, wenn auch die gemessenen und gezeigten Daten aus Anzeigen stammen. Webseiten sind aber immer noch einen Tick funktionaler und "interaktiv" (als Anzeigen). Der Blick wird hier auch sehr stark von z. B. Animationen, Eingabefeldern (z. B. für eine Produktsuche) und innovativen Interaktionsmodule (wie z. B. solchen Produktkarussellen) gesteuert. Da gehen dann die die Wirkungen aus einzelnen Bildern schneller mal unter, machen sich nicht so bemerkbar. Sie sind aber auch hier ganz sicher immer vorhanden.
Alpha Omega schreibt am Montag, 27.04.09 21:29:
Hallo Herr Groß-Albenhausen,
2 Fragen:
1. Was genau soll er denn ventiliert haben? 2. Und welche 2 Gruppen sollen einem da gleich einfallen?
Martin Gross-Albenhausen aus Bonn schreibt am Donnerstag, 30.04.09 09:31:
Darüber können wir uns gerne direkt unterhalten :-) Meine Kontaktdaten sind ja bekannt.
Moritz A. schreibt am Donnerstag, 30.04.09 13:36:
Ich möchte einmal eine Lanze für TYPO3 brechen.
Ihr Blog basiert auf dem Plugin "timtab" - Akronym für: "TYPO3 is more than a blog". Das hat Vorteile und Nachteile. Die Vorteile liegen auf dieser Seite z.B. in nahtloser Integration von Mailorderportal und Blog.
Ein bekannter Nachteil von TYPO3 ist, dass die Backend-Optik und Usability ein wenig angestaubt ist. Viele Plugins für TYPO3 nutzen aufgrund deren mannigfaltiger Einsatzzwecke die von TYPO3 bereitgestellte Standardoptik, worunter dann oft auch die Usability dieser Plugins leidet.
Will sagen: das Prinzip von MaxBannerAds ist nicht neu und wurde auch nicht von Wordpress erfunden. Das schöne dort ist aber dass es meist hübsch aussieht und "out of the box" funktioniert.
Dies ist möglich weil Wordpress eben hauptsächlich für Blogs konstruiert wurde und man dadurch als Plugin-Entwickler bestimmte Dinge (z.b. dass es Positionen wie über dem ersten Beitrag, unter dem letzten, usw.) unabhängig von Dritt-Extensions voraussetzen kann, somit also sein Plugin auf diesen einen Einsatzzweck zurechtschneidern kann. Bei TYPO3 müsste man dies erst einmal konfigurieren.
Dafür können Sie in Wordpress viele Dinge, die Sie in TYPO3 customisieren können, nicht ändern ohne in den Code einzugreifen. Wordpress-Hacks sind also sehr häufig notwendig. Andere Dinge, die mit TYPO3 kein Problem sind, kann man wiederum in Wordpress gar nicht ohne weiteres abbilden.
Fairerweise muss man auch darauf hinweisen, dass Wordpress keine 10 Jahre Entwicklungs-Ballast vor sich her schieben muss, womit TYPO3 des öfteren zu kämpfen hat.
TYPO3 und Wordpress sind also im Grunde genommen mit zwei völlig unterschiedlichen Zielrichtungen entwickelt worden. TYPO3 als durchstandardisierte, solide aber offene Basis für mannigfaltive Einsatzzwecke, während Wordpress von Anfang an stärker auf "Web 2.0"- und "artverwandte" Anwendungen getrimmt und erst später mit anderen Funktionalitäten erweitert wurde.
Nichtsdestoweniger besticht Wordpress (ebenso wie andere populäre CMS wie Joomla) aber in der Tat durch eben diese Einfachheit, die den meisten Bloggern aufgrund des singulären Einsatzzwecks sehr entgegenkommt.
Martin Gross-Albenhausen aus Bonn schreibt am Donnerstag, 30.04.09 18:03:
Genau darauf kommt es mir an. Die qStores und andere Longtail-Konzepte setzen ja gerade nicht auf Leute, die gerne in Code rumbasteln. Da ist haben solche CMS Vorteile, die es einfach machen. KISS-Prinzip und so. Das ist auch kein Argument gegen Typo3 - ich komme damit gut klar. Aber "Out of the Box" ist nun einmal das A & O, denn wie im klassischen Versandhandel gilt auch hier: Man darf die Bestellung (und hier die Kommerz-Module) nicht zum Intelligenztest für die Kunden/Nutzer machen...
Moritz A. aus goerneb schreibt am Donnerstag, 30.04.09 22:43:
Da haben Sie recht. "Out of the box" ist bei dieser Zielgruppe so wichtig dass bestimmte Nachteile nicht ins Gewicht fallen. D'accord :)
S. Nickel schreibt am Montag, 04.05.09 19:39:
Sehr schade anzusehen, was da mit der "alten Quelle" abgeht. Die im Artikel angeführten Synergien wollte man schon vor 15 Jahren nutzen (Quelle ./. Schöpflin, Fazit 1999: Schöpflin= dicht). Zum Verschulden der Lage des Konzerns trugen Missmanagement und zahlreiche Fehlentscheidungen der vielen Vorstände bei. So zum Beispiel der Kauf von Karstadt. Die Trägheit des Konzerns spielt eine weitere Rolle wie auch die mittlere Führungsebene, welche - meiner Meinung nach - nicht energisch genug Missstände offen legte, sondern planwirtschaftlich weiter wurschtelte. Das ganze unterstützt von Firmenquer- und Neueinsteigern in Führungsebenen, die vom Versandgeschäft kaum oder keine Erfahrung haben/hatten. Feierte man im Jahr 2002 noch glorreich '75 Jahre Quelle', ging es fortan nur noch bergab. Dies wurde gekonnt übersehen bzw. falsch reagiert - leider! Die Folgen des Imagewandels inkl. Logoumgestaltung verkraftete Q nicht wirklich. Vorstände, welche von Luxusmarken träumten und die eigentliche Idee des Quelle-Vaters Schickedanz übersahen, führten Q/Arcandor dorthin, wo man heute steht. Staatliche Unterstützung? Die Lage von Arcandor ist nicht Hauptverschulden einer Krise, sondern eine eigens produzierte Krise. Jedenfalls aus meiner Sicht. Und das schlimme: Die Quelle-Enwicklung erinnert mich stark an ein System, welches auch marode endete - nach 40 Jahren. Nach über 10 Jahren Firmenzugehörigkeit weint da schon ein Auge mit. Die Daumen drücke ich auf jeden Fall allen Mitarbeitern!
twive! schreibt am Freitag, 08.05.09 11:18:
Die Splatter-Schocker der Bonprix-Tochter Jungstil waren uns erst vor kurzem eine Meldung wert. Doch auch Bonprix selbst bietet interessante - wenn auch merklich handzahmere - Video-Elemente: "Bonprix präsentiert jetzt direkt auf der Homepage eine Onl...
Malte Schiphorst schreibt am Dienstag, 12.05.09 11:40:
Die Tatsache, dass Amazon und eBay ganz vorne genannt werden, ist kein Wunder, schließlich sind sie auch die bekanntesten Shops und fallen daher vielen als erstes ein, wenn man nach Online-Shops fragt (dass eBay gar kein Shop ist, aber immer mit in diesen Topf geworfen wird, finde ich persönlich extrem nervig). Interessanter finde ich, dass in diesem kurzen Auszug bekannte (langweilige) Namen wie Otto, Quelle und Neckermann nicht genannt werden. Deren Image verbietet doch eigentlich ein spannendes Einkaufserlebnis ;-)
Auch halte ich die Vergleichbarkeit von Amazon, eBay & Co. mit Entertainment-Shopping-Plattformen wie rabattschlacht und swoopoo für sehr gering. Die Beispiele eint lediglich die Möglichkeit, dort Waren einzukaufen.
Martin Gross-Albenhausen aus Bonn schreibt am Dienstag, 12.05.09 12:02:
Leider sagt die Software-Initiative auch nicht, was genau die Fragestellung war. Insofern hat mich die Studie auch etwas ratlos zurückgelassen. Tatsächlich ist die Möglichkeit einzukaufen das einzige verbindende Element - aber die Konzeption ganz anders. Ein Vergleich macht also nicht viel Sinn.
Miriam Himmel schreibt am Freitag, 29.05.09 12:34:
Meiner Meinung nach sollte Arcandor keine Staatshilfe erhalten, sondern versuchen mit eigenen Mitteln wieder nach oben zu kommen. Anfangen könnte man da sicherlich mal mit dem Geld, was für Manager rausgeschmissen wird, die das Unternehmen vor die Wand gefahren haben. Erst danach kann man immer noch auf die Staatshilfen zurückgreifen.
Olaf Groß schreibt am Donnerstag, 04.06.09 15:54:
Kelkoo sagte mir soeben, dass die Barcode-Scanning NOCH nicht haben
Martin Gross-Albenhausen aus Bonn schreibt am Donnerstag, 04.06.09 19:59:
Hm - stimmt, noch kein Barcode-Scanning. Aber seit zwei Jahren kann man sehr einfach mobil auf kelkoo zugreifen, um die Produktverfügbarkeit im Internet zu prüfen. Wir haben darüber berichtet. Und zwar im Versandhausberater Spezial zur Mail Order World. Hier die Essentials:
"Kunden geben einfach die URL http://m.kelkoo.de in ihr Handy ein und gelangen auf das mobile Portal von Kelkoo. Dort haben sie die Möglichkeit, zeitgleich zum Shoppen in der Stadt zu überprüfen, ob das gewünschte Produkt im Internet zu besseren Konditionen angeboten wird. Damit erhält der Kunde ausreichende Information für seine Kaufentscheidung vor Ort und auch gute Argumente, um den Preis im Geschäft neu zu verhandeln. Als Zusatzinformationen erhält der Nutzer technische Details, Angaben zu Verfügbarkeit und Versandkosten sowie Produkt- und Shopbewertungen anderer Nutzer. Außerdem haben Kunden die Möglichkeit, Produktbilder zu zoomen und können somit auch Details des Wunschprodukts betrachten."
ano nym schreibt am Donnerstag, 04.06.09 20:26:
.com , nicht .de
twive! schreibt am Dienstag, 09.06.09 12:43:
Mit dem neu konzipierten Fashion Store Yalook will die Otto-Gruppe noch in diesem Sommer angreifen. Bereits die aktuelle Video-Kampagne löst geradezu euphorische Reaktionen aus. Stellvertretend dafür die Einschätzung vom Mailorder-Blog: "Modemarken ...
Alexander von Keyserlingk aus Lembeck (NRW) schreibt am Mittwoch, 10.06.09 17:29:
Guten Tag, tatsächlich und natürlich ist Slowretail auch ein Thema für einen moderne(re)n Versandhandel. Schliesslich bin ich, als "Slowretail-Urheber" einschlägig berufserfahren in der Versenderbranche, ebenso im stationären Handel und entwickelte die alternativen Vertriebsideen aus "der Not" des bestehenden heraus. Die katalogproduzierenden Medien pauschalieren heute unzeitgemäß die Wünsche ihrer Kunden zu stark, zu eindimensional. Die Zukunft liegt im Individuellen und da müssen einzelhandelnde Unternehmen jeder Ausrichtung umdenken. Interessant sind z.B. die Chancen für einen echten, glaubhaften Multi-Channel-Vertrieb (Läden, Katalog, Online), der den Kunden in den Mittelpunkt stellt. Mit etwas mehr Grips in der Sortimentsarbeit und mittels cross-selling-Inhalten können auch angestammte Versandurgesteine mit der Zeit gehen und neue Zielgruppen erschließen. Diese und weitere Lösungen stehen übrigens im Mittelpunkt meiner Slowretail-Beratungsinhalte für Händler jeder Art.
Christian Martin schreibt am Samstag, 20.06.09 11:15:
Das große Problem der Katalogversender ist die "Ghettoisierung" Ihrer Zielgruppe. So mögen die Zukunftsaussichten online-gerichteter Unternehmen aufgrund der Wachtsumsraten des Kanals verlockend klingen, Grundproblem ist aber dass es nur schwer gelingt das Image des Katalogversenders abzustreifen (wer denkt bei Katalog nicht an seine Oma und "die guten alten Zeiten") und sich gegenüber neuen Zielgruppen, die durchs Internet wieder in den Distanzhandelsmarkt kommen, für sich zu gewinnen.
Arthur Clark aus Köln schreibt am Samstag, 20.06.09 12:18:
Hallo Herr Martin,
Sie schrieben "Grundproblem ist aber dass es nur schwer gelingtdas Image des Katalogversenders abzustreifen".
Genau das ist es, was viele Versender und Dienstleiter falsch interpretieren. Man sollte den Katalog nicht abstreifen, sondern gekonnt abwandeln.
Wie viele Versender, die auf Kataloge verzichten, müssen noch fallen, um dieses zu begreifen (???)
Thomas Kestler aus Fürth schreibt am Samstag, 20.06.09 14:19:
Der Katalog ist noch lange nicht tot! Ich war vor 2 Wochen als Dozent bei einem Kunden, da zeigten mir die netten Schweizer voller Stolz den Fahrrad-Katalog von roseversand.de - und ist echt super gemacht. Da habe ich nach ihren der Fahrrad-Abstinenz gleich wieder Lust bekommen.
Katalog und Online müssen gut auf einander abgestimtm sein und jeder Kanal für sich attraktiv.
Bie der Quelle sind aber vorwiegend interne Querelen und jahrelanges Missmanagement schuld. Ich war über Jahre für Quelle und deren Töchter tätig, da konnte ich das live miterleben. Ich wünsche Quelle wieder bessere Zeiten und vor allem: ein besseres Management!
Christian Martin schreibt am Samstag, 20.06.09 19:42:
Hallo Herr Groß-Albenhausen, ich meine damit nicht den Katalog als solches sondern den Kunden der dahintersteckt.
Auf der einen Seite der klassische Versandhandelskunde, der Kataloge gewohnt ist und im weitesten (vom Dneken her) aus der Wirtschaftswunderzeit kommt.
Auf der anderen Seite der "neue" Versandhandelskunde, der seine ersten Erfahrungen mit Distanzhandel durch Ebay und Amazon gemacht hat und nun den Markt weiterentdeckt.
Der erste teil ist der größere, aber schrumpfende Teil. Der letzte der kleinere, aber wachsende Teil.
Zentrale Frage für das Management ist nun, mit welchem Geschäftsmodell verdiene ich demnächst noch wie meine Rendite. Und daraufhin muss das Geschäftsmodell ausgerichtet werden.
Ich würde mich selbst weder als Onliner noch als "Katalogkartoffel" bezeichnen, ich sehe aber wenig zukunfstgerichtete Ansätze in der aktuellen Marktsituation
Martin Gross-Albenhausen aus Bonn schreibt am Montag, 22.06.09 11:08:
Ich werde mal bei Otto und Quelle dezidierter die Katalog-Strategie hinterfragen. Otto nennt das neue Konzept 4PKM, aber mir scheint es sich um das alte 2 HK + 2 starke Mid-Season-Books zu handeln.
Grundsätzlich: Ich glaube nicht, dass Quelle oder Otto jemals zum Alternativ-Amazon aufsteigen könnten oder sollten. Dieses Geschäftsmodell wird - wie Christian Martin sagt - mit abschmelzenden Kundenvolumina zu kämpfen haben. ABER: Dies sind planbare Entwicklungen.
Daneben kann und muss man neue Konzepte stellen, die auf Augenhöhe mit anderen Online-Händlern marketen können. Also ohne ein Katalog-Controlling und einen Katalog-Einkauf im Hintergrund. Die können dann auch eigene Katalog-Konzepte testen. Otto macht das ja immer wieder vor.
Christian Martin schreibt am Montag, 29.06.09 11:53:
Die Schreckensvision, die viele aktuell haben ist doch nicht eine Pleite von Quelle an sich, sondern vielmehr „the Day After“ und zwar wenn es darum geht die Quelle-Kunden (neu) zu verteilen. Dann werden von allen Martkteilnehmern betriebswirtschaftlich (Markt-)Chancen genutzt und akquisitorisch ohne Halten losgelegt. D.h. viele „balgen“ sich dann um die verbliebenen Quelle-Kunden. Und eh man sich versieht steckt man im gegenseitigen Preiskampf (noch dazu, wenn die Quelle einen „Räumungsverkauf“ veranstaltet und damit zusätzlich Kaufkraft am Markt bündelt). Eigentlich gut für den Kunden, aber schlecht für die Unternehmen: Der Katzenjammer kommt eh dann viel später, wenn es darum geht wie viele der neu gewonnenen Kunden langfristig in den Stammkundenbereich überführt werden konnten. Wenn da Fehler gemacht werden, steckt man ebenso drin im betriebswirtschaftlichen Fiasko.
Christian Adams aus Hamburg schreibt am Mittwoch, 05.08.09 09:43:
Hallo Herr Groß-Albenhausen, vielen Dank für Ihren Artikel und die interessanten Anregungen! Wir arbeiten derzeit an vielen weiteren Verbesserungen des Shops und haben Ihren Kritikpunkt bezügl. der Artikelzusammenstellung beim Outfitshopping dankend aufgenommen.
Beste Grüße vom Conley´s Team
twive! schreibt am Freitag, 07.08.09 11:08:
Mit den Fashion Faces konnte die Otto-Tochter Yalook nicht nur in Mode-Kreisen hellauf begeistern. Voller Vorfreude fragten wir uns daher, mit welchen Video-Verkaufsansätzen uns der Shop wohl beim Launch überraschen wird. Wie versprochen ist der Mode...
Ruppert Bodmeier aus Hamburg schreibt am Freitag, 07.08.09 15:12:
Erst einmal vielen Dank für den Blogpost. Ich wollte nur kurz hinzufügen, dass die selbst erstellten Styles demnächst natürlich auch von anderen Usern sowie Freunden angesehen, bewertet und natürlich auch bei Facebook online gestellt werden können. Nur manchmal schafft man in der kurzen Zeit leider nicht immer alles auf einmal, was man sich auch vorgenommen hat.
Viele Grüße, Ruppert (yalook.com)
Jan Miczaika aus Köln schreibt am Donnerstag, 20.08.09 11:32:
Danke für den interessanten Selbstversuch!
Meine Erfahrung: man muss insbesondere bei Handyverträgen aufpassen. Ich hatte einen privaten Vertrag, einen geschäftlichen und zwei UMTS-Karten (auch für die Firma).
Das Ergebnis für die SCHUFA: vier Handyverträge, das riecht stark nach lower class. Das habe ich direkt umgeschrieben.
Der Katalogfotograf schreibt am Donnerstag, 20.08.09 14:41:
Die Vorherrschaft der allmächtigen Einkaufsleiter muss in der Tat gebrochen werden, wenn der Katalog der Zeit angepasst werden soll. Schauen Sie sich Mal die Herrenschlafanzüge im Katalog an. Weil es für einen Schlafanzug entweder eine lange Hose oder eine Short gibt, MUSS beides zusammen fotografiert werden. Die Abbildung ist naturgemäß total bescheuert: Zwei Männer im Schlafanzug, die jetzt gerade ins Bett gehen - oder was sonst? Oder ein Damenkleid in drei Farben - MUSS in einer Gruppe von drei Models gezeigt werden, obwohl es auf der Welt keine drei Frauen gibt, die gern im selben Kleid wie zwei andre spazieren gehen würden. Wenn sich das nicht ändert, sehe ich schwarz für den Katalogverkauf.
Christian Martin schreibt am Montag, 24.08.09 08:53:
Ist es aber auch nicht so, dass wenn jemand Geld für etwas ausgibt, er sich teilweise den Kauf schönredet und sich selbst zufriedener gibt als er ist (davon leben ja die Amazon-Rezensionen, da Käufer eines Produktes zu 90% immer 4-5 Sterne geben). Wer würde schon zugeben, dass er für eine Leistung zahlt, mit der er nicht zufrieden ist (man müsste damit ja quasi sagen, man hat sich geirrt und wer gibt dies schon freiwillig zu :-)
Christian Martin schreibt am Montag, 24.08.09 08:53:
Ist es aber auch nicht so, dass wenn jemand Geld für etwas ausgibt, er sich teilweise den Kauf schönredet und sich selbst zufriedener gibt als er ist (davon leben ja die Amazon-Rezensionen, da Käufer eines Produktes zu 90% immer 4-5 Sterne geben). Wer würde schon zugeben, dass er für eine Leistung zahlt, mit der er nicht zufrieden ist (man müsste damit ja quasi sagen, man hat sich geirrt und wer gibt dies schon freiwillig zu :-)
Christian Martin schreibt am Montag, 24.08.09 08:54:
Ist es aber auch nicht so, dass wenn jemand Geld für etwas ausgibt, er sich teilweise den Kauf schönredet und sich selbst zufriedener gibt als er ist (davon leben ja die Amazon-Rezensionen, da Käufer eines Produktes zu 90% immer 4-5 Sterne geben). Wer würde schon zugeben, dass er für eine Leistung zahlt, mit der er nicht zufrieden ist (man müsste damit ja quasi sagen, man hat sich geirrt und wer gibt dies schon freiwillig zu :-)
Christian Martin schreibt am Montag, 24.08.09 09:12:
Sorry für das Spammen, irgendwie hing der Browser und plötzlich stand der Eintrag 3x da.
Martin Gross-Albenhausen aus Bonn schreibt am Montag, 24.08.09 16:28:
Das würde sich aber an der Quote der Kündiger messen lassen. Nur wenn der Mehrwert stimmt, kann man dauerhaft das "Free!"-Konzept schlagen. Bei XING funktioniert es, weil der Nutzer nur als Premium-Mitglied die Kontakt-Möglichkeiten voll ausnutzen kann. Und vielleicht, weil es noch keinen ernstzunehmenden Wettbewerb im "Business"-Bereich gibt. LinkedIn hat noch keine "Menge", genauso wenig wie Plaxo oder Unyk etc.
Sven Selle aus Frankfurt am Main schreibt am Dienstag, 25.08.09 11:28:
Drop Shipping ist ja u.a. die Grundlage für die Marketplace Funktionen (Amazon, neckermann.de, Quelle etc.pp.), also auch im B2C eCommerce nicht wirklich als "Revolution" zu bezeichnen.
Die genannten Herausforderungen (Mehrfachpakete, Mehrfachversandkosten) werden von den Marketplaces auch unterschiedlich gelöst. Bei Amazon hat man Mehrfachversandkosten, bei neckermann.de nicht usw. Eine Paketkonsolidierung ist ab einer gewissen Skalierung des Marketplaces sehr schwer bzw. nicht machbar, wobei aus meiner Erfahrung heraus Kunden eher auf Lieferzeiten Wert legen und nicht darauf, ob der bestellte Warenkorb nun in 1, 2 oder 3 Paketen kommt. Letzteres passiert ja u.U. schon bei halbwegs umfänglichen Lieferungen eines einzigen Versenders.
