Lesetipp: Jezebels Diskussion über den Katalog
Das Jezebel-Blog ist ausgesprochen unverdächtig, die Gestrigen zu versammeln. Und in diesem Paradies der Online-Kommunikation brechen die Nutzerinnen eine leidenschaftliche Lanze für den gedruckten Katalog...
Hinter einem Link findet sich auch ein nachdenklicher Artikel aus dem Reason Magazine. Greg Beato addiert ein paar Fakten:
The 2010 edition of the National Directory of Mail-Order Catalogs is 1900 pages long, and features more than 13,000 consumer and business-to-business catalogs. IKEA is printing 198 million copies of its 2010 catalog. According to a recent Wall Street Journal article, 17 billion catalogs were mailed in 2008, and for companies that rely on direct sales, catalogs still drive more business than the web does. “There will be some paper version for as long as I'm in the business,” Steve Fuller, chief marketing officer for L.L. Bean, told the Journal.
Natürlich darf man die Evolution nicht unterschlagen. Über JC Penney habe ich gerade geschrieben. J.Crew bedient mit seinen Katalogen 27 % weniger Haushalte. Williams-Sonoma experimentiert, von mir jeweils an Quartalszahlen nachgehalten, mit einer drastischen Reduktion der Print-Aussendungen.
Vor allem die Kommentare aber zeigen, dass sich Kataloge einfach nicht mehr wie bisher rechnen lassen. Es wird nicht mehr daraus bestellt. Trotzdem will kaum einer darauf verzichten.













