"Stores near-by" - wie Google Multichannel forciert
Dass Interessenten Produkte googlen, dann aber auch mal im Store kaufen, ist nicht neu. Diesen "Microchannel" packt Google jetzt mit einer neuen Funktion an:
In den nächsten Wochen verfeinert Google die Funktionalität eines seit Juni aufgebauten Features. Dabei findet der Kunde bei Händlern, die nicht nur online sondern auch über Filialen verkaufen, ein Feature, das den nächstgelegenen Store zeigt. Derzeit können Händler mit den Produkten und einer Storeliste auch ankreuzen, wenn Artikel nur online erhältlich sind.
Das ist aber erst der Anfang. Wenn im Moment der Kunde noch die Telefonnummer der Filiale vorfindet, um dort die Verfügbarkeit des Produkts abzufragen oder auch zu reservieren, ist in Zukunft auch eine Anzeige nur der Shops denkbar, die "in stock" sind.
Zunächst muss man seinen Ort eingeben, der in Amerika ja auch für die Besteuerung und die Versandkosten wichtig ist. Dann zeigt die Produktsuche die Anzahl von Stores in der jeweiligen Region an, z.B. Washington D.C.

Der Klick führt dann direkt auf die Google Maps-Anzeige.

In Deutschland ist das Feature noch nicht verfügbar. Klar ist aber, dass diese Innovation vor allem kleineren Händlern in Nischen nutzen wird. Zum einen, weil hier die Lage nicht so bekannt ist. Zum anderen, weil diejenigen mit Ladengeschäft einen Vertrauensvorschuss bekommen - wohl auch bei einer Online-Bestellung. Sie profitieren also doppelt, nämlich durch Store-Traffic und höhere Wandlungsquote.
Wieder ein Indiz für die These, dass die stationären Händler im Internet künftig bessere Chancen haben als die klassischen Versender ohne Stores...
Allerdings ist die Funktion nicht ganz neu. Experimentiert wurde damit schon zu Froogle-Zeiten.