Auch die Fulfillment Qualität ist eine echte Herausforderung in dem Modell. Je nach strategischer Ausrichtung des Marketplace Modells muss man sehr strenge Richtlinien definieren (neckermann.de) oder eher auf den Goodwill der Anbieter (Amazon, eBay) und "Servicelevel-Hygiene" via Käuferbewertung setzen.
Das viel mehr dazu gehört, als nur einen eShop zu gründen, der einfach nur aus Drop Shipping Partner besteht, ist evident. Und das man dabei durch scheinbar minimale Veränderungen der Business Stellschrauben die Skalierungsfähigkeit und Akzeptanz wesentlich befördern oder behindern kann, hat man bspsw. an Tradoria gesehen, die den Vorteil eines händlerübergreifenden Versandkostenmodells gekippt hatten und damit ein wesentliches USP für Endkunden zur Disposition stellten.
Nicola Straub aus Hürth schreibt am Dienstag, 25.08.09 22:51:
Hallo Herr Groß-Albenhausen! Ich hatte für meinen Artikel zum Thema ja auch auf eine ältere Studie zurückgegriffen. Zudem gibt es einen ähnlichen Versuch von FINANZtest aus 2002, wo noch höhere Fehlerraten gefunden worden. Insofern finde ich es schon verwunderlich, dass die Schufa den Studientenor an sich angreift. Interessanter - und sinnvoller - ist da schon der Hinweis der Schufa, dass Ihre Berechnungsmethoden eine Unvollständigkeit der Datensätze berücksichtigten. So verständlich ein gewisses "Betriebsgeheimnis" um die Formeln ist - ich finde es dennoch kritisch, dass die Mechanismen nicht herausgegeben werden. Die ältere Studie fand beispielsweise heraus, dass ganz offenbar mehrere Girokonten zu einer Herabstufung führen, korrekt im Plan bediente Kredite auch. Nach eigener Angabe erreicht der Vorstandsvorsitzende der Schufa "nur" einen Score von rund 93% (evtl. genau wegen mehrerer Konten und vielleicht auch Krediten?). Und wenn - wie ebenfalls nach den Studienergebnissen zu vermuten (aber von der Schufa verneint) - Schufa-Anfragen zur Score-Verschlechterung führen, dann hieße dies, dass Händler bei Nutzung der Schufa sich selbst in eine Abhängigkeit bringen: Sie zahlen für Auskünfte, die sie wegen eines Risikos einholen, dass sie mit den Anfragen womöglich (auf dem Papier) erhöhen... Das wäre so, als würden Autofahrer kostenpflichtige Umgehungsstraßen um Nebelgebiete fahren würden und dadurch immer mehr sonnige Gebiete in Nebel getaucht würden.
Davon ab: Die anderen Auskunfteien im Test waren noch viel schlimmer, hier gaben die Anfragen grad mal die daten zurück, die hingesendet worden waren. Und selbst in die waren teilweise noch Fehler eingebaut worden - eine Frechheit, für solch eine Leistung Geld zu verlangen...! Herzlich aus Hürth Nicola straub
Jochen Schepp aus Hamburg schreibt am Montag, 05.10.09 11:32:
Und bei diesen Betrachtungen bleibt die Herstellung der Hardware noch außen vor! "Das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie hat ausgerechnet, dass die Herstellung eines PCs etwa 3.000 Kilowattstunden Energie kostet. Soviel, wie ein Zwei-Personen-Haushalt in einem ganzen Jahr verbraucht. Ein PC mit 150 Watt Stromverbrauch kann mit dieser Energiemenge mehr als sechs Jahre acht Stunden täglich laufen. Nur die wenigsten Computer sind aber so lange und so viel im Einsatz. Den Großteil ereilt schon weit früher das Schicksal durch Ausmusterung. Somit ist die Herstellung in der Gesamtbilanz weitaus umweltschädlicher als der Betrieb."
Daniel Münster schreibt am Donnerstag, 15.10.09 09:16:
Gespannt sein darf man vor allem auch auf das, was Apple noch aus dem Hut ziehen wird. Gegen eine Kombination von Apple Tablet und iTunes Store könnte es selbst Google schwer haben.
Christian Martin schreibt am Freitag, 16.10.09 07:50:
Man kann dass auch schon abseits der Märchen sehen. Klassische Werbung (Anzeigen, Radio, TV-Spots, aber auch Kataloge ...) verlieren bei den Kunden immer mehr an Bedeutung, weil der Kunde "durchschaut" dass man ihm eine "Normale" Sache als das "schönste" auf der Welt verkaufen will. Es geht immer vom Produkt/Leistung aus und man versucht diese bestmöglich aufzuhübschen/zu emotionalisieren. Kunden stumpfen aufgrund solcher Aussagen immer mehr für solche Botschaften ab und nehmen Sie nur noch als Grundrauschen wahr.
Durch das Internet haben aber die Kunden eine Plattform gefunden, mit der Sie erstmals Ihre Wünsche bündeln und auch artikulieren können. Und aufgrund der entstehenden Netzwerkeffekte entsteht dadurch auch ein wirtschaftliches Potential.
Für Versender entsteht damit der Druck, den Markt vom Kunden und nicht aus Händlerseite zu verstehen. D.h. zu wissen was der Kunde will, was ihm wichtig ist und wie man all seine Bedürfnisse befriedigen kann. d.h. auch die Prozesse im Unternehmen nicht um die Warenbeschaffung, sondern eben um die Kundenwünsche aufzubauen.
shopanbieter.de Blog für schreibt am Freitag, 16.10.09 08:30:
Findet zumindest Bodo Wartke in seinem Lied über die Microsofts, Mac und Apples dieser Welt. Genau das richtige zum Wochenausklang.
Matthias Großmann schreibt am Montag, 19.10.09 20:25:
Ich bin sehr gespannt, was das E-Book - in welcher Form auch immer - tatsächlich ausmachen wird. Ich glaube Menschen die Bücher lesen, die lesen diese auch weiterhin als Buch - also sozusagen die Offline-Version. Der einzige Vorteil eines E-Books ist, dass man mehr mit in den Urlaub nehmen kann. Was mache ich eigentlich, wenn ich zu Freunden oder Bekannten gehe und in deren Bücherregalen stöbern will? Oder gehe ich da nur noch online hin und schaue in die digitalen Ordner? Vielleicht ist es irgenwann Mode mit einem Kindle oder was auch immer herumzulaufen, aber die Buchmesse hat es gerade bewiesen: Das Buch kennt noch (?!) keine Rezession .... Warten wir es ab!
michael wiechert aus Jena schreibt am Dienstag, 20.10.09 09:41:
Ganz offen - ich lese Ihren Blog ja sehr gerne, aber diesen Beitrag habe ich nicht verstanden.
Gehen wir jetzt mal davon aus, dass der klassische Versandhandel tatsächlich vom Produkt getrieben ist - was so generell sicherlich nicht richtig ist, denn weite Teile leben wenigstens vom ProduktMARKETING bzw bzw durchaus sehr ausgefeilten Vermarktungskonzepten, aber sei es drum, wobei es darauf ankommt, neue Produkttrends schnell aufzugreifen und auch neue "Marketing-Features" ins Mailing, in den Katalog einfliessen zu lassen. Vermutlich haben wir da einfach andere Versender als "klassisch" im Kopf. Die selbsternannten Dinos der Branche sind ja nun auch Offline nicht grad als die Schnellsten und Innovativsten bekannt.
Die Frage ob Open Source oder nicht kann ja grad bei ITler leicht zum Glaubenskrieg ausarten.
Bei Ihrer Open Source Betrachtung geht es also nicht um Open Office, ICQ / Skype, Linux, Wordpress, Typo 3 et al sondern um Shopsysteme.
Nun ist der Einsatz von Open Source nach meiner Beobachtung grad im Mittelstand so unüblich nicht - XT wird auch dort oft verwendet. Aber gut, reden wir über die Großversender, die sich irgendwann mal für Intershop entschieden haben. Und da ist Open Source nun den kommerziellen Großsystemen dadurch überlegen, dass Open Source schneller ist? Hmm. Gibt es aber nicht auch genügend Beispiele dafür, dass dem nicht so ist? Und wird es nicht dann schwierig, wenn die Community einbricht und das OS-System aus der Mode kommt? Beispielsweise wird OsCommerce als immer noch meistgenutzte Shopsoftware kaum mehr weiter entwickelt, bei XT zeichnet sich ähnliches ab und rund um Oxid CE hat sich ja nun auch noch nicht die Mega-Community entwickelt.
Richtig ist sicherlich, dass manche Anbieter von IT-Systemen etwas schwerfällig sind und sich mit Sonderwünschen und kurzfristiger Umsetzung beauftragter neuer Features schwer tut. Aber wenn hier der Versender in der Pflicht steht, liegt dies doch wohl eher daran, dass der Versender diese Features nicht schnell genug ausgedacht oder beauftragt hat - aber das hat doch nix mit Open Source oder nicht zu tun.
Detlef Holke aus NRW schreibt am Freitag, 23.10.09 19:34:
Wir setzen als Shopsystem das XT:C als Open Source ein. Ein Vorteil in unseren Augen ist das wir bisher alles was wir an Sonderwünschen umsetzten wollten schnell und günstig von unseren Programmierer umgesetzt bekommen haben.
Volker Bellendorf aus Hamm schreibt am Montag, 26.10.09 15:54:
"wenn die Community einbricht und das OS-System aus der Mode kommt? Beispielsweise wird OsCommerce als immer noch meistgenutzte Shopsoftware kaum mehr weiter entwickelt, bei XT zeichnet sich ähnliches ab"
Das zeigt nur dass der Verfasser wohl eher selten die Google Suche benutzt. Gerade bei xt-Commerce haben wir eine sagen wir mal "recht aktuelle" Software seit einem Jährchen am Start und ENTWICKELN ( wir klauen keinen Code oder Ideen, sondern Entwickeln EIGENE - ich wollte nur mal auf den kleinen Unterschied hinweisen ! )ein eigenes Shop System. Übrigens nicht als Massenware ausgelegt.
Und zum Thema allgemein.: Dumme Menschen versuchen den Verkauf zu automatisieren, schlaue haben erkannt oder wissen bereits, dass KAUFEN und VERKAUFEN ein Spiel zwischen zwei Parteien ist. Software soll und darf da gerne verwendet werden, die sollte aber nie als das pseudo Allheilmittel im Mittelpunkt stehen.
http://www.ecb-shop.de/ DL, FAQ, WIKI, BUGTRACKER http://www.ecombase.de/forum/ COMMUNIT SUPPORT
Martin Gross-Albenhausen aus Bonn schreibt am Montag, 26.10.09 20:16:
Mit dem Fokus auf das Produkt ist gemeint, dass der "Catalog" bei den Intershop das Herzstück im besten Sinne ist. Hier wie auch bei Hybris und Demandware etc. steckt eine Menge Intelligenz drin. Das ist ja auch nicht trivial und muss bei einer hohen Anfragesituation gleichmäßig hohe Performanz zeigen. (Zumindest habe ich das bei meinem Bekannten so verstanden.) Ist also nicht als eine Abwertung zu verstehen, sondern als ein Ausdruck der Produkthoheit bei vielen klassischen Versendern. Dass das bei anderen, vertriebsorientierteren Modellen anders ist, sei mal dahin gestellt.
Ich muss mich derzeit mit dem Thema beschäftigen, weil ich auf der Insight Ecommerce etwas dazu sagen soll. Im Lauf der Recherchen habe ich noch einige Aspekte aufgetan:
- Wenn ein Software-Code völlig frei liegt und keiner dafür "organisiert Verantwortung" übernimmt, braucht man eine genügend große Nutzerschaft dieses Codes, um ihn aktuell zu halten und zu entwickeln sowie bei Fragen als "Community" die Lösungen bereit zu stellen.
- Gerade heute kam die Analyse der MAC-Umfrage zur Versandhandels-Software rein. Danach haben 7 von 10 der über 270 teilnehmenden Versender keine eigenen IT-Mitarbeiter! D.h. sie sind darauf angewiesen, dass dritte die Arbeit erledigen. Sie brauchen also Systemhäuser, die in einer Software genügend "Geschäft" erkennen, um daran weiter zu arbeiten. Das ist beim immer noch wachsenden E-Commerce-Markt ohne weiteres der Fall. Bei den klassischen VH-Systemen eher weniger.
- Die klassischen Versandsysteme haben darüber hinaus eine Fülle von Spezialthemen. Die wurden früher bei den Legacys über Jahrzehnte entwickelt. Heute multiplizieren sich die Anforderungen, wofür die alten Systeme nicht mehr genügen, neue OS-Lösungen aber nur Bruchteile abdecken.
- Die Zukunft, habe ich heute von einem Versender gehört, liegt in der Kombination von OS-Software mit einer soliden Basis für die wesentlichen Prozesse. Dabei müsse aber permanent darauf geachtet werden, dass nicht irgendjemand z.B. am Shop vorbeiprogrammiere. Oder es dann um der Geschwindigkeit willen drei verschiedene Warenkörbe gebe.
A propos Geschwindigkeit: Die Time-to-Market und TCO werden ja gerne als Argumente für OS angegeben. Andererseits weiß ich nicht, ob das in der langfristigen Betrachtung eigentlich immer so stimmt. Und was die Zeitfrage angeht: Hier trifft eben wieder das Argument meines Bekannten, dass vielleicht das Marketing gerne mehr und schneller möchte, aber die Prozesse auf das langsamere, in anderen Rhythmen, dann aber oft auch anderen Skalierungen laufende klassische Geschäft ausgerichtet ist. Da versucht man in der Logik des Shops zu bleiben (von A-Z), um die Performance nicht zu gefährden. Und das kostet Zeit.
Am Ende bin ich mit der Thematik noch nicht. Das Thema hatte ich z.B. schon 2005 im "VH", als ein Kollege ein OS-ERP entwickelt hat. Das ganze ist aber einfach nicht ans Laufen gekommen, und schon damals habe ich mich gefragt, warum es einfach nicht akzeptiert wird.
Immerhin, bei Modulen wie dem CMS oder z.B. der Datenbank (etwa bei der VH-Lösung Cosmoshop) kommen OS-Komponenten heute standardmäßig zum Einsatz. Globetrotter kombiniert jetzt einerseits SAP, also alles andere als Open Source, mit dem Shopsystem Magento. Westfalia hat mit der marketing factory schon vor etlichen Jahren ein "fast OS-Konzept" durchgesetzt - war damals umstritten, weil die Shop-Lösung nicht frei im Internet verfügbar war.
Eric Hofmann aus Berlin schreibt am Sonntag, 01.11.09 16:18:
Hallo Herr Gross-Albenhausen,
Vielen Dank für die offene und sehr konstruktive Kritik. Der Text ist in der Tat ziemlich unglücklich. Wir befinden uns noch in einer frühen Projektphase und arbeiten noch an so wichtigen Sachen wie den Markenwerten und Markentonalität. Dieser Text war ein unüberlegter Schnellschuss. Ich arbeite z.B. noch bei Sony Music und fange erst am 1.12. in Berlin bei mirapodo als Director Marketing an. Bis dahin sind wir mit der Tonalität und dem Mission Statement erheblich weiter. Ihre Kritik hilft uns dabei. Aber OTTO/BAUR kann man keinen Vorwurf machen. Man hat gute Leute geholt und uns bewusst ausserhalb der Konzernstrukturen angesiedelt. Ich denke wir werden da schon etwas Gutes an den Start bringen, dass den Kunden da draussen hoffentlich viel Freude machen wird. Der Weg ist aber steinig, dessen sind wir uns bewusst. Amazon hat hier in Deutschland eine neue Benchmark für eCommerce gesetzt. Und was Zappos in den USA macht ist WELTKLASSE! Bitte geben sie uns noch etwas Zeit. Ich würde mich freuen, wenn wir in Zukunft auf ihren Sachverstand und ihre konstruktive Kritik zählen können. Ich halte sie über die wichtigsten Meilensteine unseres Projektes auf dem Laufenden. Viele Grüße Eric Hofmann
ps. Auf Xing sind wir jetzt connected. Ein Anfang ist schon mal gemacht.
Stefan Streber schreibt am Samstag, 07.11.09 18:11:
Warum immer so negativ... ...das ein oder andere Thema sollte auf jeden fall weitergeführt werden... die spezialkataloge können von baur, witt und shegoo übernommen werden usw. was passiert wäre wenn amazon zugeschlagen hätte wäre sicher spannender trotzdem so negativ würde ich es nicht sehen...
Peter Höschl aus Ottobrunn schreibt am Dienstag, 10.11.09 11:37:
Noch sehen viele ja die einzige Zukunft/Chance für Händler im Onlinegeschäft.
Dies ist momentan auch mehr oder weniger richtig. Ich könnte aber darauf wetten dass es dann in einigen Jahren zur Renaissance des stationären Einzelhandels kommen wird.
Dann allerdings online unterstützt/vernetzt, siehe Stichwort location based services.
Martin Gross-Albenhausen aus Bonn schreibt am Dienstag, 10.11.09 12:45:
@StefanStreber: Die Spezialkataloge oder die Spezialversender? Letztere sind ja ein ganz separates Thema. Die wird es sicher weiter geben, zumindest die profitablen. Die Spezialkataloge der Quelle haben meistens ein entsprechendes Pendant bei Otto, Baur, Schwab - das kann man 1:1 abschöpfen. Aber auch hier sehe ich keine langfristige Markenperspektive für Quelle.
Christian Martin schreibt am Donnerstag, 12.11.09 08:20:
Unter der Prämisse, dass Online nur ein Medium für ein sich änderndes Geschäftsmodell von einer starken Angebots- (Katalog) auf eine Nachfrageorientierung (Kunden) ist, würde ich die Liste folgendermaßen ergänzen:
1. Nehmen Sie Ihre Kunden ernst und integrieren Sie Abdrucke von Kundenfeedbacks in Ihre regelmäßigen Managementreports 2. Lassen Sie die Preise Ihrer Produkte vom Kunden festsetzen. Erst dann werden Sie sehen was Ihre Leistung dem Kunden wirklich wert ist. 3. Schicken Sie Ihr Management jährlich mind. 1 Woche lang an direkte Customer Touchpoints, um die Sorgen/Wünsche der Kunden besser kennenzulernen. 4. Bieten Sie Kunden einen 50-Eur-Gutschein an, für jeden Fehler den Sie auf Ihrer Webseite finden. 5. Testen Sie die versandkostenfreie Lieferung für Internetbestellungen und schauen Sie was passiert. 6. Fragen Sie Ihre Kunden nach dem wirklichen Grund bei Ihnen zu kaufen und nutzen Sie die Ergebnisse um Ihre Kommunikation/USP darauf abzustellen. 7. Lassen Sie Ihr Managementteam eine Idee entwickeln, was passieren würde, wenn es keine längere Kundenbeziehung gäbe und Sie die Kunden jeweils immer wieder neu von sich überzeugen müssten. 8. Definieren Sie Kunden nicht als Inanspruchnehmer Ihrer Leistung, sondern als oberste Hierarchieebene (Super-Aufsichtsrat) ihres Unternehmens und machen Sie davon all Ihr Handeln abhängig. 9. Seien Sie im Kundenkontakt ehrlich und geben Sie insbesondere menschliche oder prozesstechnische Fehler offen zu. Niemand ist perfekt.
Hagen Fisbeck aus Düsseldorf schreibt am Donnerstag, 12.11.09 21:43:
Schade, daß es jetzt von jmd. anderem realisiert wird. Dieses Geschäftsmodell mit noch weiteren coolen Shopübergreifenden Features und Facebook-Connect von mir im Arcandor e.campus wurde auch Opfer der "Konzentration auf die alten Geschäftsmodelle"... Was soll ich sagen: Tolle Sache - steckt aber noch viel mehr drin ;-)
Martin Gross-Albenhausen aus Bonn schreibt am Freitag, 13.11.09 13:20:
Jochen Krisch hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass es mit Wists und Kaboodle etc. schon mehr solche Social Bookmarking-Dienste gibt. Social Shopping sei das aber noch nicht - insofern "sooooo 2005". Vor vier Jahren hat es sich in Deutschland nicht durchgesetzt. Vielleicht war damals das ganze Social-Thema zu neu. Ob es jetzt mehr verfängt?
Sven Selle aus Frankfurt am Main schreibt am Samstag, 14.11.09 14:31:
@ Hagen: Wenn es darauf noch kein Patent gibt, kannst du es doch noch umsetzen, wenn nicht jetzt, wann dann... ;-)
Coole Sache, hab es mir mal angeschaut. Der händlerübergreifende Merkzettel ist eine Funktion, über die in der Tat schon so einige nachgedacht haben. Bei itemcatcher sind die Basisfunktionen, auf die man beim ersten Nachdenken dieses Themas kommt, schon mal sehr nutzerfreundlich umgesetzt. Aggregiert betrachtet, müsste Google das doch eigentlich extrem passend zu ihrem grundlegenden Geschäftsmodell finden?!
shopanbieter.de Blog für schreibt am Dienstag, 17.11.09 09:56:
Über Möglichkeit, Sinn und Unsinn eines übergreifenden Warenkorbes wurde ja schon viel debattiert - Verkäufer tun sich oft schwer damit (Stichwort Versandkostenfreiheit bzw. -Vereinheitlichung), für Kunden aber wäre er (gerade jetzt vor Weihnachten) eine
Michael Vieten schreibt am Donnerstag, 19.11.09 19:01:
Zu Punkt 9. Nun ja, dass niemand perfekt ist, scheint die deutsche Rechtsprechung aber nicht zu interessieren. Es mehren sich Urteile (Quelle, Otto) in denen Fehler juristisch geahndet werden. Es gibt sogar ein Portal das z.B. Tippfehler bei der Preisauszeichnung zum Geschäftsmodell gemacht hat und seine Kunden per Mail darauf aufmerksam macht. Die aktuellen Abmahnwellen und die in der Vergangenheit zeigen ebenfalls, dass unsere Gesellschaft immer fehlerintoleranter wird. Nicht jeder der fehlerhafte Texte veröffentlich ist ein Betrüger.
Michael Vieten schreibt am Donnerstag, 19.11.09 19:02:
Zu Punkt 9. Nun ja, dass niemand perfekt ist, scheint die deutsche Rechtsprechung aber nicht zu interessieren. Es mehren sich Urteile (Quelle, Otto) in denen Fehler juristisch geahndet werden. Es gibt sogar ein Portal das z.B. Tippfehler bei der Preisauszeichnung zum Geschäftsmodell gemacht hat und seine Kunden per Mail darauf aufmerksam macht. Die aktuellen Abmahnwellen und die in der Vergangenheit zeigen ebenfalls, dass unsere Gesellschaft immer fehlerintoleranter wird. Nicht jeder der fehlerhafte Texte veröffentlicht ist ein Betrüger.
