Und wenn Google auf einmal den Fiiialhandel fördert?
Letzte Woche kamen Gerüchte auf, dass Google eine Beteiligung an oder Übernahme der Firma Yelp verhandele. Yelp bietet Location Based Services, und zwar Geschäfts-Kritiken. Oh my - das würde den Wettbewerb vielleicht neu justieren.
Man stelle sich das vor: Wenn Google bei den individuellen Ranking-Kriterien die lokale Nähe als einen wesentlichen Faktor dazu nimmt und dazu noch Produktfeeds und Bewertungen integriert, löst das Unternehmen einen der wesentlichen Erfolgsfaktoren des Versandhandels auf: Die Produkt-Allokation. Bisher konnte man nämlich kaum herausfinden, wo ein Produkt im näheren Umkreis im Laden erhältlich war. Und aus den Yellow Pages geht eben nicht hervor, ob der Laden wirklich gut sortiert ist und vernünftige Preise bietet.
Die Zukunft von online ist offline, hat John Thompson von Best Buy auf dem Versandhandelskongress 2009 formuliert. Das Internet hat dem Versandhandel neue Umsätze beschert, so dass der Anteil des Versands am gesamten Einzelhandel deutlich gestiegen ist. Aber um jeden Prozentpunkt werden die Einzelhändler demnächst mit den Versendern kämpfen.
Freuen wird sich Google dank der Klick-Preise. Und die SEO-Agenturen. Die Versender sind gut beraten, mal zu prüfen, wieviel andere effiziente und effektive Werbewege sie noch beherrschen - und ob sie hier Nachholbedarf haben.














Direkt schade, dass lt. Techcrunch Yelp die Übernahme abgelehnt hat.
Ich bin ja schon seit längerem der Meinung, dass dem stationären Einzelhandel Dank located based services eine Renaissance bevorstehen könnte.
Aber nur wenn er es schafft seine Produktdaten und Warenbestand vom Zettelkasten in den PC zu bringen.
Man stelle sich vor: Ich suche eine bestimmte Jeans, die es in meiner Größe jedoch nicht in meinem favorisierten Laden gibt. Aber mein Handy sagt mir einfach, wo ich meine Hose in der richtigen Größe finde.