Mirapodo läuft sich warm
Anfang November monierte ich noch das schwache Mission Statement von Mirapodo, dem Zappos-Jünger aus dem Baur-Umfeld. Jetzt sucht das Unternehmen einen Claim - mit Hilfe seiner Fans.
Für die drei besten Vorschläge, die unter http://claim.mirapodo.de/ eingereicht werden, vergibt der Schuh-Versender in spe 100 Euro-Gutscheine. Und wenn einer wie der Blitz einschlägt und von Mirapodo direkt übernommen wird, gibt es für diesen Sieger 500 Euro.
Und wofür steht mirapodo künftig? Wer mitmacht, muss (sich) einen Claim darauf machen:
- Größte Schuhauswahl Deutschlands
- Innovativer Onlineshop
- Kostenloser Versand
- Kostenloser Rückversand
- 100 Tage Rückgaberecht
- Persönliche Ansprechpartner
- Herausragender Kundenservice
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Über den claim wurde entschieden, er lautet: "Einfach Schuhe kaufen". Bei dem ganzen Wirbel mit social marketing incl. Abstimmung über den claim bei twitter & facebook hatte ich mir doch etwas mehr Kreativität erhofft.
Hat eigentlich schon mal jemand versucht sich den Namen des neuen Online-Schuhladens zu merken? Pro Buchstabenlänge eines (Marken-)Namens sinkt bei mir die Errinerungswahrscheinlichkeit leider immer um einige Prozente. Dazu kommen noch die Möglichkeiten der Falschschreibung bei einem spanischen 8-Buchstaben-Wort.
Zum Glück sind die Namen der Konkurrenzläden auch nicht viel besser: zalando, zappos, sarenza, spartoo, javari... und schon sind se wieder raus ausm Kopf. Oder liegt das etwa an meinem dumpfen Männerschädel?
Das Problem ist bei Claims, dass sie etwas versprechen. Wie soll man einen Claim gestalten, wenn das "Produkt" noch gar nicht zu sehen ist? Wird mirapodo den Claim einlösen? Wie? Gerade bei Kunstnamen hat der Claim ja eine viel höhere Bedeutung ... und das korrespondierende Erlebnis!