Jan Miczaika schreibt am Freitag, 27.11.09 18:16:
Das ist wirklich eine lustige Idee! Ich wäre etwas gespannt auf die chicken-and-egg Problematik: wenig Händler binden es ein, weil wenig Kunden. Wenig Kunden, weil wenig Händler. Usw. Aber der Grundgedanke ist schon lustig.
Roland Wädt schreibt am Mittwoch, 02.12.09 14:14:
Naja der erste Tipp sollte sein eine Telefonnummer auf die Webseite zu schreiben - und das auch noch deutlicher als der Twitter Button. Eine persönliche Stimme ist und bleibt etwas anderes als 140 Zeichen. Zudem wäre dem Unternehmen einiges an Aufwand erspart geblieben und der Kunde hätte sich garnicht erst über das Fehlen eines Standard-Kommunikationstool(!) aufgeregt.
So wichtig Twitter und Co. auch sind so sehr darf man die klassischen Kommunikationswege nicht vergessen. Es sind noch nicht alle im Dauern-Online-Web angekommen auch wenn sich das viele Marketer wünschen :)
Martin Gross-Albenhausen aus Bonn schreibt am Mittwoch, 02.12.09 17:24:
Wenn ich das gesagt hätte, wäre ich wieder als Dino behandelt worden ;-). Aber klar, wenn ich die Telefonnummer nicht schreibe, bevormunde ich den Kunden genauso, als wenn ich ihm Twitter verbiete.
twive! schreibt am Freitag, 11.12.09 13:00:
In den vergangenen Tagen war in Fachblogs erstaunlich viel über das Thema Online-Video oder video-affine Shopping-Portale (Zappos.com) zu lesen. Die spannendsten Beiträge haben wir in einer kleinen Übersicht zusammengestellt: 5 Tips for using Video ...
Peter Höschl schreibt am Dienstag, 22.12.09 16:09:
Direkt schade, dass lt. Techcrunch Yelp die Übernahme abgelehnt hat.
Ich bin ja schon seit längerem der Meinung, dass dem stationären Einzelhandel Dank located based services eine Renaissance bevorstehen könnte.
Aber nur wenn er es schafft seine Produktdaten und Warenbestand vom Zettelkasten in den PC zu bringen.
Man stelle sich vor: Ich suche eine bestimmte Jeans, die es in meiner Größe jedoch nicht in meinem favorisierten Laden gibt. Aber mein Handy sagt mir einfach, wo ich meine Hose in der richtigen Größe finde.
Enno Lenze schreibt am Montag, 04.01.10 15:23:
Den Ziegel hatte ich die Tage auch in er Post und lese ihn immer noch gerne. Einfach praktischer durch zu blättern, wenn man z.B. Kombis vergleichen will oder einfach drin rum stöbert. Das sind Dinge die auch das beste Onlineangebot nicht ordentlich abbilden kann.
Martin Gross-Albenhausen aus Bonn schreibt am Montag, 04.01.10 18:35:
@Hagen merkte dazu auf Twitter an, dass die Tablets hier wegen der neuen "alten" Bedienung (Sofa, Blättern durch virtuelle Seiten, Buch/Zeitschriften auf dem Screen) eine Veränderung bringen könnten. Eines fehlt aber doch noch: Der Eindruck, hier wirklich ein Riesen-Angebot zu bekommen. Das war eine Erkenntnis vieler Versender: Großer Katalog - großes "Budget" der Kunden. Kleiner Katalog - kleines Budget. Wer erst große Kataloge verschickt und dann nur noch kleine, enttäuscht die Kunden. Das ändert sich hoffentlich dann mit.
Arthur Clark aus Köln schreibt am Freitag, 08.01.10 12:09:
Sehr spannend. Habe nicht gedacht, dass es das so schnell geben wird
twive! schreibt am Montag, 11.01.10 13:32:
Nachdem im letzten Jahr emotionale Verkaufsansätze spürbar an Bedeutung gewonnen haben, starten wir 2010 mit einem Ausblick auf den Video-Markt. Folgende Trends werden unserer Meinung nach das Video-Jahr 2010 prägen: 1. Produktvideos werden zum Stan...
Thorsten Eder aus Hirschau schreibt am Freitag, 22.01.10 08:09:
Hallo Herr Groß-Albenhausen, ich lese Ihre Kommentare und Berichte immer wieder gerne! Grüsse Thorsten
Sven Selle schreibt am Freitag, 22.01.10 11:05:
Anmerkung zum Satz "Wo der Einzelhändler nicht wahrnimmt, wie oft ein Teil angefasst und zurückgelegt wurde, kann der Versender [...] die stumpfen Abschleusungs-Instrumente (Ausverkäufer-Kataloge etc.) kurzerhand abschaffen.":
Gaaaanz so einfach ist es meiner Meinung nach dann doch nicht, denn Mengenlimits und Mengenplanung im klassischen Distanzhandel ist bei aller Optimierung noch nicht in der Lage, auf Basis von Sitetracking, Klickraten und Conversion sofort Einkaufs- bzw. Dispo-Prozesse zu justieren. An Erkenntnis mangelt es bei guter Trackingsoftware usw. nicht, die Tools und Prozesse werden auch immer besser, es mangelt aber oft an direkter Reaktionsmöglichkeit, weil zwischen Bits (Shop- und Kundendaten) und Atomen (Einkauf, Ware, Lieferant) immer noch ein paar analoge Schluchten zu überbrücken sind.
Das "stumpfe" Abschleusungsinstrumente abgeschafft gehören, ist aber absolut wahr. Mehr als Rabatte fällt vielen nicht ein, das machen (v.a. US-) Fashion-Shops wesentlich besser und kundengewinnender.
Ansonsten ist die Gesamtaussage von Görg natürlich echt gruselig, da stimme ich zu. Hat der Mann sich vorher überhaupt mal mit den Grundmechanismen des Versandhandels beschäftigt oder wollte er im SPIEGEL nur witzisch sein?
Alexander Graf schreibt am Montag, 25.01.10 23:14:
Sehr progressive These! Ich glaube aber nicht, dass damit die Konsolidierung beschleunigt wird, weil die Hersteller tatsächlich schon für Clubs als Kanal bei der Herstellung disponieren. Es wird nur schwer für kleinere Clubs bzw. es wird schwerer große Marken zu bekommen die mit solchen Systemen im Einkauf in Kontakt kommen. Klein (volumige) Marken betrifft das nicht.
VG Alex
Martin Gross-Albenhausen aus Bonn schreibt am Dienstag, 26.01.10 20:05:
@sven selle: Sicher kann man nicht so fein disponieren. Aber trotzdem sind die Prognosesysteme heute deutlich besser als noch vor ein paar Jahren. Bon Prix ist einer von denen, die extrem clever vortesten, was in welcher Menge läuft, wieviel zurückkommt etc. Görg hat von Earlybird-Katalogen im Leben noch nix gehört, und das ist ja beileibe kein 2.0-Instrument, sondern Basic-Handwerkszeug. Das kannte man sogar schon bei Quelle :-).
nils wohlfarth aus Dresden schreibt am Dienstag, 26.01.10 21:30:
Über den claim wurde entschieden, er lautet: "Einfach Schuhe kaufen". Bei dem ganzen Wirbel mit social marketing incl. Abstimmung über den claim bei twitter & facebook hatte ich mir doch etwas mehr Kreativität erhofft.
Hat eigentlich schon mal jemand versucht sich den Namen des neuen Online-Schuhladens zu merken? Pro Buchstabenlänge eines (Marken-)Namens sinkt bei mir die Errinerungswahrscheinlichkeit leider immer um einige Prozente. Dazu kommen noch die Möglichkeiten der Falschschreibung bei einem spanischen 8-Buchstaben-Wort.
Zum Glück sind die Namen der Konkurrenzläden auch nicht viel besser: zalando, zappos, sarenza, spartoo, javari... und schon sind se wieder raus ausm Kopf. Oder liegt das etwa an meinem dumpfen Männerschädel?
Martin Gross-Albenhausen aus Bonn schreibt am Mittwoch, 27.01.10 10:29:
Das Problem ist bei Claims, dass sie etwas versprechen. Wie soll man einen Claim gestalten, wenn das "Produkt" noch gar nicht zu sehen ist? Wird mirapodo den Claim einlösen? Wie? Gerade bei Kunstnamen hat der Claim ja eine viel höhere Bedeutung ... und das korrespondierende Erlebnis!
Sven Brodersen aus Hamburg schreibt am Mittwoch, 27.01.10 10:33:
Sicher werden die Shoppingclubs und ihr Rolle im Kanalmix sich in den nächsten Jahren auch wandeln. Mit der Aufstellung und Positionierung der derzeit großen Clubs ist es schwer vorstellbar, dass sie ohne Exklusivität durch den attraktiven Preisvorteil auf die Vermarktungsmengen kommen, die sie interessant machen würden.
Grundsätzlich wäre es aber für neue, kleine Communities mit sehr spitzer Zielgruppe eine Positionierungsmöglichkeit. Ohne den großen Preisvorteil, dafür aber mit einem perfekt zugeschnittenen hochwertigen Designer- und Markenangebot.
Martin Gross-Albenhausen aus Bonn schreibt am Mittwoch, 27.01.10 12:59:
Ich bin von Clubsale beeindruckt. Die ergeben sich nach meinem Eindruck nicht der Versuchung, immer mehr Marken und Themen jenseits ihrer PlanetSports-Zielgruppe zu pushen. Ich weiß allerdings auch nicht, wer hier die entscheidenden Hebel zieht: Die Betreiber oder eher die Marken.
Sven Brodersen aus Hamburg schreibt am Freitag, 29.01.10 14:41:
Einige Features bei clubsale sind in der Tat interessant. Im Gegensatz zu den großen und bekannten Wettbewerbern scheint clubsale ja unmittelbaren Zugriff auf die Ware zu haben und binnen höchstens 24h zu verschicken. Im Vergleich zu den auf Abruf basierenden Modellen natürlich ein unglaublicher Vorteil in der Kundenansprache. Gerade bei saisonalen Themen. Wenn ich die Grundlagen richtig verstehe, werden auf der Plattform, aber nur die Überhänge von Planet Sports 'modern' vermarktet. Das erklärt auch die Fokussierung - in dem Fall durch den Betreiber.
Ingo Schnall schreibt am Samstag, 30.01.10 05:51:
Klingt sehr spannend. Vor allem die das scheinbar wirklich einfache Auswählen von Schuhen ist großartig. Leider muss ich auf der Startseite ziemlich weit runterscrollen, bis ich sehe, was ich will: Schuhe. Diese Teaserfotos mit irgendwelchen nichtssagenden Modelgesichtern sind doch irgendwie überall gleich. Warum macht Mirapodo es nicht anders und zeigt direkt um was es geht? Nämlich einfach Schuhe. Ohne Schnickschnack.
Martin Gross-Albenhausen aus Bonn schreibt am Sonntag, 31.01.10 11:34:
Das wäre auch mein Kritikpunkt: Dass es einfach ist, merkt man erst, sobald man mit der Suche anfängt. Der Claim sollte aber schon vom ersten Blick an eingelöst werden. Hier wird der USP noch nicht deutlich, die Differenzierung bleibt aus.
Martin Gross-Albenhausen aus Bonn schreibt am Sonntag, 31.01.10 11:47:
Für die Abschleusung hat Planet Sports eigentlich einen Prozente-Shop auf der eigenen Seite. Clubsale ist nach meiner Kenntnis ein separates Geschäft. Man darf auch nicht vergessen, dass Shopping-Clubs kein Penner-Stretching sein können und eine Mindestmenge von Artikeln brauchen.
Wenn nicht eigens disponiert würde, wäre man die Mitglieder schnell wieder los: Man hätte nie genug von interessanten und immer zu viel von schwachen Artikeln. Ich glaube daher eher, dass die Ware mehr und mehr direkt für Clubsale geordert wird, aber aus dem Marken-Portfolio von Planet Sports, weil man so die Lieferanten-Beziehungen optimieren kann.
Jörg Oyen aus Köln schreibt am Montag, 01.02.10 08:35:
Sehr gut beobachtet - die Zeit das Suchmaschine über Algorithmen vermeintliche «passende» Informationen errechnen, wird von dem direkten Austausch und «Filter» der Social Medien Nutzungen, ebenso unverbindlich vorbewertet. Um allerdings dahin zu gelangen muss tatsächlich jemand mal über eine «Neuheit» gestolpert sein oder zumindest das intensive Gefühl gehabt haben etwas wesentliches verpasst zu haben.
Bin gespannt auf die «digitalen» Botschafter im iPad Zeitalter, die einen Mittelweg zwischen störenden und relevanten Botschaften finden werden.
twive! schreibt am Donnerstag, 04.02.10 11:04:
Es muss mehr menscheln im E-Commerce, meint HelloIngo. Und Recht hat er damit. Doch wie lassen sich Produkte in Verkaufsvideos emotionalisieren? Wie schaffen Händler emotionale Mehrwerte, die Kunden auch zum Kauf bewegen? Lässt man einige twive!-Beit...
Jan Miczaika schreibt am Freitag, 05.02.10 17:59:
Mir gefällt das Lebenszyklus-Modell sehr gut. Die meisten reinen Online-Händler arbeiten implizit nach einem ähnlichen System, bedingt durch die Kanäle: - Neukunden-Manager sind hier die SEO/SEM/Preisvergleicher/Affiliate-Teams - Bestandskundenmanager kommen aus dem Produktmanagement beziehungsweise dem e-Mail Marketing. Schliesslich sind e-Mails Online das wichtigste Reaktivierungsinstrument. - Ab- und zu kommen die Business Development-Leute und bartern Kooperationspartner rein.
Bestandskunden, die über einen Neukunden-Kanal kommen, bringen das ganze oft durcheinander. Dann geht die Diskussion los, ob denn der zweite Klick auf die SEM-Anzeige vorrang hat vor dem ersten Klick auf das CPC-Banner. Da hilft nur eine grundsätzliche Entscheidung, was wieviel zählt. First-click, last-click, relative attribution usw. Oder man nimmt eine einfache Methode und spart sich das reporting.
Ich finde das Konzept, die Verantwortung entlang des Kundenlebenszyklus' zu verteilen, sehr schlüssig. Danke für den Denkanstoss!
Olaf Kopp aus Hannover schreibt am Montag, 08.02.10 09:51:
Finde den Ansatz auch sehr gut. Auch die Berücksichtigung der unterschiedlichen CPOs als Vorgabe finde ich sehr gut, da ich eh ein Freund von performancebasierten Ansätzen bin. Die Beachtung der crossmedialen Effekte halte ich für wichtig, da ich aus eigener Erfahrung sagen kann, dass sich Offline Kampagnen förderlich auf das Suchvolumen und damit z.B. den Adwords ROI auswirken können...
Alexander Graf schreibt am Montag, 15.02.10 22:51:
Süß diese Zalando Jungs :-). Wenn man schon jetzt hastig von Betaversionen der Marktfolger kopiert, dann scheint es ein wenig an Kreativität im Team zu mangeln. Vielleicht ist das ja auch ein Erfolgsgeheimnis. Nicht denken, machen!
Christian Martin schreibt am Dienstag, 16.02.10 09:02:
Finde das Konzept der Kundengruppen-Manager gut (wird ja auch von vielen schon betrieben).
Eine Anmerkung dazu noch: Der wichtigste Manager ist imho der Aufbau-Manager. Neukunden zu generieren ist primär einfach (z.B. durch maximalen Gutscheineinsatz). Auch die Abschöpfung der Kunden ist prinzipiell nicht schwer (denn wenn Kunden mal soweit sind, können Sie Ihnen quasi "ein Stück weisses Papier schicken" und die Kunden kaufen immer noch.
Dazwischen klafft aber häufig ne Lücke in vielen Unternehmen und die sog. Aufbau-Kunden sind in der Regel die unrentabelsten Kundengruppen, da dort noch keine Konzepte vorliegen, wie man genau diese Gruppen unter den veränderten Marktbedingungen (größerer Wettbewerb) bearbeiten kann. Den One-Shot-Customer zum Repeat-Customer zu machen ist daher für mich zentrales Erfolgsmodell aktueller Handelskonzepte.
Christian Martin schreibt am Dienstag, 16.02.10 09:22:
Ganz ehrlich, ich finde die Aufregung etwas überzogen. Ja klar, es gibt geistiges Eigentum. Aber wenn man mal ehrlich ist, dann muss man auch anerkennen, dass in vielen Unternehmen einfach aufgrund radikal entschlankter Prozesse und/oder Kapazitätsengpässen kaum mehr Zeit für echte Kreativität und Innovation ist. Von daher versucht man diese Innovationsarmut durch Kopieren der Wettbewerber zu vertuschen (nur um nicht den Anschluss zu verlieren). Häufig wird dass dann auch als Best Practice "gefeiert". Da hilft es auch nichts, wenn ein Wettbewerber noch "private beta" ist und eigentlich "Welpenschutz" genießen müsste.
Der Markt ist geprägt durch einen immer stärker zunehmenden Konzept-Darwinismus und durch die Verbreitung von Socials Medias wie Blogs, Twitter etc. ist es kaum mehr möglich gute Konzepte/Ideen vor dem Fachpublikum zu "verstecken".
Also gibt es nur 3 Wege: 1. Innovationsführer sein 2. Early Innovations-Adopter zu sein 3. Zu den Verlierern zu gehören
Und mal ganz ehrlich: Dem (Otto-Normalverbraucher)-Kunden ist es egal. Er profitiert sogar noch vom "Ideenklau". Und ist es nicht gerade ein Erfolgsfaktor, Konzepte an der Zufriedenheit der Kunden auszurichten?
Michael Vieten aus Thalfang schreibt am Dienstag, 16.02.10 15:17:
Ich beobachte in den letzten Jahren verstärkt einen Trend, sich ohne Mehrwert zu schaffen in einen Wertschöpfungsprozeß anderer einzuklinken und dafür Gebühren zu verlangen. Paypal z.B. braucht eigentlich niemand. Bezahlen konnte man schon immer. Und das sogar kostenlos. SEO-Agenturen für zwei Tage auf Googles Platz eins für 2000 Euro sind auch so Kameraden. Schon heute verbleibt nur noch ein kleiner Teil des erwirtschafteten Geldes beim Händler und der größere Teil geht an irgendwelche mehr oder weniger sinnvolle Dienstleister. Wer macht künftig die ECHTE Arbeit? Wer stellt her oder handelt? Macht aus einem Euro zwei? Wer bringt unserer Gesellschaft künftig einen echten Nutzen, anstatt ehrliche Arbeitserlöse anzuzapfen?
Martin Gross-Albenhausen aus Bonn schreibt am Dienstag, 16.02.10 17:44:
Was heißt Aufregung? Klar - die Schnellen fressen die Langsamen, dem Kunden ist es egal. Aber man sollte ein Plagiat auch Plagiat nennen. Wer klaut ist ein Dieb. Nur mit den Schulter zucken ist da etwas wenig, oder?
Den USP von mirapodo - die multiple Navigation z.B. - greift zalando nicht an. Noch nicht, zumindest. Auf jeden Fall gebe ich Ihnen recht: Welpenschutz ist passé. Irgendwie schade drum.
Martin Gross-Albenhausen aus Bonn schreibt am Dienstag, 16.02.10 17:50:
So gesehen sollte man die vielen Dienstleister nicht an dem messen, was sie auf bestehender Basis leisten - sondern wie viel MEHR Umsatz und/oder MEHR Ertrag es bringt. PayPal habe ich lange nicht genutzt. Inzwischen immer öfter. Wenn ich dadurch bei Versendern kaufe, wo ich vorher nicht gekauft hätte, lohnt sich PayPal und bringt dem Versender etwas. Klar - bezahlen konnte man immer. Was ist der geldwerte Vorteil einer neuen Bezahlvariante? Dazu habe ich heute übrigens im Twitter-Feed auf einen interessanten Vergleich von PayPal und GoogleCheckout verlinkt.
Martin Gross-Albenhausen aus Bonn schreibt am Dienstag, 16.02.10 17:52:
Hier noch schnell der Link zu dem PayPal-Google-Vergleich: http://www.bestshoppingcartreviews.com/content/google-vs-paypal.html
Philipp Magnus aus Berlin schreibt am Montag, 22.02.10 21:33:
Ich will ja nicht Haare (im Wert von 11,3 Mio Euro) spalten, aber es waren damals 43 Millionen US-Dollar, nicht Euro, die die Samwers erhielten.
exclusified! schreibt am Dienstag, 23.02.10 11:11:
Über die Zukunftsperspektiven der deutschen Shopping-Clubs hatte erst kürzlich Martin Groß-Albenhausen vom Versandhausberater einen spannenden Beitrag geschrieben: "Otto hat seinen Gewinn nicht zuletzt deshalb steigern können, weil der Einkauf bess...
exclusified! schreibt am Dienstag, 23.02.10 11:12:
Über die Zukunftsperspektiven der deutschen Shopping-Clubs hatte erst kürzlich Martin Groß-Albenhausen vom Versandhausberater einen spannenden Beitrag geschrieben: "Otto hat seinen Gewinn nicht zuletzt deshalb steigern können, weil der Einkauf bess...
Roland Waedt schreibt am Mittwoch, 10.03.10 11:16:
Fluid hat da auf jeden Fall tolle Tools für seine Kunden entwickelt. Die Einbindung in Social Networks ist auch sehr gut.
Dass individuelle Produkte deutlich teurer verkauft werden können stimmt auch - dass die Herstellungskosten aber fast so sind wie bei Standardprodukten stimmt leider nicht. Es hängt auch sehr vom Grad der Individualisierung ab: Andere Schrankgriffe sind natürlich easy (und ohne interne Zusatzkosten) - den ganzen Schrank in unüblichen Größen zu fertigen bedeutet aber schon viel mehr Aufwand.
Martin Gross-Albenhausen aus Bonn schreibt am Mittwoch, 10.03.10 13:36:
Das ist natürlich richtig (wer wüsste es besser als Sie...). Es hängt auch von der Branche ab. Built-to-order ist bei standardisierten Produkten nicht immer deutlich teurer. Je modularer die Zusammensetzung, desto weniger Aufwand. Das hat übrigens auch die Rechtsprechung erkannt und deshalb geurteilt, das solche Produkte, die leicht wieder auseinanderzunehmen sind, nicht als "Maßanfertigung" gelten und daher retourniert werden dürfen.
Bei Schuhen, wo lediglich Farben zusammengestellt werden, ist der Aufwand gering. Ralph Laurens Rugby hat es schon schwieriger, weil die Applikation frei aufgesetzt werden kann - Automatisierung fast unmöglich.
In jedem Fall muss/kann der Anbieter schauen, wo er die höchste Wertschöpfung erzielt.
Peter Höschl aus München schreibt am Montag, 15.03.10 08:20:
Dafür muss sich Ralph Lauren nicht mehr mit Retouren "rumschlagen", da es sich um eine individuelle Anfertigung handelt - richtig?
twive! schreibt am Montag, 15.03.10 11:51:
Nachdem in letzter Zeit vor allem Startups im Umfeld von Augmented Reality (AR) mit spannenden Shopping-Konzepten aufwarten konnten, verweist Martin Groß-Albenhausen nun auf das AR-Experiment einer etablierten Mode-Marke: "Aus Italien kommt jetzt ein ...
Dirk Rossbach aus Düren schreibt am Donnerstag, 01.04.10 04:49:
Steckt myfab.com in Schwierigkeiten? http://www.rechtsanwaltmoebius.de/presse/myfab_verklagt_web-designer_auf_loeschung[..]
Dirk Rossbach aus Düren schreibt am Donnerstag, 01.04.10 04:51:
Sehr schöner Beitrag der genau das Bestätigt, was ich damals immer für Arcandor/Primondo geprädigt hatte!
Peter Höschl aus Ottobrunn schreibt am Montag, 12.04.10 08:07:
Vielen Dank für den, wieder einmal, sehr interessanten Artikel.
Die Aussage dass 53 unterschiedliche Domains unter SEO-Aspekten der bessere Weg sei, verstehe ich aber nicht ganz.
Meinem "gefährlichem Halbwissen" nach, wäre es besser alles auf eine Domain zu konzentrieren.
Freue mich über Aufklärung.
Martin Gross-Albenhausen aus Bonn schreibt am Dienstag, 13.04.10 20:57:
Ich meine damit vor allem, dass hier eine hohe Übereinstimmung von der URL bis auf die Produktebene gelingt. Unter SEO-Gesichtspunkten nicht ganz dumm, und außerdem findet der Kunde dort die Kompetenz pur.
Sabine Theile aus Bonn schreibt am Freitag, 16.04.10 10:20:
Ein sehr interessanter Artikel, der einmal mehr zeigt, daß Spezialisierung und Focussierung auf den Kunden schöne Früchte trägt.
stefanieee Stefanie schreibt am Montag, 26.04.10 22:02:
Hallo. Vielen Dank fur den Artikel! Sehr interessant.
Haben Sie die Nachricht des Tages gehort? Schockierende Details hier: neu.deutscheporta.com Ist es wirklich war? Ich bin sprachlos!
Ralf Möbius aus Hannover schreibt am Donnerstag, 29.04.10 02:51:
myfab.com verliert Prozess um myfab.de: http://fachanwalt-fuer-it-recht.blogspot.com/2010/04/myfabcom-vs-myfabde-mobelversand.html
Christian Martin schreibt am Montag, 10.05.10 16:48:
Ob nun 30, 35 oder 40% ... der Einfluss des Angebotes bleibt in allen Fällen relativ konstant. Bemerkenswerter ist doch eher der Aspekt, dass die Kreativleistung zugunsten der Zielgruppe verliert. Nimmt man dass ernst, so sollten die Versender weniger über den Preis sondern vielmehr über eine deutlich höhere Trennschärfe der Zielgruppe nachdenken, was auch bewusste Diskriminierung von Kunden bedeutet. Im Umkehrschluss heisst dies sinkende Kundenbestände, sinkende Umsätze und damit höheren Druck auf die Fixkosten, was wiederum Anpassungen der Strukturen zur Folge hätte. D.h. aktuell ist die richtige Zeit um Ballast abzuwerfen und all seine Prozesse auf den Kunden hin auszurichten. Salopp gesagt: Finde deinen Stuhl (Kunden-Nische) bevor die Musik aus ist.
Jörg Oyen aus Köln schreibt am Montag, 17.05.10 19:12:
Gut beobachtet - bin gespannt wer als nächster diesen konsequenten Schritt geht.
Roland Waedt schreibt am Donnerstag, 27.05.10 11:51:
"Zappos hat noch nie im Leben Geld verdient" Hm? Wie? Zappos hat doch Millionenumsätze gemacht und bestimmt auch Gewinn sonst hätte Amazon sie doch nicht aufgekauft?
Ist 6pm eine Tocherfirma von Zappos? Wenn ja welchen Sinn hat sie - ist doch das gleiche Angebot wie Zappos???
Martin Gross-Albenhausen aus Bonn schreibt am Donnerstag, 27.05.10 17:28:
OK, das muss ich präzisieren. Zum einen wollte ich so einen typischen Abwiegler-Satz zitieren - hätte das besser in Anführungsstriche gesetzt. Zum anderen ist ja etwas dran: Zappos arbeitet mit geringen Margen, ist zwar auf EBIT-Basis profitabel, der aufgelaufene Verlust aber bei weitem noch nicht abgetragen. Das wurde lang und breit im Rahmen der Übernahme durch Amazon diskutiert. Der Preis lag für das durchaus bekannte P&L von 2008 ausgesprochen hoch. Nicht wenige haben vermutet, dass die VCs Zappos zum Verkauf gedrängt haben, weil ihnen der Weg zu lang wurde...
Ingo Schnall schreibt am Freitag, 28.05.10 20:56:
Wenn ein Teleshopping-Sender jetzt 40% (innerhalb der nächsten 2 Jahre aber 50% und mehr) des Gesamtumsatzes über seinen Webshop verdienst, ist er dann noch ein Teleshoppingsender?
Martin Gross-Albenhausen aus Bonn schreibt am Freitag, 28.05.10 22:07:
Frage: Wo verdient der Sender den Umsatz im Webshop: Aus dem Stream des Programms heraus bzw. den Produkt-Clips? Oder aus dem Shop? Ist das Web ein Übertragungskanal oder ein Vertriebsweg nach eigenem Recht? Das rührt nämlich genau ans Thema: Entwickele ich ein Teleshopping-Format speziell für das Web - oder bildet das Web ein Teleshopping-Format ab bzw. wertet es aus? Ist der Sender noch davon getrieben, die Reichweite in Kabelnetzen oder digitalen Bouquets zu erweitern - oder geht er dazu über, gezielt die Web-Nutzer zu suchen und für sie adäquate Angebote zu entwickeln? Beides sind Optionen, aber für mich als Laien scheint es, als müsste die Produktionsweise sich unterscheiden.
Ingo Schnall schreibt am Freitag, 28.05.10 22:27:
Genau so ist es. Bis vor ein-zwei Jahren sahen die Shoppingsender das Web als reine Bestellalternative, nach dem Motto: "Ist die Bestellhotline mal besetzt, gehen Sie doch schnell ins Internet." Noch heute bilden die Webshops der deutschen Teleshopper das jeweilige Produktangebots eines TV-Tages 1 zu 1 ab - egal, ob die Produkte im Web genauso "funktionieren" wie im TV. Ja, das Web hat seine eigenen Gesetze. Und ja, man kann vieles aus dem TV ins Web übertragen. Aber dazu muss man sich erst einmal klar machen, was die Verkaufshebel im TV wirklich sind und diese dann ins Web "übersetzen". Bis dahin ist es noch ein weiter Weg.
Arthur Clark aus Köln schreibt am Samstag, 29.05.10 11:56:
Hallo - die Abbildung ist perfekt :-)
Marcel Brindöpke aus Hamburg schreibt am Sonntag, 30.05.10 11:47:
Martin, gebe dir völlig recht. Das Wesentliche im Multi-Channel ist m.E. die Verknüpfung eigenständiger Geschäftsmodelle, damit aus Kundensicht das Einkaufserlebnis maximiert wird. Wenn man ehrlich ist, passt dann aber der Begriff Multi-CHANNEL nicht mehr.
Martin Gross-Albenhausen aus Bonn schreibt am Sonntag, 30.05.10 17:38:
Es ist Multichannel, wenn der Anbieter versucht, seinen USP in einer dem Kanal angepassten Weise zu interpretieren. Deshalb könnte Ikea im Web ganz anders aussehen, um das technische Potential des Web für ein Ikea-Erlebnis zu nutzen.
J.Crew verkauft im Retail und im Web. Aber um sich davon zu befreien, haben sie unter madewell.com vor wenigen Tagen ein Pureplayer-Angebot lanciert. Wie und ob sich das entwickelt, muss man sehen. Aber es ist ein kluger Ansatz.
Andreas Dengler aus Berlin schreibt am Dienstag, 01.06.10 14:37:
Mhh... Beim Update steht "Zalando". Müste hier nicht Zappos stehen?
Ingo Schnall schreibt am Dienstag, 01.06.10 14:41:
Hatte BP oder hatten Mineralölkonzerne je ein gutes Image? Als die Exxon Valdez kenterte (1989) war ich 12 (!) und kann mich heute noch an den Namen und die Sache erinnern. Zeit halt dann doch nicht alle (Image)-Wunden.
Christian Martin schreibt am Donnerstag, 10.06.10 12:06:
Volle Zustimmung. Ich tu mir da auch schwer öfter den "Mehrwert" der Gutscheine zu erkennen.
Zudem scheint die zeitliche Begrenzung der Gutscheinlaufzeit ja auch ein (nicht geringes) Erlöspotential der Groupon-Seiten zu sein, denn manchmal werden nur 50% der gekauften(!) Gutscheine dann innerhalb des Gültigkeitszietraumes auch real eingelöst.
Roland Waedt schreibt am Donnerstag, 10.06.10 16:20:
Gibt es für die Debatte "Wertgutschein oder %-Gutschein" auch weiterführende Quellen?
Das mit dem Angebot versteh ich aber auch nicht :)
Martin Gross-Albenhausen aus Bonn schreibt am Donnerstag, 10.06.10 16:31:
Über die zeitliche Begrenzung der Gutscheine habe ich mich vorgestern lange mit dem Cadooz-Vorstand unterhalten. Er sagte, dass bei langer Laufzeit eine hohe Einlösequote erreicht wird. Bei kurzer Laufzeit hingegen nicht. Damit Gutscheine als VKF-Hebel wirken, ist hingegen eine zeitliche Befristung förderlich. Da prallen die Interessen aufeinander...
Andreas Karafotias aus Worldwide schreibt am Donnerstag, 10.06.10 17:48:
Habe heute beim NEG-Mittelstandskongress 2010 der unter dem Thema "Erfolgsfaktor Internet" lief die DieselCam gesehen (Spiegel mit eingebauter Kamera Touchscreen und Verbindung zu Facebook um direkt die Meinung von Freunden zum gewählten Outfit einzuholen. Social Commerce in Echtzeit. http://www.youtube.com/watch?v=_P-zA90yI64 Eine weitere Innovation für den Handel in Verbindung mit dem Internet. Dieses Medium faziniert mich immer wieder!
Martin Gross-Albenhausen aus Bonn schreibt am Freitag, 11.06.10 08:31:
Stimmt, diese Techniken werden künftig Einzug halten - davon bin ich überzeugt. Gibt vielleicht noch ein paar Haken bei der Datensicherheit. Aber damit wird das ohnehin gemeinschaftliche Shopping-Erlebnis auf den Graph ausgedehnt. Allerdings greift das nicht unbedingt in das Retail-Konzept an sich ein. Es sei denn, man macht was draus.
Robert Fischer, sandoba.de aus Berlin schreibt am Samstag, 12.06.10 18:34:
Und v.a. machen diese Gutscheine für einzelne Restaurants & Cafés gerade in Großstädten wie Berlin nur sehr bedingt Sinn. Für
Robert Fischer, sandoba.de aus Berlin schreibt am Samstag, 12.06.10 18:37:
Und v.a. machen diese Gutscheine für einzelne Restaurants & Cafés gerade in Großstädten wie Berlin nur sehr bedingt Sinn. Für unter 10 EUR Ersparnis Deals verfolgen, anmelden, darauf hoffen, dass der Deal gültig wird und dann eine längere Anfahrt quer durch die Stadt in Kauf nehmen? Für Wellness ok, für weiter verbreitete Ketten ebenso, Konzerttickets, Erlebnisgutscheine (á la Jochen Schweizer) etcpp., alles in Ordnung. Bei manchen Angeboten fragt man sich allerdings wirklich, für wen genau dies einen Mehrwert schaffen soll.
@Christian Martin Diese Seiten zielen sogar bewusst darauf ab, dass nur ein kleiner Teil der Käufer die erworbenen und bezahlten Deals in Anspruch nimmt. Ein Teil der Käufer wird überweisen und dann den Deal vergessen oder einfach das Interesse verlieren. Für den Anbieter natürlich optimal.
P.S.: Sobald in einem Kommentar das "kleiner"-Zeichen enthalten ist, wird der Rest nicht übermittelt, siehe oben.
Silke B schreibt am Montag, 14.06.10 10:57:
Hm, ich hätte jetzt keine Probleme damit gehabt. Ich zahle3 Euro und bekomme einen 6 Euro Gutschein, das macht 50% Rabatt. So wie es da steht ... ich kann also für 6 Euro dort was essen und habe nur 3 Euro bezahlt.
Stefan David schreibt am Montag, 21.06.10 15:01:
Ein sich gerade ins Positive drehende Beispiel für den hoffentlich richtigen Umgang mit Preisauszeichnungsfehlern ist nun auch bei jpc zu sehen: http://weblog.jpc.de/news/fehler-bei-der-blu-ray-the-book-of-eli,2316/
Gab es nach dem dort beschriebenen Fehler noch eine Menge böser Reaktionen, u. a. im Forum von Amazon und bei bluray-disc.de, hat sich die Stimmung gerade ins genaue Gegenteil gedreht und jpc wird für den offenen Umgang mit dem Thema gelobt.
Von einem gezielten Einsatz als Marketingaktion möchte ich aber trotzdem abraten.
Denise König aus Oppenheim schreibt am Dienstag, 22.06.10 11:13:
^guten tag ich wollte sie gern persöhnlich davon in kenntniss setzen das ich bei einen neckermann gewinnspiel bzw.rubbellos gewonnen hab.Zu gewinnen gab es eine nintendo wii mit 4 kontrollern.dies ist mitlerweile ca.3 monate her ich habe mehrer male telefonischen kontakt.mir wurde bis heute noch kein gewinn zugestellt.den abschnitt des loses hatte ich schon an neckermann geschickt.mir wurde dann ein brief geschrieben ich solle das los einschicken. ich bin jetzt schon zeit einigen jahren neckermann kunde und bin sehr enttäuscht über die kundenbetreuung und gewinn zustellung.da die anderen versuche etwas zu erreichen gescheitert sind dachte ich dies wäre der beste weg.ich hoffe sie werden oder können dagegen etwas unternehmen.ich bedanke mich recht herzlich mit freundlichen grüßen
Martin Gross-Albenhausen aus Bonn schreibt am Donnerstag, 24.06.10 10:47:
Danke für das schöne Beispiel. Mir hat Hans-Otto Schrader (VV der Otto Group) übrigens kurz erläutert, warum Otto nicht die Macbooks ausgeliefert hat. Weil Apple es verboten hat. Otto hatte nicht so viele auf Lager und Apple hat ihnen angedroht, bei einer Belieferung zum Kampfpreis nicht nachzuliefern. Otto hätte ernsthaft erwogen, wie Zappos trotz der Verluste zu liefern.
Womit man mal wieder sieht, dass manche Partner des Versandhandels ebenso wichtig wie zuweilen schwierig sind...
Hans Bayartz aus Aachen - Herzogenrath schreibt am Freitag, 16.07.10 10:54:
Die Zukunft heißt „Community Building“ - die Besucher zu einer Gemeinschaft zusammenwachsen zu lassen. heute auch für kleine und mittelständische Unternehmen erreichbar. Unser Community-Portal bietet kostenlose Gründung einer eigenen Community - www.WEPS.AG.
Viel Erfolg damit Hans Bayartz
Christian Rothe schreibt am Donnerstag, 29.07.10 10:30:
Ich möchte schon behaupten, dass das iPad die Spielregeln ändert - allerdings weniger im Online-Handel als vielmehr im stationären Handel.
Die stationären Händler und traditionellen Katalog-Versandhändler müssen sich meines Erachtens viel mehr Sorgen übers iPad machen als "normale" Online-Shop-Betreiber. Das iPad wird diese Gruppen Marktanteile kosten. Wie komme ich zu dieser Meinung?
Dem iPad werden wir verdanken können, dass das Internet an einen anderen Ort umzieht: Als das Internet noch jung war, "wohnte" es in Stundentenbuden mit meist männlichen Bewohnern (computeraffine "Nerds"). Im Laufe der Jahre zog das Internet auch in die Privathaushalte "normaler" Bürger ein. Dort residierte es zufrieden und glücklich an einem Schreibtisch im Home-Office. Die Menschen im Haushalt saßen entweder im Wohnzimmerm vorm TV oder am Schreibtisch, um im Netz zu surfen: "Schatz, ich setz mich noch mal an den Rechner, guck Du den Krimi fertig".
Das iPad wird dafür sorgen, dass das Internet nun vom heimischen Büro ins Wohnzimmer umziehen wird; dank des iPad liegt das Internet nun immer griffbereit auf dem Couchtisch. Ohne lange Anlaufzeit ("Booten") kann der Mensch binnen Sekunden im Netz surfen - und einkaufen. Das iPad macht das Internetsurfen sozialverträglich: Es stört den Partner plötzlich nicht mehr, wenn jemand neben ihm sitzt und im WWW unterwegs ist. Die Anwesenheit des Netzes am Couchtisch ist nicht störender als Zeitunglesen.
Die Folge: Der Einkauf im Netz wird noch naheliegender sein als früher. Die ständige Wohnzimmerpräsenz des iPad wird die Online-Umsätze weiter ankurbeln - zu Lasten der traditionellen Vertriebskanäle. Die stationären Händler müssen sich also überlegen, welchen Mehrwert sie dem bequemen Kauf aus dem heimischen Wohnzimmer entgegensetzen möchten.
Fazit: Das PC-Zeitalter begann mit dem "Desktop", dann kam der "Laptop" und nun zieht mit dem iPad der "Couchtischtop" in die Haushalte ein. Unser Leben und unsere Einläufe werden sich damit noch stärker aufs Internet verlagern.
Jan Miczaika schreibt am Donnerstag, 12.08.10 10:40:
Das ist eine super Kampagne! Da waren wirklich schlaue Leute am Werk. Ich bin beeindruckt.
Martin Gross-Albenhausen aus Bonn schreibt am Montag, 16.08.10 09:39:
Sie haben recht, dass das Internet einen Schub bekommen wird. Allerdings ändern sich nicht die Regeln des Online-Verkaufs durch das iPad, nur die Navigation. Demgegenüber hat das iPhone bzw. haben Smartphones ganz neue Nutzungssituationen und Angebotsformate hervorgebracht.
Was vielleicht sein kann: Wir bekommen einerseits eine stärkere Verknüpfung von TV-Inhalten und parallel inszenierten, iPad-orientierten Web-Angeboten. Das könnte gut funktionieren. Und in den Filialen könnten die Mitarbeiter mit Pads fehlende Sortimente rasch nachordern und direkt zum Kunden liefern. Das würde den "entgangenen Umsatz" verringern.
Schreiben Sie hier Ihren eigenen Kommentar zu diesem Artikel:
Da hat er recht :)
Fällt mir gerade noch ein: In Deutschland gibt es auch solche guten Dienstleister: Leithner z.B. und MSM Baaima.
Fällt mir noch ein: Wenn man schon mit hohen Stückzahlen beginnt, dann wäre hier ein e-Mail-"Alarm" eine gute Sache. Sobald die Stückzahl unter einen bestimmten Wert fällt, werden die Abonnenten benachrichtigt. Das würde jeweils den richtigen Push geben.
A propos: Vielleicht hätte Nestlé nicht mit Amazon, sondern mit SportScheck kooperieren sollen. Oder meinethalben mit kickz.com. Dann hätte man den Sportlichen Segen.
Klasse, stimme voll überein. Ich denke, diesen Versuchen einer Dynamisierung des Preises liegt auch ein Missverständnis zu Grunde, welche Funktion Preise in der Wirtschaft haben. Sie sind eben nicht nur effiziente Instrumente zum Ausgleichen von Angebot und Nachfrage, sondern eingebettet in einen sozialen Kontext, mit Erwartungen an Fairneß und Stabilität. Wer das nicht beachtet, wird den Durchschnittskunden mit Herumfummeln am Pricing nicht erreichen können.
Die neuen Features bei rabattschlacht.de, die Jens Kunath jetzt angekündigt hat, bringen tatsächlich mehr Pfeffer in's Liveshopping. Jetzt kommt auch die Interaktion ins Spiel. "Spiel" ist hier das richtige Wort, denn eigentlich ist rabattschlacht.de ja kein "typisches" Liveshopping a la Woot. Deshalb bin ich gespannt, wie sich die Nutzerzahl entwickeln wird...
Hallo Herr Groß-Albenhausen, mittlerweile hat die Gruppe über 130 Mitglieder, die auch schon ganz rege in den Foren diskutieren. Input ist immer willkommen.
Und mein Blog http://slowretail.de berichtet über interessante Slowretail-Beispiele.
Gruss,
Alexander von Keyserlingk
Schmuck auf den Hund gekommen :)
Was meinen Sie, kommt das bei der Zielgruppe an?
Die beschriebenen Angebote sind natürlich gar nicht hauptsächlich Verkaufsangebote, sondern Lotterien: man kauft ein Los (für 0,5-0,9 Cent offenbar) und erfährt dann, ob man gewonnen (guter Preis) oder eine Niete (hoher Preis) gezogen hat.
Ich finde der Spot kombiniert beides: Markenbegehrlichkeit und Witz! Ausserdem scheint er einer der beliebtesten bei www.schmuck.tv zu sein..
Wer immer auf die Versandkosten verzichtet hat keinen Verstärker mehr.
Das gehörige Buch von Kerstin Plehwe zum US-Wahlkampf ist übrigens wirklich empfehlenswert, auch Abseits von dem ganzen Wahlkampfrummel: http://prodialog.org/content/publikationen/buecher/obama
Der Vortrag von Jonathan Macdonald war wirklich beeindruckend. Er hat in kaum noch zu übertreffenden Deutlichkeit seine Prioritäten geäußert. Passend zum "Kleingedruckten" ein Foto aus der Stelle in seinem Referat: http://blog.happyarts.de/wp-content/smallprint.jpg
Stimmt - Großschrift statt Kleingedrucktem...
Wann kommen die Video-Affiliates?, fragen hierzulande die Shopping-Experten. Und in der Tat mangelt es in Deutschland noch an intelligenten Video-Vertriebslösungen nach US-amerikanischem Vorbild. Einen interessanten Ansatz verfolgt nun das Kölner Sta...
Worin sich Mitglieder in Shopping-Clubs von Online-Kunden der klassischen Versandhändler unterscheiden, hat Martin Groß-Albenhausen (Der Versandhausberater) treffend analysiert:Im normalen Versandhandel haben die Anbieter über Jahrzehnte eine Erwart...
Ich finde auch politische Parteien sollten von der Opt-In Pflicht befreit werden.
/ironie aus/
Hallo,
Die Firma Phones & More Ltd. ist nicht mit einem neuen Angebot mit der URL mobilefun.de gestartet. Es handelt sich tatsächlich um die 100% Tochter des britischen Onlinehändlers mobilefun.co.uk - Mobile Fun Limited.
Mobile Fun Limited hat keinen Bezug zu der Firma Phones & More. MobileFun.de ist seit November in Deutschland aktiv und bietet ausschliesslich Zubehör für Mobiltelefone und Konsolen an.
Auf der Suche nach spannenden und richtungsweisenden Visual-Shopping-Anwendungen wühlen wir uns Tag für Tag durch weit über 100 (internationale) News-Dienste und Fach-Blogs. twive! listet daher an dieser Stelle wieder eine Handvoll Lesetipps, die un...
hmmm ja, und weiter noch die frage, WER den gutschein alles bekommen soll. jeder bundesbürger, also sprich auch jedes baby und kleinkind? wo wird die grenze unten (und oben?) gesetzt, also muss der empfänger bereits kaufverträge abschliessen können dürfen...
Stimmt. Inzwischen habe ich auch verstanden, wie das fiskalisch gehen soll: Nur wer genügend Geld locker hat, um 200 Euro vorzustrecken, erhält dann nachher 500 Euro erstattet. Wann und wie? Keine Auskunft. Das mit der Geschäftsfähigkeit ist tatsächlich ein wesentlicher Punkt. Sonst kassieren die Eltern für den Konsum der Kinder. Alles halb durchdacht. Bei den Branchenverbänden gibt man dem Thema wenig Chancen auf Realisierung
Genau das ist die Logik, die derzeit in Berlin herrscht...
Das ist die Logik die der Author vertritt. Hier war doch die Empfehlung zu lesen, Facebook zu verbieten.
Und hier lese ich gerade, dass reisen.com seit kurzem einen Twitter-Feed anbietet:
"Wir nutzen seit einigen Tagen testweise Twitter als Social Media Marketingkanal und haben in den wenigen Tagen eine überaus positive Resonanz bekommen. Wenn die positive Tendenz anhält - wovon wir ausgehen - werden wir das Angebot mit Servicedienstleistungen weiter ausbauen. Follower werden derzeit von uns mit einem Rabatt belohnt: http://twitter.com/reisencom"
Vielleicht muss man es nur einfach wollen?
Du gehst davon aus, dass die entsprechenden Accounts auch den entsprechenden Firmen gehört. Das ist meistens nicht der Fall. Es gibt auch bei Twitter, ähnlich wie bei Domains, eine Grabberkultur.
VG
Alex
Stimmt, aber entweder die sind gar nicht aktiv, oder sie nutzen nicht den eigenen Namen. Beides finde ich ziemlich "mau".
Ich gebe Ihren recht! Eine gute Öffnungenquote nutzt nichts wenn der Betreff etwas falsches verspricht?
Twitter und Co sind interessante Tools, aber sie fressen so viel Zeit..
Wir experimentieren auch mit Social Media, nur manchmal denke ich mir: "Kommt da wirklich was bei rum", bzw. "Habe ich wirklich soviel zu sagen, daß es sich lohnen würde das der Menschheit mitzuteilen"
Soviel Subtantielles fällt mir dann auch nicht ein ;-)
Von daher bin ich mir noch nicht sicher, was von Social Media übrig bleiben wird.
und hier der nachtrag: Twitter will jetzt Marken für die Nutzung von Twitter zur Kasse bitten:
http://tinyurl.com/byl9rf
Das Tool Tweetvolume habe ich mal für eine Analyse genutzt, wie oft die Namen der größten Städte Deutschlands bei Twitter genannt werden und dies ins Verhältnis mit den Einwohnerzahlen gesetzt (http://www.machen.de/blog/2009/02/01/twitter-boomt-in-stadten/)
Leider ist Tweetvolume völlig intransparent in der Ermittlung seiner Zahlen. Eine gewisse Skepsis ist da angebracht.
Bei billiger.de gibt es die Funktion "Meine Preisalarme". Für jedes Produkt, das auf der Preisvergleichsseite billiger.de gelistet ist, kann der Nutzer den Preisalarm mit dem gewünschten Preislimit einrichten und wird dann per E-Mail informiert, wenn der Preis für das Produkt unter das eingegebene Limit fällt.
Da billiger.de viele Shops listet, ist hier die Chance einen wirklich guten Preis zu bekommen groß.
Zur Verifizierung der E-Mail-Adresse (gemäß Telemediengesetz) ist dazu lediglich die Registrierung beim kostenlosen Service mein.billiger.de notwendig.
Preisalarme bei billiger. Klasse, das ist ja der letzte Schrei der Innovation. Das machen eVendi.de, preissuchmaschine.de und Konsorten schon seit Jahre. Grundsätzlich wäre das natürlich erst einmal eine Lösung, aber für einige Produkte lässt sich auf den Portalen kein Preisalarm installieren. Zum Beispiel dann, wenn es das Produkt (noch) nicht gibt.
Witzig: Genau das erste Foto nutzt H&M im Onlineshop für seine Produktinszenierung. Das gefällt mir wieder ausgezeichnet...
Video-Shopping der sinnlicheren Art: Über den Menüpunkt "Inspiration" können Kunden im Dessous-Shop Lascana ein Dutzend Catwalk-Videos starten. Besonders gelungen: Bei Interesse können Shopper im Video direkt Produktdetails abrufen und Artikel in d...
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Zunächst sollte einmal klar gestellt werden, dass man die qStores nicht mit Zlio, handeln.de, Smatch-Widgets usw. vergleichen kann, da diese anders als die qStores reine Produktlinklisten sind, die zum einen optisch nur sehr eingeschränkt customizebar sind und zum anderen keinen Warenkorb haben. Nicht nur, dass man bei jedem Klick auf die WebSite des Anbieters gelinkt wird, hat man bei Mischbestellungen mehrere Check-Out-Prozesse zu durchlaufen und mehrere Versandkosten zu tragen. Das Konzept der qStores sind somit ein vollkommen anderes. Ferner „kennen“ die qStores auch die Verfügbarkeiten der Produkte usw. Zu dem Argument, dass bei Quelle gute Marketer sitzen und was die User besser machen können, kann ich nur sagen, dass sich das Thema Wisdom of the Crowds schon mehrfach bewehrt hat und eine bessere Produktauswahl treffen können als wenige Angestellte in einem Unternehmen - es gibt viele Experten da draussen, die sich besser mit den Produkten auskennen - zum einen aus beruflichen oder Hobby-Gründen. Zum anderen evtl. durch den eigenen Besitz der Produkte. Auch der Erfolgsdruck der Produkt-Verantwortlichen ist bei den qStores-Betreibern nicht gegeben - weder, dass sie die Produktauswahl und das Featuren von Produkten aus Deckungsbeitrags-Gesichtspunkten etc. treffen müssen, noch, dass sie dabei auf irgendwelchen politischen Rangeleien Rücksicht nehmen müssen. Die User können empfehlen, was sie empfehlen möchten. Und durch die Standard-Provision pro Sale gibt es auch keinen Grund, möglichst teure Produkte zu empfehlen. Auch das Thema Vertrauen spielt eine große Rolle. Wenn bspw. ein Yoga-Lehrer auf seiner Internet-Seite den qStore mit einklinkt und dort Produkte empfiehlt - bspw. die Grundausstattung, die ein Yoga-Anfänger benötigt, dann glaube ich dieser Empfehlung sicherlich eher, als einem Quelle-Einkäufer oder „Marketer“.
Auch das Konzept, dass die User dort abgeholt werden, wo sie sind, ist sehr erfolgsversprechend. Ich muss sie nicht teuer (wenn überhaupt möglich) auf das Portal holen. Viele Menschen haben ein bestimmtes Bild von Quelle im Kopf und würden bspw. nie auf die Idee kommen, bestimmte Sortimente bei der Quelle zu finden. Wenn der besagte Yoga-Lehrer einfach einen Banner nach dem Grundsatz „Tolle Yoga-Klamotten gibt es bei Quelle“ einbinden würde, wer würde da drauf klicken? Dass es sich bei den qStores um die Quelle handelt erkennt man ja nicht sofort. Wer soll zudem die ganzen Themen im Vorfeld erkennen, die Banner dazu produzieren, die Sortimente entsprechend strukturieren und die Links dazu anlegen? Zum anderen hat Quelle - wie viele andere auch - das Long-Tail-Problem. Selbst wenn Quelle die Yoga-Klamotten führt - wer soll die einerseits dort wie finden und wer kennt sich andererseits zu jedem Thema sehr gut aus und strukturiert das gesamte Sortiment in die vielen kleinen Themenbereiche (Yoga ist ja nur ein Beispiel)? Es ist doch genial, wenn man das Wissen der User nutzt und sich sein Sortiment von diesen strukturieren lässt. Und der User bekommt sogar noch was dafür: Befriedigung seines Selbstdarstellungs-Bedürfnisses etc. und vielleicht sogar noch ein paar Euros durch einen Verkauf. Nicht nur, dass man sich dadurch eine Menge Marktforschung spart, sondern hierdurch echte gute Informationen gewinnt, denn wenn ein bestimmtes Produkt bspw. erfolgreich in einem Yoga-Shop verkauft wird, welches ursprünglich gar nicht für diese „Zielgruppe“ gedacht war oder entsprechend kommuniziert wurde, dann bekomme ich auf einmal extrem wichtige Informationen für den eigenen Einkauf und über das eigene Sortiment! Das Produktexperten-Wissen der User in das Unternehmen zu holen ist aus meiner Sicht eine tolle Sache! Auch die Sammelbesteller sind hier ein schlechter Vergleich. Was machen denn die kleinen Sammelbesteller? Die setzen sich mit Freunden und Bekannten zusammen vor den Quelle-Katalog und bestellen gemeinsam aus dem gesamten Sortiment. Die qStores haben auber ein vollkommen anderes Konzept. Sie zielen auf Experten in bestimmten Themen, die nicht nur bspw. einen Blog zu einem Thema schreiben, sondern nun auch ganz spezifische Produkte empfehlen können - ein ganz anderer Ansatz, als das, was die Sammelbesteller machen. Dann noch eine kurze Bemerkung zum Thema „Geld verdienen“ mit den qStores: Ist im Web2.0 schon jemals ein User mit seinem Content und der Preisgabe seines Wissens reich geworden? Verdienen die User, die das Amazon-Sortiment in ihren Lieblingslisten strukturieren einen Cent? Hier geht es doch viel mehr um Selbstdarstellung (diese Produkte finde ich toll,...), Reputation usw.
Das Thema Bundling und Sonderpreise spielt aus meiner Sicht keine Rolle. Warum wird eigentlich überall immer nur mit der Preis-Stellschraube argumentiert, als ob es keine anderen Marketing-Instrumente geben würde ;-)
Im großen und ganzen bin ich schon sehr auf die qStores gespannt - auch wenn sie nur einen minimalen Teil dessen bieten, was man machen könnte und eigentlich müsste, um das Thema Social-Commerce richtig und wirklich erfolgreich zu spielen. Die Richtung hingegen stimmt aus meiner Sicht...
Diese Argumente sind genau die, die ich selber für solche Lösungen anbringe. Dirk Hess und ich haben das mal bei einer Sitzung des Instituts für Versandhandels-Innovationen (www.ivhi.de) diskutiert. Bei 2 Mio. Produkten im Stock gibt es genug für qStore-Betreiber, um ihr kleines Spezialsortiment aufzubauen. Von daher: Kein Einwand.
Aber ich bin denke halt, dass Quelle am meisten profitiert, wenn ein solches "outlet" es wirklich ernst meint mit dem Verkaufen. Das wissen wir doch alle: Wenn man sich nicht täglich drum kümmert und den Verkauf will, dann tröpfelt es nur.
Die Wette ist, dass viele kleine Tropfen zusammen einen schönen Nachfrage-Strom erzeugen. Genau da habe ich aber noch meine Zweifel.
Ich freue mich aber, dass Quelle die qStores jetzt endlich umsetzt. War lange überfällig. Und alles andere sind dann die learnings der Zukunft!
Stimmt allerdings!
Ich bin auch sehr gespannt, wie das angenommen wird und ob man das Shop-Bauen über ePages wirklich so hin bekommt, dass es einfach ist und Spaß macht...
Gute Idee, lieber Martin Gross-Albenhausen
Blickführung "verfolgt" mich schon seit meiner Jugend. Ob im Mailing, E-Mailing, Katalog und beim Internetauftritt - die Blickführung wird viel zu wenig beachtet.
Dabei kann ich scharfe Blickführung einbauen, wie Sie auf den obengenannten Seiten zeigen.
Doch zum Schluss: Blickführung ist nicht alles. Im web kommt es auf Usability an und auf die messerscharfe Schlagzeile.
Weiter so Herr Gross-Albenhausen
Auf Wiedersehen, -hören, -lesen
herzlichst aus Nürnberg
Guenther P. Mairoth
Vollkommen unverständlich aber typisch für hier. Erst mal kritisch abwarten vielleicht geht der Kelch ja an einem vorrüber. Wir beschäftigen uns seit kurzem mit Twitter, üben zwar noch aber sind total begeistert. Die Anregung für die Social Networks auch über die Tageskorrespondenz zu werben ist gut. Das wird bislang vernachlässigt. Sträflich wenn man das mailaufkommen bedenkt. Danke für den Tip.
Ja, da haben wir wieder das gute alte Phänomen der Neugierde, man will halt immer wissen, wo andere hinschauen ...
So funktioniert immer, man muss sich ja nur mal in der Fußgängerzone hinstellen und nach oben schauen, jeder 2 Passant wird dann auch nach oben schauen ...
biologisch vorprogrammiert quasi.
Sicherlich lassen sich solche Verhaltensweise auch auf das Web übertragen, wenn auch die gemessenen und gezeigten Daten aus Anzeigen stammen. Webseiten sind aber immer noch einen Tick funktionaler und "interaktiv" (als Anzeigen). Der Blick wird hier auch sehr stark von z. B. Animationen, Eingabefeldern (z. B. für eine Produktsuche) und innovativen Interaktionsmodule (wie z. B. solchen Produktkarussellen) gesteuert. Da gehen dann die die Wirkungen aus einzelnen Bildern schneller mal unter, machen sich nicht so bemerkbar. Sie sind aber auch hier ganz sicher immer vorhanden.
Hallo Herr Groß-Albenhausen,
2 Fragen:
1. Was genau soll er denn ventiliert haben?
2. Und welche 2 Gruppen sollen einem da gleich einfallen?
Darüber können wir uns gerne direkt unterhalten :-) Meine Kontaktdaten sind ja bekannt.
Ich möchte einmal eine Lanze für TYPO3 brechen.
Ihr Blog basiert auf dem Plugin "timtab" - Akronym für: "TYPO3 is more than a blog". Das hat Vorteile und Nachteile. Die Vorteile liegen auf dieser Seite z.B. in nahtloser Integration von Mailorderportal und Blog.
Ein bekannter Nachteil von TYPO3 ist, dass die Backend-Optik und Usability ein wenig angestaubt ist. Viele Plugins für TYPO3 nutzen aufgrund deren mannigfaltiger Einsatzzwecke die von TYPO3 bereitgestellte Standardoptik, worunter dann oft auch die Usability dieser Plugins leidet.
Will sagen: das Prinzip von MaxBannerAds ist nicht neu und wurde auch nicht von Wordpress erfunden. Das schöne dort ist aber dass es meist hübsch aussieht und "out of the box" funktioniert.
Dies ist möglich weil Wordpress eben hauptsächlich für Blogs konstruiert wurde und man dadurch als Plugin-Entwickler bestimmte Dinge (z.b. dass es Positionen wie über dem ersten Beitrag, unter dem letzten, usw.) unabhängig von Dritt-Extensions voraussetzen kann, somit also sein Plugin auf diesen einen Einsatzzweck zurechtschneidern kann. Bei TYPO3 müsste man dies erst einmal konfigurieren.
Dafür können Sie in Wordpress viele Dinge, die Sie in TYPO3 customisieren können, nicht ändern ohne in den Code einzugreifen. Wordpress-Hacks sind also sehr häufig notwendig. Andere Dinge, die mit TYPO3 kein Problem sind, kann man wiederum in Wordpress gar nicht ohne weiteres abbilden.
Fairerweise muss man auch darauf hinweisen, dass Wordpress keine 10 Jahre Entwicklungs-Ballast vor sich her schieben muss, womit TYPO3 des öfteren zu kämpfen hat.
TYPO3 und Wordpress sind also im Grunde genommen mit zwei völlig unterschiedlichen Zielrichtungen entwickelt worden. TYPO3 als durchstandardisierte, solide aber offene Basis für mannigfaltive Einsatzzwecke, während Wordpress von Anfang an stärker auf "Web 2.0"- und "artverwandte" Anwendungen getrimmt und erst später mit anderen Funktionalitäten erweitert wurde.
Nichtsdestoweniger besticht Wordpress (ebenso wie andere populäre CMS wie Joomla) aber in der Tat durch eben diese Einfachheit, die den meisten Bloggern aufgrund des singulären Einsatzzwecks sehr entgegenkommt.
Genau darauf kommt es mir an. Die qStores und andere Longtail-Konzepte setzen ja gerade nicht auf Leute, die gerne in Code rumbasteln. Da ist haben solche CMS Vorteile, die es einfach machen. KISS-Prinzip und so. Das ist auch kein Argument gegen Typo3 - ich komme damit gut klar. Aber "Out of the Box" ist nun einmal das A & O, denn wie im klassischen Versandhandel gilt auch hier: Man darf die Bestellung (und hier die Kommerz-Module) nicht zum Intelligenztest für die Kunden/Nutzer machen...
Da haben Sie recht. "Out of the box" ist bei dieser Zielgruppe so wichtig dass bestimmte Nachteile nicht ins Gewicht fallen. D'accord :)
Sehr schade anzusehen, was da mit der "alten Quelle" abgeht. Die im Artikel angeführten Synergien wollte man schon vor 15 Jahren nutzen (Quelle ./. Schöpflin, Fazit 1999: Schöpflin= dicht).
Zum Verschulden der Lage des Konzerns trugen Missmanagement und zahlreiche Fehlentscheidungen der vielen Vorstände bei. So zum Beispiel der Kauf von Karstadt. Die Trägheit des Konzerns spielt eine weitere Rolle wie auch die mittlere Führungsebene, welche - meiner Meinung nach - nicht energisch genug Missstände offen legte, sondern planwirtschaftlich weiter wurschtelte. Das ganze unterstützt von Firmenquer- und Neueinsteigern in Führungsebenen, die vom Versandgeschäft kaum oder keine Erfahrung haben/hatten.
Feierte man im Jahr 2002 noch glorreich '75 Jahre Quelle', ging es fortan nur noch bergab. Dies wurde gekonnt übersehen bzw. falsch reagiert - leider! Die Folgen des Imagewandels inkl. Logoumgestaltung verkraftete Q nicht wirklich. Vorstände, welche von Luxusmarken träumten und die eigentliche Idee des Quelle-Vaters Schickedanz übersahen, führten Q/Arcandor dorthin, wo man heute steht.
Staatliche Unterstützung? Die Lage von Arcandor ist nicht Hauptverschulden einer Krise, sondern eine eigens produzierte Krise. Jedenfalls aus meiner Sicht. Und das schlimme: Die Quelle-Enwicklung erinnert mich stark an ein System, welches auch marode endete - nach 40 Jahren.
Nach über 10 Jahren Firmenzugehörigkeit weint da schon ein Auge mit. Die Daumen drücke ich auf jeden Fall allen Mitarbeitern!
Die Splatter-Schocker der Bonprix-Tochter Jungstil waren uns erst vor kurzem eine Meldung wert. Doch auch Bonprix selbst bietet interessante - wenn auch merklich handzahmere - Video-Elemente: "Bonprix präsentiert jetzt direkt auf der Homepage eine Onl...
Die Tatsache, dass Amazon und eBay ganz vorne genannt werden, ist kein Wunder, schließlich sind sie auch die bekanntesten Shops und fallen daher vielen als erstes ein, wenn man nach Online-Shops fragt (dass eBay gar kein Shop ist, aber immer mit in diesen Topf geworfen wird, finde ich persönlich extrem nervig). Interessanter finde ich, dass in diesem kurzen Auszug bekannte (langweilige) Namen wie Otto, Quelle und Neckermann nicht genannt werden. Deren Image verbietet doch eigentlich ein spannendes Einkaufserlebnis ;-)
Auch halte ich die Vergleichbarkeit von Amazon, eBay & Co. mit Entertainment-Shopping-Plattformen wie rabattschlacht und swoopoo für sehr gering. Die Beispiele eint lediglich die Möglichkeit, dort Waren einzukaufen.
Leider sagt die Software-Initiative auch nicht, was genau die Fragestellung war. Insofern hat mich die Studie auch etwas ratlos zurückgelassen. Tatsächlich ist die Möglichkeit einzukaufen das einzige verbindende Element - aber die Konzeption ganz anders. Ein Vergleich macht also nicht viel Sinn.
Meiner Meinung nach sollte Arcandor keine Staatshilfe erhalten, sondern versuchen mit eigenen Mitteln wieder nach oben zu kommen. Anfangen könnte man da sicherlich mal mit dem Geld, was für Manager rausgeschmissen wird, die das Unternehmen vor die Wand gefahren haben. Erst danach kann man immer noch auf die Staatshilfen zurückgreifen.
Kelkoo sagte mir soeben, dass die Barcode-Scanning NOCH nicht haben
Hm - stimmt, noch kein Barcode-Scanning. Aber seit zwei Jahren kann man sehr einfach mobil auf kelkoo zugreifen, um die Produktverfügbarkeit im Internet zu prüfen. Wir haben darüber berichtet. Und zwar im Versandhausberater Spezial zur Mail Order World. Hier die Essentials:
"Kunden geben einfach die URL http://m.kelkoo.de in ihr Handy ein und gelangen auf das mobile Portal von Kelkoo. Dort haben sie die Möglichkeit, zeitgleich zum Shoppen in der Stadt zu überprüfen, ob das gewünschte Produkt im Internet zu besseren Konditionen angeboten wird. Damit erhält der Kunde ausreichende Information für seine Kaufentscheidung vor Ort und auch gute Argumente, um den Preis im Geschäft neu zu verhandeln. Als Zusatzinformationen erhält der Nutzer technische Details, Angaben zu Verfügbarkeit und Versandkosten sowie Produkt- und Shopbewertungen anderer Nutzer. Außerdem haben Kunden die Möglichkeit, Produktbilder zu zoomen und können somit auch Details des Wunschprodukts betrachten."
.com , nicht .de
Mit dem neu konzipierten Fashion Store Yalook will die Otto-Gruppe noch in diesem Sommer angreifen. Bereits die aktuelle Video-Kampagne löst geradezu euphorische Reaktionen aus. Stellvertretend dafür die Einschätzung vom Mailorder-Blog: "Modemarken ...
Guten Tag,
tatsächlich und natürlich ist Slowretail auch ein Thema für einen moderne(re)n Versandhandel. Schliesslich bin ich, als "Slowretail-Urheber" einschlägig berufserfahren in der Versenderbranche, ebenso im stationären Handel und entwickelte die alternativen Vertriebsideen aus "der Not" des bestehenden heraus.
Die katalogproduzierenden Medien pauschalieren heute unzeitgemäß die Wünsche ihrer Kunden zu stark, zu eindimensional. Die Zukunft liegt im Individuellen und da müssen einzelhandelnde Unternehmen jeder Ausrichtung umdenken.
Interessant sind z.B. die Chancen für einen echten, glaubhaften Multi-Channel-Vertrieb (Läden, Katalog, Online), der den Kunden in den Mittelpunkt stellt. Mit etwas mehr Grips in der Sortimentsarbeit und mittels cross-selling-Inhalten können auch angestammte Versandurgesteine mit der Zeit gehen und neue Zielgruppen erschließen.
Diese und weitere Lösungen stehen übrigens im Mittelpunkt meiner Slowretail-Beratungsinhalte für Händler jeder Art.
Das große Problem der Katalogversender ist die "Ghettoisierung" Ihrer Zielgruppe. So mögen die Zukunftsaussichten online-gerichteter Unternehmen aufgrund der Wachtsumsraten des Kanals verlockend klingen, Grundproblem ist aber dass es nur schwer gelingt das Image des Katalogversenders abzustreifen (wer denkt bei Katalog nicht an seine Oma und "die guten alten Zeiten") und sich gegenüber neuen Zielgruppen, die durchs Internet wieder in den Distanzhandelsmarkt kommen, für sich zu gewinnen.
Hallo Herr Martin,
Sie schrieben "Grundproblem ist aber dass es nur schwer gelingtdas Image des Katalogversenders abzustreifen".
Genau das ist es, was viele Versender und Dienstleiter falsch interpretieren. Man sollte den Katalog nicht abstreifen, sondern gekonnt abwandeln.
Wie viele Versender, die auf Kataloge verzichten, müssen noch fallen, um dieses zu begreifen (???)
Der Katalog ist noch lange nicht tot! Ich war vor 2 Wochen als Dozent bei einem Kunden, da zeigten mir die netten Schweizer voller Stolz den Fahrrad-Katalog von roseversand.de - und ist echt super gemacht. Da habe ich nach ihren der Fahrrad-Abstinenz gleich wieder Lust bekommen.
Katalog und Online müssen gut auf einander abgestimtm sein und jeder Kanal für sich attraktiv.
Bie der Quelle sind aber vorwiegend interne Querelen und jahrelanges Missmanagement schuld. Ich war über Jahre für Quelle und deren Töchter tätig, da konnte ich das live miterleben. Ich wünsche Quelle wieder bessere Zeiten und vor allem: ein besseres Management!
Hallo Herr Groß-Albenhausen, ich meine damit nicht den Katalog als solches sondern den Kunden der dahintersteckt.
Auf der einen Seite der klassische Versandhandelskunde, der Kataloge gewohnt ist und im weitesten (vom Dneken her) aus der Wirtschaftswunderzeit kommt.
Auf der anderen Seite der "neue" Versandhandelskunde, der seine ersten Erfahrungen mit Distanzhandel durch Ebay und Amazon gemacht hat und nun den Markt weiterentdeckt.
Der erste teil ist der größere, aber schrumpfende Teil. Der letzte der kleinere, aber wachsende Teil.
Zentrale Frage für das Management ist nun, mit welchem Geschäftsmodell verdiene ich demnächst noch wie meine Rendite. Und daraufhin muss das Geschäftsmodell ausgerichtet werden.
Ich würde mich selbst weder als Onliner noch als "Katalogkartoffel" bezeichnen, ich sehe aber wenig zukunfstgerichtete Ansätze in der aktuellen Marktsituation
Ich werde mal bei Otto und Quelle dezidierter die Katalog-Strategie hinterfragen. Otto nennt das neue Konzept 4PKM, aber mir scheint es sich um das alte 2 HK + 2 starke Mid-Season-Books zu handeln.
Grundsätzlich: Ich glaube nicht, dass Quelle oder Otto jemals zum Alternativ-Amazon aufsteigen könnten oder sollten. Dieses Geschäftsmodell wird - wie Christian Martin sagt - mit abschmelzenden Kundenvolumina zu kämpfen haben. ABER: Dies sind planbare Entwicklungen.
Daneben kann und muss man neue Konzepte stellen, die auf Augenhöhe mit anderen Online-Händlern marketen können. Also ohne ein Katalog-Controlling und einen Katalog-Einkauf im Hintergrund. Die können dann auch eigene Katalog-Konzepte testen. Otto macht das ja immer wieder vor.
Die Schreckensvision, die viele aktuell haben ist doch nicht eine Pleite von Quelle an sich, sondern vielmehr „the Day After“ und zwar wenn es darum geht die Quelle-Kunden (neu) zu verteilen. Dann werden von allen Martkteilnehmern betriebswirtschaftlich (Markt-)Chancen genutzt und akquisitorisch ohne Halten losgelegt. D.h. viele „balgen“ sich dann um die verbliebenen Quelle-Kunden. Und eh man sich versieht steckt man im gegenseitigen Preiskampf (noch dazu, wenn die Quelle einen „Räumungsverkauf“ veranstaltet und damit zusätzlich Kaufkraft am Markt bündelt). Eigentlich gut für den Kunden, aber schlecht für die Unternehmen: Der Katzenjammer kommt eh dann viel später, wenn es darum geht wie viele der neu gewonnenen Kunden langfristig in den Stammkundenbereich überführt werden konnten. Wenn da Fehler gemacht werden, steckt man ebenso drin im betriebswirtschaftlichen Fiasko.
Hallo Herr Groß-Albenhausen, vielen Dank für Ihren Artikel und die interessanten Anregungen! Wir arbeiten derzeit an vielen weiteren Verbesserungen des Shops und haben Ihren Kritikpunkt bezügl. der Artikelzusammenstellung beim Outfitshopping dankend aufgenommen.
Beste Grüße vom Conley´s Team
Mit den Fashion Faces konnte die Otto-Tochter Yalook nicht nur in Mode-Kreisen hellauf begeistern. Voller Vorfreude fragten wir uns daher, mit welchen Video-Verkaufsansätzen uns der Shop wohl beim Launch überraschen wird. Wie versprochen ist der Mode...
Erst einmal vielen Dank für den Blogpost. Ich wollte nur kurz hinzufügen, dass die selbst erstellten Styles demnächst natürlich auch von anderen Usern sowie Freunden angesehen, bewertet und natürlich auch bei Facebook online gestellt werden können. Nur manchmal schafft man in der kurzen Zeit leider nicht immer alles auf einmal, was man sich auch vorgenommen hat.
Viele Grüße,
Ruppert (yalook.com)
Danke für den interessanten Selbstversuch!
Meine Erfahrung: man muss insbesondere bei Handyverträgen aufpassen. Ich hatte einen privaten Vertrag, einen geschäftlichen und zwei UMTS-Karten (auch für die Firma).
Das Ergebnis für die SCHUFA: vier Handyverträge, das riecht stark nach lower class. Das habe ich direkt umgeschrieben.
Die Vorherrschaft der allmächtigen Einkaufsleiter muss in der Tat gebrochen werden, wenn der Katalog der Zeit angepasst werden soll. Schauen Sie sich Mal die Herrenschlafanzüge im Katalog an. Weil es für einen Schlafanzug entweder eine lange Hose oder eine Short gibt, MUSS beides zusammen fotografiert werden. Die Abbildung ist naturgemäß total bescheuert: Zwei Männer im Schlafanzug, die jetzt gerade ins Bett gehen - oder was sonst? Oder ein Damenkleid in drei Farben - MUSS in einer Gruppe von drei Models gezeigt werden, obwohl es auf der Welt keine drei Frauen gibt, die gern im selben Kleid wie zwei andre spazieren gehen würden. Wenn sich das nicht ändert, sehe ich schwarz für den Katalogverkauf.
Ist es aber auch nicht so, dass wenn jemand Geld für etwas ausgibt, er sich teilweise den Kauf schönredet und sich selbst zufriedener gibt als er ist (davon leben ja die Amazon-Rezensionen, da Käufer eines Produktes zu 90% immer 4-5 Sterne geben). Wer würde schon zugeben, dass er für eine Leistung zahlt, mit der er nicht zufrieden ist (man müsste damit ja quasi sagen, man hat sich geirrt und wer gibt dies schon freiwillig zu :-)
Ist es aber auch nicht so, dass wenn jemand Geld für etwas ausgibt, er sich teilweise den Kauf schönredet und sich selbst zufriedener gibt als er ist (davon leben ja die Amazon-Rezensionen, da Käufer eines Produktes zu 90% immer 4-5 Sterne geben). Wer würde schon zugeben, dass er für eine Leistung zahlt, mit der er nicht zufrieden ist (man müsste damit ja quasi sagen, man hat sich geirrt und wer gibt dies schon freiwillig zu :-)
Ist es aber auch nicht so, dass wenn jemand Geld für etwas ausgibt, er sich teilweise den Kauf schönredet und sich selbst zufriedener gibt als er ist (davon leben ja die Amazon-Rezensionen, da Käufer eines Produktes zu 90% immer 4-5 Sterne geben). Wer würde schon zugeben, dass er für eine Leistung zahlt, mit der er nicht zufrieden ist (man müsste damit ja quasi sagen, man hat sich geirrt und wer gibt dies schon freiwillig zu :-)
Sorry für das Spammen, irgendwie hing der Browser und plötzlich stand der Eintrag 3x da.
Das würde sich aber an der Quote der Kündiger messen lassen. Nur wenn der Mehrwert stimmt, kann man dauerhaft das "Free!"-Konzept schlagen. Bei XING funktioniert es, weil der Nutzer nur als Premium-Mitglied die Kontakt-Möglichkeiten voll ausnutzen kann. Und vielleicht, weil es noch keinen ernstzunehmenden Wettbewerb im "Business"-Bereich gibt. LinkedIn hat noch keine "Menge", genauso wenig wie Plaxo oder Unyk etc.
Drop Shipping ist ja u.a. die Grundlage für die Marketplace Funktionen (Amazon, neckermann.de, Quelle etc.pp.), also auch im B2C eCommerce nicht wirklich als "Revolution" zu bezeichnen.
Die genannten Herausforderungen (Mehrfachpakete, Mehrfachversandkosten) werden von den Marketplaces auch unterschiedlich gelöst. Bei Amazon hat man Mehrfachversandkosten, bei neckermann.de nicht usw. Eine Paketkonsolidierung ist ab einer gewissen Skalierung des Marketplaces sehr schwer bzw. nicht machbar, wobei aus meiner Erfahrung heraus Kunden eher auf Lieferzeiten Wert legen und nicht darauf, ob der bestellte Warenkorb nun in 1, 2 oder 3 Paketen kommt. Letzteres passiert ja u.U. schon bei halbwegs umfänglichen Lieferungen eines einzigen Versenders.
Auch die Fulfillment Qualität ist eine echte Herausforderung in dem Modell. Je nach strategischer Ausrichtung des Marketplace Modells muss man sehr strenge Richtlinien definieren (neckermann.de) oder eher auf den Goodwill der Anbieter (Amazon, eBay) und "Servicelevel-Hygiene" via Käuferbewertung setzen.
Das viel mehr dazu gehört, als nur einen eShop zu gründen, der einfach nur aus Drop Shipping Partner besteht, ist evident. Und das man dabei durch scheinbar minimale Veränderungen der Business Stellschrauben die Skalierungsfähigkeit und Akzeptanz wesentlich befördern oder behindern kann, hat man bspsw. an Tradoria gesehen, die den Vorteil eines händlerübergreifenden Versandkostenmodells gekippt hatten und damit ein wesentliches USP für Endkunden zur Disposition stellten.
Hallo Herr Groß-Albenhausen!
Ich hatte für meinen Artikel zum Thema ja auch auf eine ältere Studie zurückgegriffen. Zudem gibt es einen ähnlichen Versuch von FINANZtest aus 2002, wo noch höhere Fehlerraten gefunden worden. Insofern finde ich es schon verwunderlich, dass die Schufa den Studientenor an sich angreift.
Interessanter - und sinnvoller - ist da schon der Hinweis der Schufa, dass Ihre Berechnungsmethoden eine Unvollständigkeit der Datensätze berücksichtigten.
So verständlich ein gewisses "Betriebsgeheimnis" um die Formeln ist - ich finde es dennoch kritisch, dass die Mechanismen nicht herausgegeben werden. Die ältere Studie fand beispielsweise heraus, dass ganz offenbar mehrere Girokonten zu einer Herabstufung führen, korrekt im Plan bediente Kredite auch.
Nach eigener Angabe erreicht der Vorstandsvorsitzende der Schufa "nur" einen Score von rund 93% (evtl. genau wegen mehrerer Konten und vielleicht auch Krediten?).
Und wenn - wie ebenfalls nach den Studienergebnissen zu vermuten (aber von der Schufa verneint) - Schufa-Anfragen zur Score-Verschlechterung führen, dann hieße dies, dass Händler bei Nutzung der Schufa sich selbst in eine Abhängigkeit bringen: Sie zahlen für Auskünfte, die sie wegen eines Risikos einholen, dass sie mit den Anfragen womöglich (auf dem Papier) erhöhen...
Das wäre so, als würden Autofahrer kostenpflichtige Umgehungsstraßen um Nebelgebiete fahren würden und dadurch immer mehr sonnige Gebiete in Nebel getaucht würden.
Davon ab: Die anderen Auskunfteien im Test waren noch viel schlimmer, hier gaben die Anfragen grad mal die daten zurück, die hingesendet worden waren. Und selbst in die waren teilweise noch Fehler eingebaut worden - eine Frechheit, für solch eine Leistung Geld zu verlangen...!
Herzlich aus Hürth
Nicola straub
Und bei diesen Betrachtungen bleibt die Herstellung der Hardware noch außen vor!
"Das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie hat ausgerechnet, dass die Herstellung eines PCs etwa 3.000 Kilowattstunden Energie kostet. Soviel, wie ein Zwei-Personen-Haushalt in einem ganzen Jahr verbraucht. Ein PC mit 150 Watt Stromverbrauch kann mit dieser Energiemenge mehr als sechs Jahre acht Stunden täglich laufen. Nur die wenigsten Computer sind aber so lange und so viel im Einsatz. Den Großteil ereilt schon weit früher das Schicksal durch Ausmusterung. Somit ist die Herstellung in der Gesamtbilanz weitaus umweltschädlicher als der Betrieb."
Gespannt sein darf man vor allem auch auf das, was Apple noch aus dem Hut ziehen wird. Gegen eine Kombination von Apple Tablet und iTunes Store könnte es selbst Google schwer haben.
Man kann dass auch schon abseits der Märchen sehen. Klassische Werbung (Anzeigen, Radio, TV-Spots, aber auch Kataloge ...) verlieren bei den Kunden immer mehr an Bedeutung, weil der Kunde "durchschaut" dass man ihm eine "Normale" Sache als das "schönste" auf der Welt verkaufen will. Es geht immer vom Produkt/Leistung aus und man versucht diese bestmöglich aufzuhübschen/zu emotionalisieren. Kunden stumpfen aufgrund solcher Aussagen immer mehr für solche Botschaften ab und nehmen Sie nur noch als Grundrauschen wahr.
Durch das Internet haben aber die Kunden eine Plattform gefunden, mit der Sie erstmals Ihre Wünsche bündeln und auch artikulieren können. Und aufgrund der entstehenden Netzwerkeffekte entsteht dadurch auch ein wirtschaftliches Potential.
Für Versender entsteht damit der Druck, den Markt vom Kunden und nicht aus Händlerseite zu verstehen. D.h. zu wissen was der Kunde will, was ihm wichtig ist und wie man all seine Bedürfnisse befriedigen kann. d.h. auch die Prozesse im Unternehmen nicht um die Warenbeschaffung, sondern eben um die Kundenwünsche aufzubauen.
Findet zumindest Bodo Wartke in seinem Lied über die Microsofts, Mac und Apples dieser Welt. Genau das richtige zum Wochenausklang.
Ich bin sehr gespannt, was das E-Book - in welcher Form auch immer - tatsächlich ausmachen wird. Ich glaube Menschen die Bücher lesen, die lesen diese auch weiterhin als Buch - also sozusagen die Offline-Version. Der einzige Vorteil eines E-Books ist, dass man mehr mit in den Urlaub nehmen kann. Was mache ich eigentlich, wenn ich zu Freunden oder Bekannten gehe und in deren Bücherregalen stöbern will? Oder gehe ich da nur noch online hin und schaue in die digitalen Ordner? Vielleicht ist es irgenwann Mode mit einem Kindle oder was auch immer herumzulaufen, aber die Buchmesse hat es gerade bewiesen: Das Buch kennt noch (?!) keine Rezession .... Warten wir es ab!
Ganz offen - ich lese Ihren Blog ja sehr gerne, aber diesen Beitrag habe ich nicht verstanden.
Gehen wir jetzt mal davon aus, dass der klassische Versandhandel tatsächlich vom Produkt getrieben ist - was so generell sicherlich nicht richtig ist, denn weite Teile leben wenigstens vom ProduktMARKETING bzw bzw durchaus sehr ausgefeilten Vermarktungskonzepten, aber sei es drum, wobei es darauf ankommt, neue Produkttrends schnell aufzugreifen und auch neue "Marketing-Features" ins Mailing, in den Katalog einfliessen zu lassen. Vermutlich haben wir da einfach andere Versender als "klassisch" im Kopf. Die selbsternannten Dinos der Branche sind ja nun auch Offline nicht grad als die Schnellsten und Innovativsten bekannt.
Die Frage ob Open Source oder nicht kann ja grad bei ITler leicht zum Glaubenskrieg ausarten.
Bei Ihrer Open Source Betrachtung geht es also nicht um Open Office, ICQ / Skype, Linux, Wordpress, Typo 3 et al sondern um Shopsysteme.
Nun ist der Einsatz von Open Source nach meiner Beobachtung grad im Mittelstand so unüblich nicht - XT wird auch dort oft verwendet. Aber gut, reden wir über die Großversender, die sich irgendwann mal für Intershop entschieden haben. Und da ist Open Source nun den kommerziellen Großsystemen dadurch überlegen, dass Open Source schneller ist? Hmm. Gibt es aber nicht auch genügend Beispiele dafür, dass dem nicht so ist? Und wird es nicht dann schwierig, wenn die Community einbricht und das OS-System aus der Mode kommt? Beispielsweise wird OsCommerce als immer noch meistgenutzte Shopsoftware kaum mehr weiter entwickelt, bei XT zeichnet sich ähnliches ab und rund um Oxid CE hat sich ja nun auch noch nicht die Mega-Community entwickelt.
Richtig ist sicherlich, dass manche Anbieter von IT-Systemen etwas schwerfällig sind und sich mit Sonderwünschen und kurzfristiger Umsetzung beauftragter neuer Features schwer tut. Aber wenn hier der Versender in der Pflicht steht, liegt dies doch wohl eher daran, dass der Versender diese Features nicht schnell genug ausgedacht oder beauftragt hat - aber das hat doch nix mit Open Source oder nicht zu tun.
Wir setzen als Shopsystem das XT:C als Open Source ein. Ein Vorteil in unseren Augen ist das wir bisher alles was wir an Sonderwünschen umsetzten wollten schnell und günstig von unseren Programmierer umgesetzt bekommen haben.
"wenn die Community einbricht und das OS-System aus der Mode kommt? Beispielsweise wird OsCommerce als immer noch meistgenutzte Shopsoftware kaum mehr weiter entwickelt, bei XT zeichnet sich ähnliches ab"
Das zeigt nur dass der Verfasser wohl eher selten die Google Suche benutzt. Gerade bei xt-Commerce haben wir eine sagen wir mal "recht aktuelle" Software seit einem Jährchen am Start und ENTWICKELN ( wir klauen keinen Code oder Ideen, sondern Entwickeln EIGENE - ich wollte nur mal auf den kleinen Unterschied hinweisen ! )ein eigenes Shop System. Übrigens nicht als Massenware ausgelegt.
Und zum Thema allgemein.: Dumme Menschen versuchen den Verkauf zu automatisieren, schlaue haben erkannt oder wissen bereits, dass KAUFEN und VERKAUFEN ein Spiel zwischen zwei Parteien ist. Software soll und darf da gerne verwendet werden, die sollte aber nie als das pseudo Allheilmittel im Mittelpunkt stehen.
http://www.ecb-shop.de/ DL, FAQ, WIKI, BUGTRACKER
http://www.ecombase.de/forum/ COMMUNIT SUPPORT
Mit dem Fokus auf das Produkt ist gemeint, dass der "Catalog" bei den Intershop das Herzstück im besten Sinne ist. Hier wie auch bei Hybris und Demandware etc. steckt eine Menge Intelligenz drin. Das ist ja auch nicht trivial und muss bei einer hohen Anfragesituation gleichmäßig hohe Performanz zeigen. (Zumindest habe ich das bei meinem Bekannten so verstanden.) Ist also nicht als eine Abwertung zu verstehen, sondern als ein Ausdruck der Produkthoheit bei vielen klassischen Versendern. Dass das bei anderen, vertriebsorientierteren Modellen anders ist, sei mal dahin gestellt.
Ich muss mich derzeit mit dem Thema beschäftigen, weil ich auf der Insight Ecommerce etwas dazu sagen soll. Im Lauf der Recherchen habe ich noch einige Aspekte aufgetan:
- Wenn ein Software-Code völlig frei liegt und keiner dafür "organisiert Verantwortung" übernimmt, braucht man eine genügend große Nutzerschaft dieses Codes, um ihn aktuell zu halten und zu entwickeln sowie bei Fragen als "Community" die Lösungen bereit zu stellen.
- Gerade heute kam die Analyse der MAC-Umfrage zur Versandhandels-Software rein. Danach haben 7 von 10 der über 270 teilnehmenden Versender keine eigenen IT-Mitarbeiter! D.h. sie sind darauf angewiesen, dass dritte die Arbeit erledigen. Sie brauchen also Systemhäuser, die in einer Software genügend "Geschäft" erkennen, um daran weiter zu arbeiten. Das ist beim immer noch wachsenden E-Commerce-Markt ohne weiteres der Fall. Bei den klassischen VH-Systemen eher weniger.
- Die klassischen Versandsysteme haben darüber hinaus eine Fülle von Spezialthemen. Die wurden früher bei den Legacys über Jahrzehnte entwickelt. Heute multiplizieren sich die Anforderungen, wofür die alten Systeme nicht mehr genügen, neue OS-Lösungen aber nur Bruchteile abdecken.
- Die Zukunft, habe ich heute von einem Versender gehört, liegt in der Kombination von OS-Software mit einer soliden Basis für die wesentlichen Prozesse. Dabei müsse aber permanent darauf geachtet werden, dass nicht irgendjemand z.B. am Shop vorbeiprogrammiere. Oder es dann um der Geschwindigkeit willen drei verschiedene Warenkörbe gebe.
A propos Geschwindigkeit: Die Time-to-Market und TCO werden ja gerne als Argumente für OS angegeben. Andererseits weiß ich nicht, ob das in der langfristigen Betrachtung eigentlich immer so stimmt. Und was die Zeitfrage angeht: Hier trifft eben wieder das Argument meines Bekannten, dass vielleicht das Marketing gerne mehr und schneller möchte, aber die Prozesse auf das langsamere, in anderen Rhythmen, dann aber oft auch anderen Skalierungen laufende klassische Geschäft ausgerichtet ist. Da versucht man in der Logik des Shops zu bleiben (von A-Z), um die Performance nicht zu gefährden. Und das kostet Zeit.
Am Ende bin ich mit der Thematik noch nicht. Das Thema hatte ich z.B. schon 2005 im "VH", als ein Kollege ein OS-ERP entwickelt hat. Das ganze ist aber einfach nicht ans Laufen gekommen, und schon damals habe ich mich gefragt, warum es einfach nicht akzeptiert wird.
Immerhin, bei Modulen wie dem CMS oder z.B. der Datenbank (etwa bei der VH-Lösung Cosmoshop) kommen OS-Komponenten heute standardmäßig zum Einsatz. Globetrotter kombiniert jetzt einerseits SAP, also alles andere als Open Source, mit dem Shopsystem Magento. Westfalia hat mit der marketing factory schon vor etlichen Jahren ein "fast OS-Konzept" durchgesetzt - war damals umstritten, weil die Shop-Lösung nicht frei im Internet verfügbar war.
Hallo Herr Gross-Albenhausen,
Vielen Dank für die offene und sehr konstruktive Kritik. Der Text ist in der Tat ziemlich unglücklich. Wir befinden uns noch in einer frühen Projektphase und arbeiten noch an so wichtigen Sachen wie den Markenwerten und Markentonalität. Dieser Text war ein unüberlegter Schnellschuss.
Ich arbeite z.B. noch bei Sony Music und fange erst am 1.12. in Berlin bei mirapodo als Director Marketing an. Bis dahin sind wir mit der Tonalität und dem Mission Statement erheblich weiter. Ihre Kritik hilft uns dabei.
Aber OTTO/BAUR kann man keinen Vorwurf machen. Man hat gute Leute geholt und uns bewusst ausserhalb der Konzernstrukturen angesiedelt.
Ich denke wir werden da schon etwas Gutes an den Start bringen, dass den Kunden da draussen hoffentlich viel Freude machen wird. Der Weg ist aber steinig, dessen sind wir uns bewusst. Amazon hat hier in Deutschland eine neue Benchmark für eCommerce gesetzt. Und was Zappos in den USA macht ist WELTKLASSE!
Bitte geben sie uns noch etwas Zeit. Ich würde mich freuen, wenn wir in Zukunft auf ihren Sachverstand und ihre konstruktive Kritik zählen können. Ich halte sie über die wichtigsten Meilensteine unseres Projektes auf dem Laufenden.
Viele Grüße
Eric Hofmann
ps. Auf Xing sind wir jetzt connected. Ein Anfang ist schon mal gemacht.
Warum immer so negativ... ...das ein oder andere Thema sollte auf jeden fall weitergeführt werden... die spezialkataloge können von baur, witt und shegoo übernommen werden usw. was passiert wäre wenn amazon zugeschlagen hätte wäre sicher spannender trotzdem so negativ würde ich es nicht sehen...
Noch sehen viele ja die einzige Zukunft/Chance für Händler im Onlinegeschäft.
Dies ist momentan auch mehr oder weniger richtig. Ich könnte aber darauf wetten dass es dann in einigen Jahren zur Renaissance des stationären Einzelhandels kommen wird.
Dann allerdings online unterstützt/vernetzt, siehe Stichwort location based services.
@StefanStreber: Die Spezialkataloge oder die Spezialversender? Letztere sind ja ein ganz separates Thema. Die wird es sicher weiter geben, zumindest die profitablen. Die Spezialkataloge der Quelle haben meistens ein entsprechendes Pendant bei Otto, Baur, Schwab - das kann man 1:1 abschöpfen. Aber auch hier sehe ich keine langfristige Markenperspektive für Quelle.
Unter der Prämisse, dass Online nur ein Medium für ein sich änderndes Geschäftsmodell von einer starken Angebots- (Katalog) auf eine Nachfrageorientierung (Kunden) ist, würde ich die Liste folgendermaßen ergänzen:
1. Nehmen Sie Ihre Kunden ernst und integrieren Sie Abdrucke von Kundenfeedbacks in Ihre regelmäßigen Managementreports
2. Lassen Sie die Preise Ihrer Produkte vom Kunden festsetzen. Erst dann werden Sie sehen was Ihre Leistung dem Kunden wirklich wert ist.
3. Schicken Sie Ihr Management jährlich mind. 1 Woche lang an direkte Customer Touchpoints, um die Sorgen/Wünsche der Kunden besser kennenzulernen.
4. Bieten Sie Kunden einen 50-Eur-Gutschein an, für jeden Fehler den Sie auf Ihrer Webseite finden.
5. Testen Sie die versandkostenfreie Lieferung für Internetbestellungen und schauen Sie was passiert.
6. Fragen Sie Ihre Kunden nach dem wirklichen Grund bei Ihnen zu kaufen und nutzen Sie die Ergebnisse um Ihre Kommunikation/USP darauf abzustellen.
7. Lassen Sie Ihr Managementteam eine Idee entwickeln, was passieren würde, wenn es keine längere Kundenbeziehung gäbe und Sie die Kunden jeweils immer wieder neu von sich überzeugen müssten.
8. Definieren Sie Kunden nicht als Inanspruchnehmer Ihrer Leistung, sondern als oberste Hierarchieebene (Super-Aufsichtsrat) ihres Unternehmens und machen Sie davon all Ihr Handeln abhängig.
9. Seien Sie im Kundenkontakt ehrlich und geben Sie insbesondere menschliche oder prozesstechnische Fehler offen zu. Niemand ist perfekt.
Schade, daß es jetzt von jmd. anderem realisiert wird. Dieses Geschäftsmodell mit noch weiteren coolen Shopübergreifenden Features und Facebook-Connect von mir im Arcandor e.campus wurde auch Opfer der "Konzentration auf die alten Geschäftsmodelle"...
Was soll ich sagen: Tolle Sache - steckt aber noch viel mehr drin ;-)
Jochen Krisch hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass es mit Wists und Kaboodle etc. schon mehr solche Social Bookmarking-Dienste gibt. Social Shopping sei das aber noch nicht - insofern "sooooo 2005". Vor vier Jahren hat es sich in Deutschland nicht durchgesetzt. Vielleicht war damals das ganze Social-Thema zu neu. Ob es jetzt mehr verfängt?
@ Hagen: Wenn es darauf noch kein Patent gibt, kannst du es doch noch umsetzen, wenn nicht jetzt, wann dann... ;-)
Coole Sache, hab es mir mal angeschaut. Der händlerübergreifende Merkzettel ist eine Funktion, über die in der Tat schon so einige nachgedacht haben. Bei itemcatcher sind die Basisfunktionen, auf die man beim ersten Nachdenken dieses Themas kommt, schon mal sehr nutzerfreundlich umgesetzt. Aggregiert betrachtet, müsste Google das doch eigentlich extrem passend zu ihrem grundlegenden Geschäftsmodell finden?!
Über Möglichkeit, Sinn und Unsinn eines übergreifenden Warenkorbes wurde ja schon viel debattiert - Verkäufer tun sich oft schwer damit (Stichwort Versandkostenfreiheit bzw. -Vereinheitlichung), für Kunden aber wäre er (gerade jetzt vor Weihnachten) eine
Zu Punkt 9. Nun ja, dass niemand perfekt ist, scheint die deutsche Rechtsprechung aber nicht zu interessieren. Es mehren sich Urteile (Quelle, Otto) in denen Fehler juristisch geahndet werden. Es gibt sogar ein Portal das z.B. Tippfehler bei der Preisauszeichnung zum Geschäftsmodell gemacht hat und seine Kunden per Mail darauf aufmerksam macht. Die aktuellen Abmahnwellen und die in der Vergangenheit zeigen ebenfalls, dass unsere Gesellschaft immer fehlerintoleranter wird. Nicht jeder der fehlerhafte Texte veröffentlich ist ein Betrüger.
Zu Punkt 9. Nun ja, dass niemand perfekt ist, scheint die deutsche Rechtsprechung aber nicht zu interessieren. Es mehren sich Urteile (Quelle, Otto) in denen Fehler juristisch geahndet werden. Es gibt sogar ein Portal das z.B. Tippfehler bei der Preisauszeichnung zum Geschäftsmodell gemacht hat und seine Kunden per Mail darauf aufmerksam macht. Die aktuellen Abmahnwellen und die in der Vergangenheit zeigen ebenfalls, dass unsere Gesellschaft immer fehlerintoleranter wird. Nicht jeder der fehlerhafte Texte veröffentlicht ist ein Betrüger.
Das ist wirklich eine lustige Idee! Ich wäre etwas gespannt auf die chicken-and-egg Problematik: wenig Händler binden es ein, weil wenig Kunden. Wenig Kunden, weil wenig Händler. Usw. Aber der Grundgedanke ist schon lustig.
Naja der erste Tipp sollte sein eine Telefonnummer auf die Webseite zu schreiben - und das auch noch deutlicher als der Twitter Button. Eine persönliche Stimme ist und bleibt etwas anderes als 140 Zeichen.
Zudem wäre dem Unternehmen einiges an Aufwand erspart geblieben und der Kunde hätte sich garnicht erst über das Fehlen eines Standard-Kommunikationstool(!) aufgeregt.
So wichtig Twitter und Co. auch sind so sehr darf man die klassischen Kommunikationswege nicht vergessen. Es sind noch nicht alle im Dauern-Online-Web angekommen auch wenn sich das viele Marketer wünschen :)
Wenn ich das gesagt hätte, wäre ich wieder als Dino behandelt worden ;-). Aber klar, wenn ich die Telefonnummer nicht schreibe, bevormunde ich den Kunden genauso, als wenn ich ihm Twitter verbiete.
In den vergangenen Tagen war in Fachblogs erstaunlich viel über das Thema Online-Video oder video-affine Shopping-Portale (Zappos.com) zu lesen. Die spannendsten Beiträge haben wir in einer kleinen Übersicht zusammengestellt: 5 Tips for using Video ...
Direkt schade, dass lt. Techcrunch Yelp die Übernahme abgelehnt hat.
Ich bin ja schon seit längerem der Meinung, dass dem stationären Einzelhandel Dank located based services eine Renaissance bevorstehen könnte.
Aber nur wenn er es schafft seine Produktdaten und Warenbestand vom Zettelkasten in den PC zu bringen.
Man stelle sich vor: Ich suche eine bestimmte Jeans, die es in meiner Größe jedoch nicht in meinem favorisierten Laden gibt. Aber mein Handy sagt mir einfach, wo ich meine Hose in der richtigen Größe finde.
Den Ziegel hatte ich die Tage auch in er Post und lese ihn immer noch gerne. Einfach praktischer durch zu blättern, wenn man z.B. Kombis vergleichen will oder einfach drin rum stöbert. Das sind Dinge die auch das beste Onlineangebot nicht ordentlich abbilden kann.
@Hagen merkte dazu auf Twitter an, dass die Tablets hier wegen der neuen "alten" Bedienung (Sofa, Blättern durch virtuelle Seiten, Buch/Zeitschriften auf dem Screen) eine Veränderung bringen könnten. Eines fehlt aber doch noch: Der Eindruck, hier wirklich ein Riesen-Angebot zu bekommen. Das war eine Erkenntnis vieler Versender: Großer Katalog - großes "Budget" der Kunden. Kleiner Katalog - kleines Budget. Wer erst große Kataloge verschickt und dann nur noch kleine, enttäuscht die Kunden. Das ändert sich hoffentlich dann mit.
Sehr spannend. Habe nicht gedacht, dass es das so schnell geben wird
Nachdem im letzten Jahr emotionale Verkaufsansätze spürbar an Bedeutung gewonnen haben, starten wir 2010 mit einem Ausblick auf den Video-Markt. Folgende Trends werden unserer Meinung nach das Video-Jahr 2010 prägen: 1. Produktvideos werden zum Stan...
Hallo Herr Groß-Albenhausen,
ich lese Ihre Kommentare und Berichte immer wieder gerne!
Grüsse
Thorsten
Anmerkung zum Satz "Wo der Einzelhändler nicht wahrnimmt, wie oft ein Teil angefasst und zurückgelegt wurde, kann der Versender [...] die stumpfen Abschleusungs-Instrumente (Ausverkäufer-Kataloge etc.) kurzerhand abschaffen.":
Gaaaanz so einfach ist es meiner Meinung nach dann doch nicht, denn Mengenlimits und Mengenplanung im klassischen Distanzhandel ist bei aller Optimierung noch nicht in der Lage, auf Basis von Sitetracking, Klickraten und Conversion sofort Einkaufs- bzw. Dispo-Prozesse zu justieren. An Erkenntnis mangelt es bei guter Trackingsoftware usw. nicht, die Tools und Prozesse werden auch immer besser, es mangelt aber oft an direkter Reaktionsmöglichkeit, weil zwischen Bits (Shop- und Kundendaten) und Atomen (Einkauf, Ware, Lieferant) immer noch ein paar analoge Schluchten zu überbrücken sind.
Das "stumpfe" Abschleusungsinstrumente abgeschafft gehören, ist aber absolut wahr. Mehr als Rabatte fällt vielen nicht ein, das machen (v.a. US-) Fashion-Shops wesentlich besser und kundengewinnender.
Ansonsten ist die Gesamtaussage von Görg natürlich echt gruselig, da stimme ich zu. Hat der Mann sich vorher überhaupt mal mit den Grundmechanismen des Versandhandels beschäftigt oder wollte er im SPIEGEL nur witzisch sein?
Sehr progressive These! Ich glaube aber nicht, dass damit die Konsolidierung beschleunigt wird, weil die Hersteller tatsächlich schon für Clubs als Kanal bei der Herstellung disponieren. Es wird nur schwer für kleinere Clubs bzw. es wird schwerer große Marken zu bekommen die mit solchen Systemen im Einkauf in Kontakt kommen. Klein (volumige) Marken betrifft das nicht.
VG Alex
@sven selle: Sicher kann man nicht so fein disponieren. Aber trotzdem sind die Prognosesysteme heute deutlich besser als noch vor ein paar Jahren. Bon Prix ist einer von denen, die extrem clever vortesten, was in welcher Menge läuft, wieviel zurückkommt etc. Görg hat von Earlybird-Katalogen im Leben noch nix gehört, und das ist ja beileibe kein 2.0-Instrument, sondern Basic-Handwerkszeug. Das kannte man sogar schon bei Quelle :-).
Über den claim wurde entschieden, er lautet: "Einfach Schuhe kaufen". Bei dem ganzen Wirbel mit social marketing incl. Abstimmung über den claim bei twitter & facebook hatte ich mir doch etwas mehr Kreativität erhofft.
Hat eigentlich schon mal jemand versucht sich den Namen des neuen Online-Schuhladens zu merken? Pro Buchstabenlänge eines (Marken-)Namens sinkt bei mir die Errinerungswahrscheinlichkeit leider immer um einige Prozente. Dazu kommen noch die Möglichkeiten der Falschschreibung bei einem spanischen 8-Buchstaben-Wort.
Zum Glück sind die Namen der Konkurrenzläden auch nicht viel besser: zalando, zappos, sarenza, spartoo, javari... und schon sind se wieder raus ausm Kopf. Oder liegt das etwa an meinem dumpfen Männerschädel?
Das Problem ist bei Claims, dass sie etwas versprechen. Wie soll man einen Claim gestalten, wenn das "Produkt" noch gar nicht zu sehen ist? Wird mirapodo den Claim einlösen? Wie? Gerade bei Kunstnamen hat der Claim ja eine viel höhere Bedeutung ... und das korrespondierende Erlebnis!
Sicher werden die Shoppingclubs und ihr Rolle im Kanalmix sich in den nächsten Jahren auch wandeln. Mit der Aufstellung und Positionierung der derzeit großen Clubs ist es schwer vorstellbar, dass sie ohne Exklusivität durch den attraktiven Preisvorteil auf die Vermarktungsmengen kommen, die sie interessant machen würden.
Grundsätzlich wäre es aber für neue, kleine Communities mit sehr spitzer Zielgruppe eine Positionierungsmöglichkeit. Ohne den großen Preisvorteil, dafür aber mit einem perfekt zugeschnittenen hochwertigen Designer- und Markenangebot.
Ich bin von Clubsale beeindruckt. Die ergeben sich nach meinem Eindruck nicht der Versuchung, immer mehr Marken und Themen jenseits ihrer PlanetSports-Zielgruppe zu pushen. Ich weiß allerdings auch nicht, wer hier die entscheidenden Hebel zieht: Die Betreiber oder eher die Marken.
Einige Features bei clubsale sind in der Tat interessant. Im Gegensatz zu den großen und bekannten Wettbewerbern scheint clubsale ja unmittelbaren Zugriff auf die Ware zu haben und binnen höchstens 24h zu verschicken.
Im Vergleich zu den auf Abruf basierenden Modellen natürlich ein unglaublicher Vorteil in der Kundenansprache. Gerade bei saisonalen Themen.
Wenn ich die Grundlagen richtig verstehe, werden auf der Plattform, aber nur die Überhänge von Planet Sports 'modern' vermarktet. Das erklärt auch die Fokussierung - in dem Fall durch den Betreiber.
Klingt sehr spannend. Vor allem die das scheinbar wirklich einfache Auswählen von Schuhen ist großartig.
Leider muss ich auf der Startseite ziemlich weit runterscrollen, bis ich sehe, was ich will: Schuhe.
Diese Teaserfotos mit irgendwelchen nichtssagenden Modelgesichtern sind doch irgendwie überall gleich. Warum macht Mirapodo es nicht anders und zeigt direkt um was es geht? Nämlich einfach Schuhe. Ohne Schnickschnack.
Das wäre auch mein Kritikpunkt: Dass es einfach ist, merkt man erst, sobald man mit der Suche anfängt. Der Claim sollte aber schon vom ersten Blick an eingelöst werden. Hier wird der USP noch nicht deutlich, die Differenzierung bleibt aus.
Für die Abschleusung hat Planet Sports eigentlich einen Prozente-Shop auf der eigenen Seite. Clubsale ist nach meiner Kenntnis ein separates Geschäft. Man darf auch nicht vergessen, dass Shopping-Clubs kein Penner-Stretching sein können und eine Mindestmenge von Artikeln brauchen.
Wenn nicht eigens disponiert würde, wäre man die Mitglieder schnell wieder los: Man hätte nie genug von interessanten und immer zu viel von schwachen Artikeln. Ich glaube daher eher, dass die Ware mehr und mehr direkt für Clubsale geordert wird, aber aus dem Marken-Portfolio von Planet Sports, weil man so die Lieferanten-Beziehungen optimieren kann.
Sehr gut beobachtet - die Zeit das Suchmaschine über Algorithmen vermeintliche «passende» Informationen errechnen, wird von dem direkten Austausch und «Filter» der Social Medien Nutzungen, ebenso unverbindlich vorbewertet. Um allerdings dahin zu gelangen muss tatsächlich jemand mal über eine «Neuheit» gestolpert sein oder zumindest das intensive Gefühl gehabt haben etwas wesentliches verpasst zu haben.
Bin gespannt auf die «digitalen» Botschafter im iPad Zeitalter, die einen Mittelweg zwischen störenden und relevanten Botschaften finden werden.
Es muss mehr menscheln im E-Commerce, meint HelloIngo. Und Recht hat er damit. Doch wie lassen sich Produkte in Verkaufsvideos emotionalisieren? Wie schaffen Händler emotionale Mehrwerte, die Kunden auch zum Kauf bewegen? Lässt man einige twive!-Beit...
Mir gefällt das Lebenszyklus-Modell sehr gut. Die meisten reinen Online-Händler arbeiten implizit nach einem ähnlichen System, bedingt durch die Kanäle:
- Neukunden-Manager sind hier die SEO/SEM/Preisvergleicher/Affiliate-Teams
- Bestandskundenmanager kommen aus dem Produktmanagement beziehungsweise dem e-Mail Marketing. Schliesslich sind e-Mails Online das wichtigste Reaktivierungsinstrument.
- Ab- und zu kommen die Business Development-Leute und bartern Kooperationspartner rein.
Bestandskunden, die über einen Neukunden-Kanal kommen, bringen das ganze oft durcheinander. Dann geht die Diskussion los, ob denn der zweite Klick auf die SEM-Anzeige vorrang hat vor dem ersten Klick auf das CPC-Banner. Da hilft nur eine grundsätzliche Entscheidung, was wieviel zählt. First-click, last-click, relative attribution usw. Oder man nimmt eine einfache Methode und spart sich das reporting.
Ich finde das Konzept, die Verantwortung entlang des Kundenlebenszyklus' zu verteilen, sehr schlüssig. Danke für den Denkanstoss!
Finde den Ansatz auch sehr gut. Auch die Berücksichtigung der unterschiedlichen CPOs als Vorgabe finde ich sehr gut, da ich eh ein Freund von performancebasierten Ansätzen bin. Die Beachtung der crossmedialen Effekte halte ich für wichtig, da ich aus eigener Erfahrung sagen kann, dass sich Offline Kampagnen förderlich auf das Suchvolumen und damit z.B. den Adwords ROI auswirken können...
Süß diese Zalando Jungs :-). Wenn man schon jetzt hastig von Betaversionen der Marktfolger kopiert, dann scheint es ein wenig an Kreativität im Team zu mangeln. Vielleicht ist das ja auch ein Erfolgsgeheimnis. Nicht denken, machen!
Finde das Konzept der Kundengruppen-Manager gut (wird ja auch von vielen schon betrieben).
Eine Anmerkung dazu noch:
Der wichtigste Manager ist imho der Aufbau-Manager. Neukunden zu generieren ist primär einfach (z.B. durch maximalen Gutscheineinsatz). Auch die Abschöpfung der Kunden ist prinzipiell nicht schwer (denn wenn Kunden mal soweit sind, können Sie Ihnen quasi "ein Stück weisses Papier schicken" und die Kunden kaufen immer noch.
Dazwischen klafft aber häufig ne Lücke in vielen Unternehmen und die sog. Aufbau-Kunden sind in der Regel die unrentabelsten Kundengruppen, da dort noch keine Konzepte vorliegen, wie man genau diese Gruppen unter den veränderten Marktbedingungen (größerer Wettbewerb) bearbeiten kann. Den One-Shot-Customer zum Repeat-Customer zu machen ist daher für mich zentrales Erfolgsmodell aktueller Handelskonzepte.
Ganz ehrlich, ich finde die Aufregung etwas überzogen. Ja klar, es gibt geistiges Eigentum. Aber wenn man mal ehrlich ist, dann muss man auch anerkennen, dass in vielen Unternehmen einfach aufgrund radikal entschlankter Prozesse und/oder Kapazitätsengpässen kaum mehr Zeit für echte Kreativität und Innovation ist. Von daher versucht man diese Innovationsarmut durch Kopieren der Wettbewerber zu vertuschen (nur um nicht den Anschluss zu verlieren). Häufig wird dass dann auch als Best Practice "gefeiert". Da hilft es auch nichts, wenn ein Wettbewerber noch "private beta" ist und eigentlich "Welpenschutz" genießen müsste.
Der Markt ist geprägt durch einen immer stärker zunehmenden Konzept-Darwinismus und durch die Verbreitung von Socials Medias wie Blogs, Twitter etc. ist es kaum mehr möglich gute Konzepte/Ideen vor dem Fachpublikum zu "verstecken".
Also gibt es nur 3 Wege:
1. Innovationsführer sein
2. Early Innovations-Adopter zu sein
3. Zu den Verlierern zu gehören
Und mal ganz ehrlich: Dem (Otto-Normalverbraucher)-Kunden ist es egal. Er profitiert sogar noch vom "Ideenklau". Und ist es nicht gerade ein Erfolgsfaktor, Konzepte an der Zufriedenheit der Kunden auszurichten?
Ich beobachte in den letzten Jahren verstärkt einen Trend, sich ohne Mehrwert zu schaffen in einen Wertschöpfungsprozeß anderer einzuklinken und dafür Gebühren zu verlangen. Paypal z.B. braucht eigentlich niemand. Bezahlen konnte man schon immer. Und das sogar kostenlos. SEO-Agenturen für zwei Tage auf Googles Platz eins für 2000 Euro sind auch so Kameraden. Schon heute verbleibt nur noch ein kleiner Teil des erwirtschafteten Geldes beim Händler und der größere Teil geht an irgendwelche mehr oder weniger sinnvolle Dienstleister.
Wer macht künftig die ECHTE Arbeit? Wer stellt her oder handelt? Macht aus einem Euro zwei? Wer bringt unserer Gesellschaft künftig einen echten Nutzen, anstatt ehrliche Arbeitserlöse anzuzapfen?
Was heißt Aufregung? Klar - die Schnellen fressen die Langsamen, dem Kunden ist es egal. Aber man sollte ein Plagiat auch Plagiat nennen. Wer klaut ist ein Dieb. Nur mit den Schulter zucken ist da etwas wenig, oder?
Den USP von mirapodo - die multiple Navigation z.B. - greift zalando nicht an. Noch nicht, zumindest. Auf jeden Fall gebe ich Ihnen recht: Welpenschutz ist passé. Irgendwie schade drum.
So gesehen sollte man die vielen Dienstleister nicht an dem messen, was sie auf bestehender Basis leisten - sondern wie viel MEHR Umsatz und/oder MEHR Ertrag es bringt. PayPal habe ich lange nicht genutzt. Inzwischen immer öfter. Wenn ich dadurch bei Versendern kaufe, wo ich vorher nicht gekauft hätte, lohnt sich PayPal und bringt dem Versender etwas. Klar - bezahlen konnte man immer. Was ist der geldwerte Vorteil einer neuen Bezahlvariante? Dazu habe ich heute übrigens im Twitter-Feed auf einen interessanten Vergleich von PayPal und GoogleCheckout verlinkt.
Hier noch schnell der Link zu dem PayPal-Google-Vergleich:
http://www.bestshoppingcartreviews.com/content/google-vs-paypal.html
Ich will ja nicht Haare (im Wert von 11,3 Mio Euro) spalten, aber es waren damals 43 Millionen US-Dollar, nicht Euro, die die Samwers erhielten.
Über die Zukunftsperspektiven der deutschen Shopping-Clubs hatte erst kürzlich Martin Groß-Albenhausen vom Versandhausberater einen spannenden Beitrag geschrieben: "Otto hat seinen Gewinn nicht zuletzt deshalb steigern können, weil der Einkauf bess...
Über die Zukunftsperspektiven der deutschen Shopping-Clubs hatte erst kürzlich Martin Groß-Albenhausen vom Versandhausberater einen spannenden Beitrag geschrieben: "Otto hat seinen Gewinn nicht zuletzt deshalb steigern können, weil der Einkauf bess...
Fluid hat da auf jeden Fall tolle Tools für seine Kunden entwickelt. Die Einbindung in Social Networks ist auch sehr gut.
Dass individuelle Produkte deutlich teurer verkauft werden können stimmt auch - dass die Herstellungskosten aber fast so sind wie bei Standardprodukten stimmt leider nicht. Es hängt auch sehr vom Grad der Individualisierung ab: Andere Schrankgriffe sind natürlich easy (und ohne interne Zusatzkosten) - den ganzen Schrank in unüblichen Größen zu fertigen bedeutet aber schon viel mehr Aufwand.
Das ist natürlich richtig (wer wüsste es besser als Sie...). Es hängt auch von der Branche ab. Built-to-order ist bei standardisierten Produkten nicht immer deutlich teurer. Je modularer die Zusammensetzung, desto weniger Aufwand. Das hat übrigens auch die Rechtsprechung erkannt und deshalb geurteilt, das solche Produkte, die leicht wieder auseinanderzunehmen sind, nicht als "Maßanfertigung" gelten und daher retourniert werden dürfen.
Bei Schuhen, wo lediglich Farben zusammengestellt werden, ist der Aufwand gering. Ralph Laurens Rugby hat es schon schwieriger, weil die Applikation frei aufgesetzt werden kann - Automatisierung fast unmöglich.
In jedem Fall muss/kann der Anbieter schauen, wo er die höchste Wertschöpfung erzielt.
Dafür muss sich Ralph Lauren nicht mehr mit Retouren "rumschlagen", da es sich um eine individuelle Anfertigung handelt - richtig?
Nachdem in letzter Zeit vor allem Startups im Umfeld von Augmented Reality (AR) mit spannenden Shopping-Konzepten aufwarten konnten, verweist Martin Groß-Albenhausen nun auf das AR-Experiment einer etablierten Mode-Marke: "Aus Italien kommt jetzt ein ...
Steckt myfab.com in Schwierigkeiten?
http://www.rechtsanwaltmoebius.de/presse/myfab_verklagt_web-designer_auf_loeschung[..]
Sehr schöner Beitrag der genau das Bestätigt, was ich damals immer für Arcandor/Primondo geprädigt hatte!
Vielen Dank für den, wieder einmal, sehr interessanten Artikel.
Die Aussage dass 53 unterschiedliche Domains unter SEO-Aspekten der bessere Weg sei, verstehe ich aber nicht ganz.
Meinem "gefährlichem Halbwissen" nach, wäre es besser alles auf eine Domain zu konzentrieren.
Freue mich über Aufklärung.
Ich meine damit vor allem, dass hier eine hohe Übereinstimmung von der URL bis auf die Produktebene gelingt. Unter SEO-Gesichtspunkten nicht ganz dumm, und außerdem findet der Kunde dort die Kompetenz pur.
Ein sehr interessanter Artikel, der einmal mehr zeigt, daß Spezialisierung und Focussierung auf den Kunden schöne Früchte trägt.
Hallo. Vielen Dank fur den Artikel! Sehr interessant.
Haben Sie die Nachricht des Tages gehort?
Schockierende Details hier: neu.deutscheporta.com
Ist es wirklich war? Ich bin sprachlos!
myfab.com verliert Prozess um myfab.de: http://fachanwalt-fuer-it-recht.blogspot.com/2010/04/myfabcom-vs-myfabde-mobelversand.html
Ob nun 30, 35 oder 40% ... der Einfluss des Angebotes bleibt in allen Fällen relativ konstant. Bemerkenswerter ist doch eher der Aspekt, dass die Kreativleistung zugunsten der Zielgruppe verliert.
Nimmt man dass ernst, so sollten die Versender weniger über den Preis sondern vielmehr über eine deutlich höhere Trennschärfe der Zielgruppe nachdenken, was auch bewusste Diskriminierung von Kunden bedeutet. Im Umkehrschluss heisst dies sinkende Kundenbestände, sinkende Umsätze und damit höheren Druck auf die Fixkosten, was wiederum Anpassungen der Strukturen zur Folge hätte. D.h. aktuell ist die richtige Zeit um Ballast abzuwerfen und all seine Prozesse auf den Kunden hin auszurichten.
Salopp gesagt: Finde deinen Stuhl (Kunden-Nische) bevor die Musik aus ist.
Gut beobachtet - bin gespannt wer als nächster diesen konsequenten Schritt geht.
"Zappos hat noch nie im Leben Geld verdient" Hm? Wie? Zappos hat doch Millionenumsätze gemacht und bestimmt auch Gewinn sonst hätte Amazon sie doch nicht aufgekauft?
Ist 6pm eine Tocherfirma von Zappos? Wenn ja welchen Sinn hat sie - ist doch das gleiche Angebot wie Zappos???
OK, das muss ich präzisieren. Zum einen wollte ich so einen typischen Abwiegler-Satz zitieren - hätte das besser in Anführungsstriche gesetzt. Zum anderen ist ja etwas dran: Zappos arbeitet mit geringen Margen, ist zwar auf EBIT-Basis profitabel, der aufgelaufene Verlust aber bei weitem noch nicht abgetragen. Das wurde lang und breit im Rahmen der Übernahme durch Amazon diskutiert. Der Preis lag für das durchaus bekannte P&L von 2008 ausgesprochen hoch. Nicht wenige haben vermutet, dass die VCs Zappos zum Verkauf gedrängt haben, weil ihnen der Weg zu lang wurde...
Wenn ein Teleshopping-Sender jetzt 40% (innerhalb der nächsten 2 Jahre aber 50% und mehr) des Gesamtumsatzes über seinen Webshop verdienst, ist er dann noch ein Teleshoppingsender?
Frage: Wo verdient der Sender den Umsatz im Webshop: Aus dem Stream des Programms heraus bzw. den Produkt-Clips? Oder aus dem Shop? Ist das Web ein Übertragungskanal oder ein Vertriebsweg nach eigenem Recht?
Das rührt nämlich genau ans Thema: Entwickele ich ein Teleshopping-Format speziell für das Web - oder bildet das Web ein Teleshopping-Format ab bzw. wertet es aus? Ist der Sender noch davon getrieben, die Reichweite in Kabelnetzen oder digitalen Bouquets zu erweitern - oder geht er dazu über, gezielt die Web-Nutzer zu suchen und für sie adäquate Angebote zu entwickeln?
Beides sind Optionen, aber für mich als Laien scheint es, als müsste die Produktionsweise sich unterscheiden.
Genau so ist es. Bis vor ein-zwei Jahren sahen die Shoppingsender das Web als reine Bestellalternative, nach dem Motto: "Ist die Bestellhotline mal besetzt, gehen Sie doch schnell ins Internet." Noch heute bilden die Webshops der deutschen Teleshopper das jeweilige Produktangebots eines TV-Tages 1 zu 1 ab - egal, ob die Produkte im Web genauso "funktionieren" wie im TV.
Ja, das Web hat seine eigenen Gesetze. Und ja, man kann vieles aus dem TV ins Web übertragen. Aber dazu muss man sich erst einmal klar machen, was die Verkaufshebel im TV wirklich sind und diese dann ins Web "übersetzen".
Bis dahin ist es noch ein weiter Weg.
Hallo - die Abbildung ist perfekt :-)
Martin, gebe dir völlig recht. Das Wesentliche im Multi-Channel ist m.E. die Verknüpfung eigenständiger Geschäftsmodelle, damit aus Kundensicht das Einkaufserlebnis maximiert wird. Wenn man ehrlich ist, passt dann aber der Begriff Multi-CHANNEL nicht mehr.
Es ist Multichannel, wenn der Anbieter versucht, seinen USP in einer dem Kanal angepassten Weise zu interpretieren. Deshalb könnte Ikea im Web ganz anders aussehen, um das technische Potential des Web für ein Ikea-Erlebnis zu nutzen.
J.Crew verkauft im Retail und im Web. Aber um sich davon zu befreien, haben sie unter madewell.com vor wenigen Tagen ein Pureplayer-Angebot lanciert. Wie und ob sich das entwickelt, muss man sehen. Aber es ist ein kluger Ansatz.
Mhh... Beim Update steht "Zalando". Müste hier nicht Zappos stehen?
Hatte BP oder hatten Mineralölkonzerne je ein gutes Image?
Als die Exxon Valdez kenterte (1989) war ich 12 (!) und kann mich heute noch an den Namen und die Sache erinnern. Zeit halt dann doch nicht alle (Image)-Wunden.
Volle Zustimmung. Ich tu mir da auch schwer öfter den "Mehrwert" der Gutscheine zu erkennen.
Zudem scheint die zeitliche Begrenzung der Gutscheinlaufzeit ja auch ein (nicht geringes) Erlöspotential der Groupon-Seiten zu sein, denn manchmal werden nur 50% der gekauften(!) Gutscheine dann innerhalb des Gültigkeitszietraumes auch real eingelöst.
Gibt es für die Debatte "Wertgutschein oder %-Gutschein" auch weiterführende Quellen?
Das mit dem Angebot versteh ich aber auch nicht :)
Über die zeitliche Begrenzung der Gutscheine habe ich mich vorgestern lange mit dem Cadooz-Vorstand unterhalten. Er sagte, dass bei langer Laufzeit eine hohe Einlösequote erreicht wird. Bei kurzer Laufzeit hingegen nicht. Damit Gutscheine als VKF-Hebel wirken, ist hingegen eine zeitliche Befristung förderlich. Da prallen die Interessen aufeinander...
Habe heute beim NEG-Mittelstandskongress 2010 der unter dem Thema "Erfolgsfaktor Internet" lief die DieselCam gesehen (Spiegel mit eingebauter Kamera Touchscreen und Verbindung zu Facebook um direkt die Meinung von Freunden zum gewählten Outfit einzuholen. Social Commerce in Echtzeit. http://www.youtube.com/watch?v=_P-zA90yI64
Eine weitere Innovation für den Handel in Verbindung mit dem Internet. Dieses Medium faziniert mich immer wieder!
Stimmt, diese Techniken werden künftig Einzug halten - davon bin ich überzeugt. Gibt vielleicht noch ein paar Haken bei der Datensicherheit. Aber damit wird das ohnehin gemeinschaftliche Shopping-Erlebnis auf den Graph ausgedehnt. Allerdings greift das nicht unbedingt in das Retail-Konzept an sich ein. Es sei denn, man macht was draus.
Und v.a. machen diese Gutscheine für einzelne Restaurants & Cafés gerade in Großstädten wie Berlin nur sehr bedingt Sinn. Für
Und v.a. machen diese Gutscheine für einzelne Restaurants & Cafés gerade in Großstädten wie Berlin nur sehr bedingt Sinn. Für unter 10 EUR Ersparnis Deals verfolgen, anmelden, darauf hoffen, dass der Deal gültig wird und dann eine längere Anfahrt quer durch die Stadt in Kauf nehmen? Für Wellness ok, für weiter verbreitete Ketten ebenso, Konzerttickets, Erlebnisgutscheine (á la Jochen Schweizer) etcpp., alles in Ordnung. Bei manchen Angeboten fragt man sich allerdings wirklich, für wen genau dies einen Mehrwert schaffen soll.
@Christian Martin
Diese Seiten zielen sogar bewusst darauf ab, dass nur ein kleiner Teil der Käufer die erworbenen und bezahlten Deals in Anspruch nimmt. Ein Teil der Käufer wird überweisen und dann den Deal vergessen oder einfach das Interesse verlieren. Für den Anbieter natürlich optimal.
P.S.: Sobald in einem Kommentar das "kleiner"-Zeichen enthalten ist, wird der Rest nicht übermittelt, siehe oben.
Hm, ich hätte jetzt keine Probleme damit gehabt. Ich zahle3 Euro und bekomme einen 6 Euro Gutschein, das macht 50% Rabatt. So wie es da steht ... ich kann also für 6 Euro dort was essen und habe nur 3 Euro bezahlt.
Ein sich gerade ins Positive drehende Beispiel für den hoffentlich richtigen Umgang mit Preisauszeichnungsfehlern ist nun auch bei jpc zu sehen: http://weblog.jpc.de/news/fehler-bei-der-blu-ray-the-book-of-eli,2316/
Gab es nach dem dort beschriebenen Fehler noch eine Menge böser Reaktionen, u. a. im Forum von Amazon und bei bluray-disc.de, hat sich die Stimmung gerade ins genaue Gegenteil gedreht und jpc wird für den offenen Umgang mit dem Thema gelobt.
Von einem gezielten Einsatz als Marketingaktion möchte ich aber trotzdem abraten.
^guten tag
ich wollte sie gern persöhnlich davon in kenntniss setzen das ich bei einen neckermann gewinnspiel bzw.rubbellos gewonnen hab.Zu gewinnen gab es eine nintendo wii mit 4 kontrollern.dies ist mitlerweile ca.3 monate her ich habe mehrer male telefonischen kontakt.mir wurde bis heute noch kein gewinn zugestellt.den abschnitt des loses hatte ich schon an neckermann geschickt.mir wurde dann ein brief geschrieben ich solle das los einschicken.
ich bin jetzt schon zeit einigen jahren neckermann kunde und bin sehr enttäuscht über die kundenbetreuung und gewinn zustellung.da die anderen versuche etwas zu erreichen gescheitert sind dachte ich dies wäre der beste weg.ich hoffe sie werden oder können dagegen etwas unternehmen.ich bedanke mich recht herzlich
mit freundlichen grüßen
Danke für das schöne Beispiel. Mir hat Hans-Otto Schrader (VV der Otto Group) übrigens kurz erläutert, warum Otto nicht die Macbooks ausgeliefert hat. Weil Apple es verboten hat. Otto hatte nicht so viele auf Lager und Apple hat ihnen angedroht, bei einer Belieferung zum Kampfpreis nicht nachzuliefern. Otto hätte ernsthaft erwogen, wie Zappos trotz der Verluste zu liefern.
Womit man mal wieder sieht, dass manche Partner des Versandhandels ebenso wichtig wie zuweilen schwierig sind...
Die Zukunft heißt „Community Building“ - die Besucher zu einer Gemeinschaft zusammenwachsen zu lassen. heute auch für kleine und mittelständische Unternehmen erreichbar. Unser Community-Portal bietet kostenlose Gründung einer eigenen Community - www.WEPS.AG.
Viel Erfolg damit
Hans Bayartz
Ich möchte schon behaupten, dass das iPad die Spielregeln ändert - allerdings weniger im Online-Handel als vielmehr im stationären Handel.
Die stationären Händler und traditionellen Katalog-Versandhändler müssen sich meines Erachtens viel mehr Sorgen übers iPad machen als "normale" Online-Shop-Betreiber. Das iPad wird diese Gruppen Marktanteile kosten. Wie komme ich zu dieser Meinung?
Dem iPad werden wir verdanken können, dass das Internet an einen anderen Ort umzieht: Als das Internet noch jung war, "wohnte" es in Stundentenbuden mit meist männlichen Bewohnern (computeraffine "Nerds"). Im Laufe der Jahre zog das Internet auch in die Privathaushalte "normaler" Bürger ein. Dort residierte es zufrieden und glücklich an einem Schreibtisch im Home-Office. Die Menschen im Haushalt saßen entweder im Wohnzimmerm vorm TV oder am Schreibtisch, um im Netz zu surfen: "Schatz, ich setz mich noch mal an den Rechner, guck Du den Krimi fertig".
Das iPad wird dafür sorgen, dass das Internet nun vom heimischen Büro ins Wohnzimmer umziehen wird; dank des iPad liegt das Internet nun immer griffbereit auf dem Couchtisch. Ohne lange Anlaufzeit ("Booten") kann der Mensch binnen Sekunden im Netz surfen - und einkaufen. Das iPad macht das Internetsurfen sozialverträglich: Es stört den Partner plötzlich nicht mehr, wenn jemand neben ihm sitzt und im WWW unterwegs ist. Die Anwesenheit des Netzes am Couchtisch ist nicht störender als Zeitunglesen.
Die Folge: Der Einkauf im Netz wird noch naheliegender sein als früher. Die ständige Wohnzimmerpräsenz des iPad wird die Online-Umsätze weiter ankurbeln - zu Lasten der traditionellen Vertriebskanäle. Die stationären Händler müssen sich also überlegen, welchen Mehrwert sie dem bequemen Kauf aus dem heimischen Wohnzimmer entgegensetzen möchten.
Fazit: Das PC-Zeitalter begann mit dem "Desktop", dann kam der "Laptop" und nun zieht mit dem iPad der "Couchtischtop" in die Haushalte ein. Unser Leben und unsere Einläufe werden sich damit noch stärker aufs Internet verlagern.
Das ist eine super Kampagne! Da waren wirklich schlaue Leute am Werk. Ich bin beeindruckt.
Sie haben recht, dass das Internet einen Schub bekommen wird. Allerdings ändern sich nicht die Regeln des Online-Verkaufs durch das iPad, nur die Navigation. Demgegenüber hat das iPhone bzw. haben Smartphones ganz neue Nutzungssituationen und Angebotsformate hervorgebracht.
Was vielleicht sein kann: Wir bekommen einerseits eine stärkere Verknüpfung von TV-Inhalten und parallel inszenierten, iPad-orientierten Web-Angeboten. Das könnte gut funktionieren. Und in den Filialen könnten die Mitarbeiter mit Pads fehlende Sortimente rasch nachordern und direkt zum Kunden liefern. Das würde den "entgangenen Umsatz" verringern.